Trainingsberichte |
| |
| Neue Trainingsplanung 17. Juni 2006 |
| |
| Meine neue Trainingsplanung habe ich auf den DL-2007 ausgerichtet. Berichte darüber könnt Ihr direkt auf den Projektseiten anschauen. |
| |
|
| 17. Juni 2006 |
Hier ein etwas längerer Bericht zu meinem ersten Berglauftraining
Angestachelt durch mein plötzliches Formhoch, packte mich am Samstag die Lust mal wieder nen Berglauftraining zu laufen.
Da ich ja nun definitiv den K78 bezwingen will, muss da schon mal wieder was Härte rein.
So startet ich in Brülisau mit erstem Etappenziel Hoher Kasten. Das ist die original Strecke für den Kastenlauf.
Wetter: bewölkt, Temperatur angenehm, Aussicht bombastisch.
Diese Bedingungen trieben mich dann förmlich diese Strecke hoch. Mein lange Lustkrise für Bergläufe ist nun endlich vorbei. Es macht mal wieder wirklich mega Spass.
So nach etwa 45 Minuten musste ich auf einer Bergstrasse hoch laufen auf der auch viele Kühe und Rinder grasten oder die Strasse als Ruhestätte und oder als Scheissplatz nutzten. Als ich mich dann da so genüsslich raufkämpfte und so verträumt die Aussicht genoss, wurde ich brutal aus meinen Träumen gerissen. Ich übersprang einen Kuhfladen der mit ein paar tausend Fliegen bestückt sein musste, die sich allesamt in diesem Moment vor Schreck in die Lüfte katapultierten. Mir blieb fast das Herz vor Schreck stehen und ich konnte gerade noch das Maul zu machen sonst hätte ich da sicher ein paar davon verschluckt. Ich bin ja schon oft verschrocken aber so, das war zuviel.
Nachdem ich mich dann wieder etwas erholt hatte und das Spiel sich ja andauernd wiederholte, lief ich dann im Slalom um diese Fladen und immer mit der Hand vor dem Maul, was ja nicht besonders angenehm war, zumal ich eigentlich viel mehr Sauerstoff brauchte.
So 15 Minuten später musste ich dann durch ne Herde junger Rinder. Ich mit knallrotem Laufshirt, hatte da schon so meine Erfahrungen gemacht. Als ich dann so auf gleicher Höhe war, wurde ich dann schon so schelmisch begutachtet, dass ich der Sache nicht so traute. Ein Rind war dann da wohl das Mutigste, denn kaum war ich ein paar Meter an diesem vorbei bliess es zum versuchten Angriff. Doch ich war gefasst und drehte mich blitzartig um was dann dem kleine Rind den Mut wieder brach. Und ich schnaufte erst mal durch und lief die nächsten 20 Meter gemütlich weiter um da nicht noch andere Rinder auf den Plan zu bringen. Dieser Berglauf ist schon ein ganz zäher Brocken und es wurde nun doch langsam auch wärmer da die Sonne durchbrach. Der Schweiss trieb nur noch so aus den Poren. So verschärfte ich das Tempo um noch vor der grossen Hitze auf dem Pass anzukommen. In 1.19 war ich dann im Ziel.
Daten zur Laufstrecke:
Streckenlänge: 8.2 km
Höhendifferenz: 873 m
grösste Steigung: ca. 45%
Im Wettkampf vor einem Jahr schaffte ich das noch in 1.05. Nunja, da bin ich noch ein ganzes Stück davon entfernt, aber ich hab ja auch erst mit dem Training begonnen.
Nun kehrte ich erst mal genüsslich ein und genuss einen halben Liter Saft.
Der zweite Teil
sollte dann ein Alpentrail werden. Auf einem nicht ganz ungefährlichen steilen Abstieg gings dann runter in die Ebene zum Seealpsee. Auf dem Weg dorthin überholte ich ein paar junge Wanderer mit ihren Girls die nicht geizten mit primitiven und erniedrigenden Sprüchen als ich an ihnen vorbei rannte. Der eine Spruch war dann so etwa in der Form " Mann, so ein Tempo in dem hohen Alter" Worauf ich mich dann nicht mehr zurückhalten konnte und dem Held zur Antwort zu rief, dass ich ihm noch 20 Jahre gebe damit er eine kleine Chance hätte mir auch nur halbwegs nachzukommen. Was dann von den Girls grinsend zur Kenntnis genommen wurde und der Besagte nach einer klugen Antwort suchte, die ich aber nicht mehr mitbekam, da ich schon zu weit weg war. Als ich dann unten ankam entschloss ich mich noch den See zu umrunden. Der ist zwar nicht gross aber es gibt nur auf einer Seite einen Weg. Ich im Übermut entschied da trotzdem rum zu laufen. So musste ich mich durch Sumpfpflanzen und megamässig viele hohe Pflanzen einen Weg bahnen. So da und dort konnte man schon einen kleinen Ansatz von Weg erkennen der dann aber nur von Einheimischen begangen wurde. Ein paarmal zog ich einen Schuh voll Schlamm raus. Plötzlich stand ich vor einer Felswand. Kein Durchkommen. Ich musste mich also den Berg hoch klimmen um oben durch zu kommen. Das ging nun langsam aber sicher in die Beine. Zum Glück hatte ich ein Gel dabei. Als ich dann endlich oben an diesem Felsen war musste ich gleich wieder auf der anderen Seite runter. Das war dann sowas von kriminell, dass ich schon allen Mut zusammenfassen musste da runter zu gehen. Wenn ich da gestürzt wäre, mich hätte wohl keiner gefunden. Aber der Mensch klammert sich ja an das Leben und ich kam da auch sicher runter, zwar oft auf dem Hosenboden und rutschend, aber eben, runter kommt man immer. Jetzt musste ich noch den Rest der einen Seite durch ne Sumpflandschaft laufen bis ich endlich wieder auf den offiziellen Weg kam um auf der anderen Seite zurück zu laufen. Ich hatte sehr viel Zeit liegen gelassen, dass ich nun ziemlich schnell laufen musste um noch rechtzeitig nach Hause zu kommen. Da musste ich noch einmal nen Stutzen rauf rennen/käuchen bevor es dann mit brutalem Gefälle das Brühltobel runter ging. Das Tobel ist unter den Wandern sehr verrufen da die Meisten da einen fürchterlichen Knieschlotterer bekommen. Um so verdatterter schauten mich die paar wenigen verrückten Bergler an die da rauf liefen. Ich liess es laufen was mir schon sehr deftig in die Beine fuhr, aber bremsen konnte ich nicht mehr, dafür war es zu steil. Als ich dann endlich unten angekommen war, gings dann noch ein KM auf der heissen Pflasterstrasse bis zum Parkplatz.
Ich war mega fertig aber auch überglücklich, dass ich das wieder mit Freude laufen konnte und ich nicht nur fluchte warum ich mir das antue. K78 du kannst kommen, du wirst mich dieses Jahr nicht besiegen!
Für die sich für techn. interessieren, hier noch die Auswertung mit der Polar:
Teil 1:
Daten Wert Einheit
Dauer 1:19:30
Aufzeichnungsintervall 15 s
Energieverbrauch 1016 kcal
Anzahl der Herzschläge 12361 Schläge
Erholung -6 Schläge
Minimum Herzfrequenz 119 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 155 S/min
Maximum Herzfrequenz 175 S/min
Standardabweichung 9.2 S/min
Minimum Geschwindigkeit 2.3 km/h
Durchschnitts-Geschwindigkeit 6.1 km/h
Maximum Geschwindigkeit 12.3 km/h
Strecke 8.0 km
Gesamtkilometer 1162 km
Minimum Höhe 799 m
Durchschnitts-Höhe 1204 m
Maximum Höhe 1626 m
Aufsteigend 845 m
Absteigend 24 m
Grade % 10.3 %
Teil 2:
Daten Wert Einheit
Dauer 1:20:45
Aufzeichnungsintervall 15 s
Energieverbrauch 906 kcal
Anzahl der Herzschläge 11664 Schläge
Erholung -41 Schläge
Minimum Herzfrequenz 92 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 144 S/min
Maximum Herzfrequenz 177 S/min
Standardabweichung 13.5 S/min
Minimum Geschwindigkeit 0.8 km/h
Durchschnitts-Geschwindigkeit 6.8 km/h
Maximum Geschwindigkeit 12.4 km/h
Strecke 7.9 km
Gesamtkilometer 1171 km
Minimum Höhe 810 m
Durchschnitts-Höhe 1126 m
Maximum Höhe 1630 m
Aufsteigend 130 m
Absteigend 970 m
(Ab)hänge 2
Grade % -10.4 %
|
| |
|
| 14. Juni 2006 |
Erster Test Hügeltraining und Intervall
Beim heutigen Training nahm ich mir gleich mal ne ziemliche Steigung von etwa 5 Km Länge vor, die ich in einem doch sehr horrenden Tempo anging. Ich hatte aber keinerlei Probleme und ich strotzte nur so vor Kraft. Innert 1 Std. musste ich beim Treff sein um mit den Mittwochsläufern noch eine Einheit zu laufen. Das bedeutete, dass ich fast Wettkampfstempo laufen musste um das zu schaffen. Nun gings mit ihnen noch auf eine 1.15 Std. Strecke. Ziel war heute Intervall, Amerrican, natürlich zuerst wie in St. Gallen üblich mal immer rauf und runter, bis wir dann mal eine Strecke fanden die für unser Intervall tauglich schien. Dann gings dann zur Sache. Auch beim Intervall hatte ich noch genug Kraft um alles zu geben. Erst die letzten 10 Minuten hatte ich dann Problem aber dies wohl mehr wegen der Hitze, 28 Grad. Alles in Allem bin ich sehr zu frieden.
Polar-Datenauswertung:
Daten Wert Einheit
Dauer 2:14:15
Aufzeichnungsintervall 15 s
Energieverbrauch 1567 kcal
Anzahl der Herzschläge 19771 Schläge
Erholung -21 Schläge
Minimum Herzfrequenz 107 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 147 S/min
Maximum Herzfrequenz 173 S/min
Standardabweichung 13.5 S/min
Minimum Geschwindigkeit 0.8 km/h
Durchschnitts-Geschwindigkeit 8.8 km/h
Maximum Geschwindigkeit 19.2 km/h
Strecke 18.7 km
Gesamtkilometer 1154 km
Minimum Höhe 562 m
Durchschnitts-Höhe 693 m
Maximum Höhe 810 m
Aufsteigend 485 m
Absteigend 353 m
(Ab)hänge 2
Grade % 0.6 %
|
| |
|
| 17. April 2006 |
Irgendwie hat mich die Wettkampfsucht gepackt.
Nachdem ich am Samstag an einem 10 Meilenlauf teilgenommen habe und den mal gegen meine Gewohnheiten im hintersten Feld zu Ende lief, war ich doch nicht so zufrieden und meldete mich noch für einen Crosslauf der spezielleren Art an.
Ochsenweidlauf nennt sich der und ist ideal für so Ochsen wie mich, die nie genug kriegen
Gelaufen wird ein Kurs Auf Feld-, Wiesen- und Waldwegen durch das Rabbaugelände zum Rappagugg, hinauf zum Gutsbetrieb Molinära (Getränkeposten) und über den Forstweg - Ochsenweide - Ochsengasse zurück zum Start-/Zielgelände beim Schulhaus. Länge: 6.0 km. Höhendifferenz ca. 120 m rauf und wieder runter, und das 2 mal
Es war ein sehr strenger Lauf mit 2 happigen Anstiegen. Als der Startschuss fiel, raste das Feld an mir vorbei als ginge es um Leben und Tod Nach etwa 1 1/2 km kam dann der erste Anstieg. Dort ging es dann nicht mehr so lange und die ersten Raser bezahlten Tribut. Nun doch etwas gehässig über diese Tempobolzer drehte ich den Spiess jetzt um. Nun drehte ich auf. Ich flog förmlich den Hügel rauf und je steiler es wurde um so mehr Opfer konnte ich einsammeln. Das hatten die jetzt davon, grrr
Als es dann diese Höhenmeter wieder runter ging war ich nicht mehr zu stoppen und ich gab Vollgas. Wenn das mal nur gut geht? Aber ausser meinem linken Knie merkte ich nichts mehr vom Marathon. Schon erstaunlich wie schnell ich mich erholt hatte.
In der 2. Runde lieferte ich mir dann mit einer 5er Gruppe ein Duell wobei ich Einen nach dem Anderen hinter mir liess. Der Berg war halt wieder der Massstab. Nur Einer der wollte mich nicht ziehen lassen. Immer wenn ich näher kam gab er noch mehr Tempo. Mannomann, der ist mind. 2 Meter hoch, hat Beine wie ein Megaathlet und der läuft so locker ... konnte ich mir nicht ein leichteres Opfer suchen?
Bei Km 9 war ich endlich gleich auf. Es ging jetzt nur noch runter. Cool sagte ich ihm beim vorbeilaufen ... sorry, beim vorbei keuchen ... dass es nur noch 3 Km sind. Mann spinne ich denn jetzt total? Ich spurtete los was das Zeug hielt. Ich schaffte es auch tatsächlich diesen Typen abzuhängen, doch ich lief jenseits von jeglicher Vernunft. Doch aufgeben wollte ich jetzt nicht mehr, bluffen ja aber nicht blamieren.
Mit feuerroter Birne, die Zunge fast am Boden und die Lunge keuchend wie ne Dampflok brauste ich ins Ziel. Ein Blick zurück ... meinem Verfolger habe ich fast 500 Meter abgenommen. Jippiiii. Ich war mega stolz. Mein Sohn hechtete mir schon entgegen um mir zu gratulieren. und da kam auch mein Opfer ins Ziel das mir anerkennend auf die Schulter klopfte und mir gratulierte. Ein fairer Sportsmann. Zumal hatte ich ihn ja 3 Km vor dem Ziel heraus gefordert und nicht erst 200 Meter vor dem Ziel. Das ist doch auch fair? Schlusszeit für die 12 km: 53 Minuten.
Phillip erreichte übrigens heute fast einen Podestplatz. Als 4. knapp daran vorbei. So fuhren wir dann glücklich und zufrieden allesamt wieder nach Hause.
|
| 15. April 2006 |
GP Fricktal in Eiken 10 Meilenlauf
Heute war ich zusammen mit Lauffreunden in Eiken an einem 10 Meilenlauf. Die Bedingungen waren am Anfang gut. Erst nach einer Stunde fing es an zu regnen wie aus Kübeln. Ich nutzte den Lauf als Mischung zwischen Reg-Lauf, Intervalltraining und Schluss-Spurt auf den letzten 4 KM. Es war sehr interessant mal am Schluss des Feldes zu laufen und die vielen verschiedenen Laufstile zu begutachten. Da waren viele Laufanfänger dabei, bei denen ich mich beherrschen musste nicht einzugreifen. Das tat weh wie sich gewisse Leute quälten. Manche liefen schon nach 2 KM keuchend wie eine Dampfwalze was mir doch Angst machte ob die nicht einen Notarzt brauchen werden. Zwischendurch lief ich mal 2 KM schnell, was den Einen oder Anderen sicher etwas ärgerte, doch später auch wieder freute da er mich ja dann wieder einholte. Nach meinem Marathon spüren ich nicht die Muskeln sondern die Gelenke. Die schnellen Passagen, vorallem abwärts tun noch weh. Dafür gehts aufwärts schon ganz zügig voran. Alles in Allem bin ich zufrieden. |
| 14. April 2006 |
Heute war mal wieder ein wunderbarer Tag. Sonnig und etwas wärmer. Der Frühling zeigt mal sein wahres Gesicht. So nutzte ich diesen Tag auch gleich für einen längeren und gemütlichen Regenrationslauf. 11.3 km in 1.19 h
Diese Einheit lief ich wieder mit den Kinsei, hatte diesmal keine Probleme. |
10. April 2006 bis
13. April |
Reine Regenerationsläufe, kurze Distanzen. Erholung gut. |
| 02. April 2006 |
Mein erster Waffenlauf: St. Galler Waffenlauf
18.8 km in 1.40 h und 300 HM, 2 km einlaufen.
Bericht darüber.
Den Lauf lief ich wieder mit dem Kinsei. Es kristalisiert sich je länger je mehr raus, dass dies ein guter Wettkampfschuh ist. Im Training empfiehlt es sich den Schuh nicht immer zu benutzen. |
| 01. April 2006 |
17 km 1.45 h. Nach den 2 doch ruhigeren Tagen konnte ich heute wieder eine längere Einheit laufen ohne grössere Probleme. Zu Dritt liefen wir am See entlang von Arbon nach Romanshorn und zurück. Es war warm und die Bedingungen gut. Meine Fussgelenke spürte ich nicht mehr so stark und auch die Waden waren besser. Gelaufen bin ich mit dem Kinsei. Je länger ich laufe um so mehr muss ich feststellen, dass dieser Schuh geeignet ist für Vorfussläufer und es auch gut ist den nicht immer zu tragen. |
| 31. März 2006 |
2 km in 17 Min. Minimalstreak zwecks Streakaufrechterhaltung. Wadenprobleme noch da. Fussgelenke etwas besser. Werde heute Abend salben und entzündungshemmende Tablette nehmen. Zusätzlich noch beamern. |
| 30. März 2006 |
6 km in 42 Min. Leider musste ich trotz langsamen Laufen meinen Trainingslauf abbrechen wegen Schmerzen in Fussgelenken und Waden. Bin mir noch nicht ganz sicher ob es von den neuen Schuhen kommmt oder einfach Überlastung ist. |
| 29. März 2006 |
Heute war Bahntraining angesagt. Ein 10er mit 140 Puls und ein 5er mit 148 Puls. Beides ging ganz ordentlich. Musste lange anlaufen bis die Fussgelenke nicht mehr schmerzten. Unter Druck sind die neuen Kinsei-Schuhe gut. Doch bei langsamen, regenerativen Läufen passen sie mit nicht so. Total gelaufen: 16 km 1.41 h |
| 28. März 2006 |
2.9 km in 24 Min. Minimalstreak zusammen mit Jungs gelaufen. Irgendwie immer noch Probleme mit den Fussgelenken. |
| 27. März 2006 |
Regenerationslauf.
Nach dem Wettkampf von gestern war heute ein regenerativer Lauf die Pflicht. Nach der Massage heute spürte ich eigentlich nur noch die Fussgelenke. Ausser müde Beine habe/hatte ich noch keine Beschwerden. Heute lief ich 8.3 km in 56 Min. in einem DP von 128. |
| 26. März 2006 |
Heute war ich an der Halbmarathon-Schweizermeisterschaft in Oberriet.
Das Wetter war vielversprechend laut Meteo. Doch irgendwie war das am Start noch nicht so klar. Es luftete und es war auch nicht so warm. Doch ich entschloss mich wie der grösste Teil der Läufer, in kurzen Klamotten zu laufen. Das war eine weise Entscheidung!
Nach einer kurzen Einlaufrunde von 1.6 km ging ich dann noch etwas unschlüssig über mein Ziel an den Start.
Der HM war absolut flach, also ein schneller HM, das war mal klar. Zudem musste eine Strecke von 10.5 km 2-mal gelaufen werden. Die ersten 10 Km waren noch sehr angenehm zu laufen, da die Sonne noch nicht schien. Dank eines bekannten Läufers konnte ich die ersten 10 Km in 45 Minuten angehen. Das war für mich ein doch etwas forsch angegangener 10er. Jetzt wollte ich mir ja keine Blösse mehr geben und ich beschloss auch den 2. Teil voll anzulaufen. Jetzt wollte ich es wissen. Doch nun kam der 2 Teil, die Sonne war plötzlich da und brannte wie verrückt auf uns runter. Im Nu hatten wir über 18 Grad und mir lief das Wasser nur noch so runter. Die Armen die sich für lange Kleider entschlossen haben. Dazu kam, dass die Getränkeposten sehr mager waren und auch sonst kein Futter angeboten wurde. Nun ich liebe ja heisse Temperaturen und dort wo andere leiden da lebe ich erst so richtig auf. Sicher konnte ich die 2. Hälfte nicht mehr so schnell angehen, doch meine Läufer die stets vor mir lagen gingen einer nach dem anderen etwas ein. So motivierte ich mich noch für ein Schlussfurioso und erlaubte mir sogar noch einen Zielspurt was mir unheimlich gut tat.
Meine Beisserqualitäten sind noch oder wieder da, das stimmt mich doch optimistisch auf meine Bergsaison.
Ich war überglücklich und megastolz, dass ich ein so gutes Rennen gelaufen war. Mein erhofftes Ziel war 1.45 h doch ich lief in 1.38 h ins Ziel.
Der Schuhtest: Der neue Schuh ist im Wettkampf unter Belastung sensationell. Die Dämpfung kam super zu tragen, der Tragkomfort war toll, vom Schuh hat man nichts gespürt, der sass wie angegossen. Ein echt toller Wettkampfschuh!
|
| 25. März 2006 |
Minimalstreak 1.7 km |
| 24. März 2006 |
Heutiger Lauf 11.6 km in 1.21 h
Heute ist ein spezieller Tag. Ich kaufte mir heute den neuen Asics Gel Kinsei. Meine Erwartungen waren sehr gross, da ich viel darüber gelesen habe. So machte ich mich heute auf einen ersten Testlauf. Erster Eindruck: Die Passform ist sensationell, ist wie ein Finken und mega bequem. Optisch ein sehr schöner Schuh und doch nicht so protzig wie er in der Werbung rüber kommt. Was mir nicht so gefällt ist die Versensohle, sie wirkt etwas kitschig. Beim laufen fühlte ich mich gleich sehr wohl als ob ich den schon lange laufen würde. Erster Eindruck gut! Wobei der grosse Effekt habe ich noch nicht verspürt. Muss aber sagen, dass ich auch sehr langsam gelaufen bin und vorwiegend auf Strassenbelag. Bin gespannt wie er im unebenen Gelände läuft. Das werde ich morgen testen. |
| 23. März 2006 |
Heute waren mal wieder 2 Trainings. Zuerst ein Crosslauftraining alleine à 7.1 Km und später noch ein Intervalltraining mit Phillip zusammen. 2.9 Km |
| 22. März 2006 |
Der heutige Tag war noch nicht so gut aber schon besser.
Langsames Hügeltraining war angesagt. 11.5 km 1.25 h. Die Strecke leifen wir in hügeligem Gelände. Streng aber schön langsam. Habe heute gespürt dass mir die Spritzigkeit fehlt. Muss wieder mit Intervalltraining anfangen. |
| 21. März 2006 |
Immer noch ziemlich schwere Beine. Trainingsprogramm war wohl etwas zu hart für den Anfang. Heute nur Minimalprogramm: 2.3 km 0.16 h. Etwas Motivationsprobleme. Werde
etwas kürzer treten. Motivationsprobleme sind auf Ärger
mit Mieter zurückzuführen. |
| 20. März 2006 |
Heute lief ich einen längeren Lauf 13.1 km 1.22 h, den ich für meinen Kopf brauchte. Mobbing in meiner Siedlung hat mich derart auf die Palme gebracht, dass ich diesen Lauf brauchte um mich abzureagieren. Ich hatte noch ziemlich schwere Beine vom Sonntag. Am Morgen war ich in der Massage. Nach dem Lauf wieder Oberschenkel-Muskelkater. |
| 19. März 2006 |
Teil 1 Der heutige Tag war der erste Sonntag seit langem und der errste Tag überhaupt, wo es mal wieder so richtig schön war und auch die Temperaturen fast 10 Grad erreichten. Frühlingsgefühle kamen hoch. Auch wenn man noch viel Schnee sah, raus war die Devise. So packte ich die Familie, Esthi und Dominik das Velo, Phillip und ich die Roller. Ab an den See. 16 km rollerbladen, es war ein Traum. Zwar für mich seit xx-Jahren das erste Mal. Das Fazit: Ich muss noch fleissig üben und die Füsse schmerzten.
Teil 2 Natürlich wollte ich nach dieser doch nicht so anstrengenden Tour auch noch etwas laufen gehen. Nach etwas Überwindung packte ich mein Zeug und raus ging es. Da ich nicht schon wieder an den See wollte lief ich mal wieder in St. Gallen .. Bergstadt! Ein lockeres Läufchen sollte es werden, so 1 1/2 Stündchen. Leider kannst du in St. Gallen nie lange ebenaus laufen. Schon bald gings runter in ein Tobel dann wieder rauf und dann wieder runter und wieder rauf usw. Irgendwie machte das am Anfang ja noch Spass, doch irgendwann merkte ich, dass ich mich verlaufen hatte. Als mir das klar wurde, wusste ich aber auch schon was mir bevorstand. Aus dem lockeren Läufchen wurde ein mässiger Berglauf über 24 Km und 782 Höhenmeter in einer Zeit von 2 Std und 47 Min. Total erschöpft und ausgebrannt kam ich dann zu Hause wieder an. Leider hatte ich nichts zu trinken und auch nichts zu essen dabei, sonst wär das sicher auch etwas ringer gegangen. So bin ich doch noch, ungewollt, zu 84.4 Wochenkilometer gekommen.
|
| 18. März 2006 |
Heute durfte ich mit Phillip nach Zürich. So lief ich halt 2-mal ne kurze Einheit à 1.6 und 2.7 Km. Zusammen auch 4.3 km. Mehr wäre heute eh nicht gut gewesen. Ich hatte ein leichtes Ziehen in der Wade und noch etwas im Oberschenkel. Kräftiges dehnen und Bemermatte, so wird auch das wieder. |
| 17. März 2006 |
Heute Abend lief ich das erste Intervalltraining der Saison. Wittenbacher Montagsrunde. Ziel wird sein wieder regelmässig am Freitagabend dies zu trainieren. 8.1 km in 49 Minuten. Ich merke schon deutliche Verbesserung im Bereich der Ausdauer. Die Beine sind noch etwas müde von gestern. |
| 16. März 2006 |
Heute war wieder ein Longjogg. Mit dem Auto nach Arbon und dem Zug nach Zihlschlacht. Von dort retour sind es genau 22 km. Die Strecke legte ich in 2. 18 h zurück bei einem Durchschnittspuls von 134. Die Temperatur war auch heute wieder unter 0 Grad und eine leichte Bise war auch nicht grad das Feinste. Zu trinken hatte ich 1/2 Lt. warmen Tee und 2 Ovosport als Zwischenverpflegung. Bei Km 18 nahm ich noch 2 Traubenzucker. Heute lief es mir sehr gut. Habe auch keine schweren Beine mehr. Das liegt wohl an der Umstellung der Ernährung. Was mir noch zu schaffen machte waren die alten Laufschuhe. Die sind def. hinüber.
PS: Als ich mit meinem Handy ein Foto von einem Vogelgrippeplakat machen wollte, stellte die Kamera gleich ab..Batterie leer! Was die Vogelgrippe nicht alles für Wirkungen hat ;o) |
| 15. März 2006 |
Streak Mindestdistanz: 1.9 Km |
| 14. März 2006 |
Streak Mindestdistanz: 1.7 Km |
13. März 2006
Streak-Start |
Arbon Münsterlingen-Vordorf 22,4 km 2.28 h. Diesmal war ich alleine unterwegs. Es war brutal kalt und die Bise die mir vom Bodensee entgegenbliess war alles andere als motivierend. Doch ich biss auf die Zähne und lief wacker durch. Leider hatte ich nur ein Gel dabei und nichts zu essen. Das Getränk war auch fast gefroren, sodass ich nach 22 km in ein grosses Loch viel und meinen Lauf abbrechen musste. Auch meine Oberschenkel schmerzten wieder. Das kommt aber wahrscheinlich auch noch vom Mangel an KH. |
| 11. März 2006 |
Münsterlingen-Arbon 23.6 km, 2.31 h. Flach. Trainingslauf zusammen mit ein paar Freunden. Das Wetter war perfekt. Ich hatte etwas Probleme, da ich wegen meiner Eiweissdiät zu wenig Kohlenhydrate hatte. Daher war mein puls einiges höher als geplant und auch meine Beine waren sehr schnell müde. |
| 25. Feb. 2006 |
Schlusslauf Götighofen 20.2 km, cupiert Rangliste intern der LGW
Für mich war dieser Lauf ein Formtest. Das Wetter war wie gewohnt kalt und feucht. Doch nicht so schlimm wie letztes Jahr. ich lief die 20.4 km voll in der Säure. Fazit unter 1.45 aber mehr als 12 Minuten langsamer als letztes Jahr. Für den trainingsrückstand aber nicht schlecht. |
| |
| |