Bergliwalti`s Laufseite


Meine Marathon und Ultra-Marathon-Sammelliste:
Total 52 Marathons (30 Ultramarathon und 22 Marathon)

Detaillierte Liste: siehe da

Train-O-MeterTrain-O-Meter 

Von NULL beginnen .... ?

Montag, 18. Mai 2015

Diesen Montag werde ich mit der "Reha" nach meinem Unfall vor 2 Wochen beginnen.

Am 05. Mai fiel ich rückwärts von einer ca 1 Meter hohen Mauer auf den Rücken. Dabei habe ich 4 Dornansätze der Lendenwirbel 1-4 angebrochen und 2 Rippen angeknackst. Dies war wohl der Höhepunkt einer sonst schon sehr schweren und unsportlichen Zeit für mich. Dauerstress und Bewegungsmangel führte zudem zu Übergewicht und auch sonst zu etlichen gesundheitlichen Problemen. Essen, Alkohol und Rauchen sind dann sicher die falschen Ersatzmittel um dies zu kompensieren.

Nach 2 Wochen mit starken Schmerzmitteln kann ich nun langsam die Dosis mit Schmerzmittel senken. Um die Kurve wieder zu kriegen werde ich nun eine Entgiftungswoche machen und auch langsam mit walken die Beweglichkeit wieder aufbauen. Am Montag steht auch erster Besuch beim Physio an. Dort werde ich sehen was ich wie bewegen kann.

Ich hab ja schon so oft wieder von vorne angefangen und es immer wieder geschafft den Anschluss zu schaffen. Doch diemal muss ich wirklich fast bei 0 beginnen. Für einen der mal einen Marathon so als Trainingsdistanz lief, ist das ein mega harter Brocken. Für mich ist das Laufen aber mein Lebenselixier! Darum muss und will ich da wieder aus dem Loch kommen.

Um mich selber etwas zu motivieren und auch den Druck etwas zu erhöhen werde ich diesen langen Weg mit einem Rehablog dokumentieren um, wenn es dann ein Erfolg wird, evtl. damit auch andere Menschen motivieren kann nicht ganz den Kopf in den Sand zu stecken.


Mein 10. Waffenlauf, mein 6. Frauenfelder Waffenlauf Marathon

Waffenläufe seit 2006
Jahr Anz.
WL
St. Galler Waffenlauf Nr. Frauenfelder Waffenlauf-
Marathon, 42.195 km, 520 Hm
http://www.der-frauenfelder.ch
Nr. Burgdorfer Waffenlauf
15.2 km, 120 Hm
http://www.lmve.ch
Nr. Niederbipper Waffenlauf
21.1 Km, ca. 150Hm
http://www.niederbipper-waffenlauf.ch
2006 1. M40 / 59. / 1:40:41 / 5.23
2007 2. 1. M40 / 31. / 4:17.15 / 6.05
2009 3. 2. M40 / 52. / 4:59:15 / 7.05
2011 4. 3. M50 / 32. / 4:46:59 / 6.48
2012 5. 4. M50 / 34. / 5:24:24 / 7.41
2013 6. 1. M50 / 15. / 1:21:26 / 5.21
2013 7. 1. M50 / 68. / 2:00:14
2013 8. 5. M50 / 24. / 4:27:24 / 6.20
2014 9. 2. M50 / 80. / 2:05:36
2014 10. 6. M50 / 30. / 4:57:39 / 7.03

4. Laufcup-Lauf in Bischofszell

Sonntag, 01. Dezember 2013

11.8 km, ? 190 m

 

Diesen Sonntag lief ich in Bischofszell den 4. Lauf der Laufcup-Serie. Kein Regen, dafür ziemlich kalt. Nach einer strengen Woche
freute ich mich sehr auf diesen Lauf weil ich mich da so richtig ausk... konnte.

Rang: 117
Zeit: 00:58:34
Schnitt: 4:58

Protokoll

3. Lauf des www.lauf-cup.ch 2013/14 in Henau

Sonntag, 24. November 2013
14.5 km, ? 120 m

Heute war der 3. Lauf der tollen Winterlaufcup-Serie in der Ostschweiz. Leider war es auch diesmal nicht so toll das Wetter,
Regen begleitete uns auch in Henau. Doch es gibt ja kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung. Dies muss ja wohl so sein,
denn es waren auch diesmal wieder stolze 401 TelnehmerInnen. Da ich mich wegen eines verklemmten Nerves im Nacken
in mediz. Behandlung befinde und dagegen starke Medis nehme, musste ich mich wohl oder übel zurückhalten. War schon etwas schade,
denn ich hatte sehr gute Beine. So bin ich doch mehr als zufrieden, 1 Woche nach dem Waffenlauf-Marathon schon wieder so gut zu laufen.

Laufzeit: 01:13:25 Schnitt: 5:04. Auf dem lässt sich aufbauen.

Frauenfelder-Waffenlauf-Marathon

Sonntag, 17. November 2013

Walti und Andrè vor dem Start

Endlich war es wieder soweit. Nach einer intensiven 3-monatigen Vorbereitungszeit durfte ich endlich an meinem Lieblings-Marathon starten.
Das Besondere war für mich das 5-jährige Jubiläum. Naja, im Vergleich mit den Ehrungen etlicher Jubilaren, 10, 20, 30 ja gar 45 Jahre,
sind meine bescheidenen 5 Jahre ja ein Klacks. Was solls, für mich wars trotzdem ein Jubiläum. Lief ich letztes Jahr nach fast Null Training weit
über 5 Stunden, war dies wieder mal ein erfolgreicher Marathon.

So lief ich meine persönlich 2. schnellste Zeit. 4:27:24 und den 24. Platz in meiner Alterkategorie lässt sich sehen.

 

Auch dieses Jahr waren Dieter und Eva wieder als persönliche Fans mitdabei. Und auch meine Frau konnte diesmal mit dabei sein.
Was will man mehr :-) Auf der Strecke dann feuerten mich auch Albert Fässler und Markus Maier an. Danke euch Beiden. Dazu viele Lauf-Cupler.
Freude machte mir auch die Tatsache dass André Buurma (Holland), meine Physiotherapeut, heute seinen ersten Waffenlauf-Marathon lief.

Zum Lauf gibts nicht so viel zu berichten. Den 1. HM lief ich absolut ohne Probleme. Nach meinem Gefühl vielleicht etwas zu schnell.
Aber langsamer wird man meistens auch so, was soll ich dann schon am Anfang zurückhalten. Wie bei mir so üblich habe ich immer
zwischen 20 Km und 30 Km am meisten Probleme. So hatte ich auch ziemlich zu beissen um nicht plötzlich zu langsam zu werden.
Nach 30 km wusste ich dann, dass ich es auch heute wieder packen werde. Mein einziges Problem das ich nun hatte war, dass ich an
jedem Fussballen eine Blase bekommen hatte. Doch dies konnte ich einigermassen gut wegstecken. Bei Km 39 spürte ich danmn,
dass es noch möglich wäre unter 04:30 zu laufen. Da es ab Km 39 sowieso nur runter geht und ich ja eh ein guter Bergabläufer bin gab ich Vollgas.
So lief ich mich in einen richtigen Laufrausch und ich war plötzlich nur noch am überholen.

Im Ziel war ich überglücklich als ich dann sah, dass ich deutlich darunter lag. Nun heisst es eine Woche Erholung und dann gehts weiter beim Laufcup.

Ganz herzlichen Dank an alle die mich auf der Strecke anfeuerten.

Letzter Test vor Frauenfelder-Waffenlauf-Marathon

Sonntag, 10. November 2013

2. Lauf des Ostschweizer-Winterlaufcups
Distanz und Höhenmeter 13.7 km, ↑ 140 m

Der heutige Lauf stand ganz im Zeichen von Regen. Das schien aber auch heute überrhaupt kein Hinderungsgrund für 440 Läufer
und Läuferinnen zu sein. Auch die LGW war wieder mit einer grossen Delegation vertreten. Dies war der 2. und letzte Massenstart,
zum Glück, denn bei der grossen Teilnehmerzahl führt dies am Start öfters zu Staus.

Tagessieger am heutigen Lauf war der wieder erstarkte Martin Leemann. Am 1. Lauf noch 5., liess er heute nichts mehr anbrennen.
Herzliche Gratulation!

Für mich war es der letzte Testlauf vor der Königsdisziplin. Meine Laufzeit ca. 01:09:40. Das ist Laufschnitt von 5.05 min auf den Km
178. von 440 (M&F)

http://lauf-cup.ch/Lauf/RanglisteZeit/20

 

Regenerationslauf: Neue Laufstrecke getestet

Mittwoch, 06. November 2013

 

Waffenlauf in Niederbipp, Halb-Marathon

Sonntag, 03. November 2013

Heute lief ich meinen wohl härtesten Halbmarathon. Waffenlauf-Crosslauf wäre wohl der bessere Namen dafür gewesen. Schon das Einlaufen war eine nasse Angelegenheit und es brauchte schon sehr viel Ergeiz sich schon vorher nass zu laufen.

Was dann aber am Start abging war auch für die härtesten und eingefleischesten Waffenläufer ein Graus. Ein Monster-Platzregen und dazu ein garstiger Wind der einem das Wasser ins Gesicht peitschte, sorgte dafür dass der Kämpfer gleich mal 3 Kilo schwerer wurde.

Nach ca. 12 Minuten war dann der Spuk vorbei. Doch was er auf der Strecke anrichtete war für jeden Crossläufer ein Traum. Schlamm, Morast und riesige Wasserlachen, dazu Waldwege mit vielen Steinen die mit Blätter bedeckt waren. Das forderte so richtig.
Natürlich kam da noch ein ewiges rauf und runter dazu, sonst wärs ja langweilig geworden ;-)

Nun bin ich wie die Meisten fix und foxi. Genau 2 Std. habe ich für den HM gebraucht. Ich bin sehr zu frieden, obwohl ich mein angestrebtes Ziel unter 2 Stunden reinzulaufen um ein paar wenige Sekunden verpasst habe. Leider ist die offizielle Rangliste noch nicht online. Bin gespannt auf meine Platzierung

Lustig war dann auch die Diskussionen in der Garderobe. Ein in die Jahre gekommener Waffenlauf-Haudegen konnte sich der Kritik über den wohl miesesten Waffenlauf "seiner" Laufgeschichte fast nicht mehr erholen. Als ich dann so nebenbei in die Runde warf, dass dies doch nun endlich mal ein richtiger Waffen-Lauf war und nichst für Schönwetterläufer, musste ich dann ziemlich zügig das Weite suchen. ;-)

Naja, die Meisten zum Glück hatten ja auch Ihre Freude an dem Lauf. Ich persönlich finde es einen wunderbaren Lauf, dazu topp organisiert. Da ja nur Waffenläufer starten, herrscht zudem ein sehr familiäres Ambiente.

Gruss Fast-Grenadier-Walti :-)

 

2-mal Intervalltraining, total 9 km

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Nach dem doch sehr intensiven Wettkampf beim Burgdorfer Waffenlauf und dem anschliessenden Auslauf in Speicher liess ich es diese Woche etwas ruhiger angehen. So beschränkte ich mich am Mittwoch auf 2 ziemlich harte Intervalltrainings à 25 Minuten. So probierte ich eine neu Kombination auf dem Laufband aus. Hintereinander lief ich die 2 strengsten Intervalls - 1. Flach aber sehr hohes Tempo, dann das 2. hüglig mit sehr deft. Steigungen und in zackigem Tempo. Etwas stolz war ich danach schon, da dies ausser mir anscheined erst der Cheftrainer ders Fitnesscenters geschafft hat. Mein Max-Puls stieg da zwischendurch auf 178 was für mich schon ziemliches Limit ist.

Laufcup 1. Lauf in Speicher AR, 11.1 km, ? 280 m

Sonntag, 27. Oktober 2013

Mein Regenerationslauf heute in Speicher AR. Ich besuchte den 1. Lauf in Speicher von www.lauf-cup.ch. Damit ich nicht zu schnell laufe entschloss ich mich eine Plauderrunde zu machen und lief im hinteren Feld mit, was auch ganz toll war. Trotz allem bin ich nun doch ziemlich müde. Nächstes grösseres Laufziel ist der Niederbipper Waffenlauf-Halb-Marathon.

Waffenlauf in Burgdorf, 15.2 km 250 hm

Samstag, 26. Oktober 2013

Heute lief ich in diesem Jahr meinen ersten Waffenlauf (Insgesamt mein 6.). Zum ersten mal wurde der Waffenlauf in den Burgdorfer-Hebstlauf integriert. Meine anfänglich geplante mittlere Geschwindigkeit war schon nach 500 Meter über den Haufen geworfen. Das Anfangstempo war sehr hoch und ich wollte nicht gleich schon so früh weit hinten laufen. Also gab ich Gas und lief dann die ganzen 15.2 km im Wettkampftempo. Bei der enormen Wärme, dazu in Kämpfervollmontur und ein Rucksack mit 6.5 kg waren sonst schon extrem hart. Dazu noch ein ganz schön hügeliges Terrain forderten bei allen das Letzte raus. Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden zumal ich bis zum letzten Meter alles gab. Einziges Übel ist eine Blase am Fussballen. Hoffe das behindert mich morgen beim Speicherlauf nicht zu sehr.

 

Hügellauftraining, 25.5 km

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Heute war mal wieder ein Hügellauftraining angesagt. Da ich zur Zeit Ferien habe, waren neben einem Olmabesuch
auch sonstige Genusstage angesagt, die ich dann heute ziemlich zu spüren bekam. Naja, jetzt heisst es wieder seriös
zu werden, schliesslich stehen bald 3 Waffenläufe an. 15, 21 und dann 42.2 km.
Leider hat die Aufzeichnung erst 1.5 km zu spät aufgezeichnet. Efffektiv gelaufen: 25.5 km

 

Samstag - Ausdauertraining Rund um den Sihlsee Total 26.19 km

12. Oktober 2013

Heute wählte ich für meinen Longjogg den Sihlsee aus. Da ich am Morgen lief war es noch bitterkalt.
2-3 Grad und so knapp unterhalb der Schneegrenze. Den See so zu umrunden kann ich niemandem empfehlen,
da man den meisten Teil auf der Strasse läuft und dies noch ohne Gehsteig. Naja, einmal geschafft, den kann ich jetzt abhaken.
26 Km 2.33 h

 

Samstag - progeressives Intervalltraining

05. Oktober 2013

4.4 km progressives Intervalltraining auf dem Laufband

Sonntag - Tempotraining 2 mal um den Aegeriesee Total 28.61 km

06. Oktober 2013

 

Polartrainerauswertung

Speedwanderung auf die Rigi

03. Oktober 2013

4 Tage nach dem Trainings-Marathon genoss ich heute meinen Erholungstag mit einer leichten Speedwanderung auf die Rigi.
Oben angekommen wurden wir mit der Sonne über dem Nebelmeer beloht. Zürück gings dann die gleiche Strecke aber viel gemütlicher.

 

Trainingsmarathon

29. September 2013

Eigentlich sollte es ja nur ein Longjogg werden. Ist aber etwa mehr daraus geworden ;-)

So wurde es mein erster Trainings-Marathon in diesem Jahr. Fühlt sich gut an nach dem verkorksten letzten Jahr :-)

 

"Berglauftraining" Üetlibergrunde 14 km

26. September 2013

Nach dem gestrigen harten aber nicht so langen Training setzte ich heute noch einen drauf.
In Vorbereitung auf den Frauenfelder trainiere ich vor allem auf cupiertem Gelände.

Nun gibts 2 Tage verdiente Pause, dann ist wieder ein Longjogg an der Reihe.

 

Das deftigste Berglaufprogramm auf dem Laufband

25. September 2013

Gestern wagte ich mich zum ersten mal an das deftigste Berglaufprogramm auf dem Laufband. Ausser
dem Fitnessinstrukter (Marathonbestzeit 3.00 h) hat sich noch niemand an dieses Programm gewagt.
Wild entschlossen packte ich die Gelegenheit und habs auch mit letzter Kraft geschafft. War riesig happy!

Dies hoffe ich nun doch so die eine oder andere Woche mal in mein Training einzubauen.

Wanderweg Alpnachstaad-Pilatus-Alpnachstaad-Rundkurswanderung

20. September 2013

Nach meinem doch ziemlich deft. ersten langen Lonjogg vom letzten Sonntag hatte ich an dieser
Speedwanderung schon etwas zu beissen. Hoch auf den Pilatus von Alpnachstaad ist, wenn es am
Vortag geregnet hat, nicht ganz ohne! Dort hoch zu rennen ist mir noch nicht möglich. Bei der Steigung
auch nachvollziehbar. So lief ich doch shehr zügig mit einem Puls von ca. 148-152 den Berg hoch.
In 2.30 h war ich dann auch oben angekommen.

Für den Rückweg wählte ich die längere aber weniger steile und rutschige Variante. Dafür konnte
ich dann auch alles runter joggen. Es war ein gutes und nahrhaftes Training.

 

Albiskette-Sihlwegtrail

15. September 2013

In Vorbereitung zu meinem 5. Frauenfelder Waffenlauf wollte ich meine Ausdauer testen. Um nicht
nur flache KM runter zu laufen, entschloss ich mich mal wieder die Albiskette zu laufen. Auf dem
Rückweg war mir dann der flache Sihluferweg wesentlich angenehmer.

 

4. Frauenfelder Militär-Marathon

18. Nov. 2012

Am Sonntag lief ich meinen 4. Frauenenfelder Militär-Marathon. Eigentlich war es ein verrücktes Unterfan02 Stück 201 Stück 1gen an diesem Marathon zu starten, da ich alles andere als in einer idealen Form dafür war. Neben div. Verletzungen und Beschwerden kam dazu, dass ich einerseits wegen beruflichen und andererseits privaten Gründen seit Wochen nicht mehr gelaufen bin. Doch warum tat ich mir das dann trotzdem an?

Ja da wäre mal dass der Frauenfelder ein unvergleichbarer Marathon ist den es mit nichts zu vergleichen gibt. Die Stimmung an diesem Lauf ist einfach einmalig! Dazu kommt, dass ich mir vorgenommen habe den noch solange zu laufen wie es ihn noch gibt oder ich ihn noch laufen kann.

Ein anderer Grund war, dass ich mit dem Frauenfelder 2 Jubiläum hatte. Zum 50. Mal lief ich über die Marathondistanz. 20 mal als Marathon und 30 mal als Ultra-Marathon.

Zum Lauf kann ich nicht viel erzählen. Es war bereits ab KM 10 eine Leiderei. Doch ich wusste schon vor dem Lauf, dass ich den Lauf im Kopf laufen muss. Neben den körperlichen Problemen, Schmerzen im rechten Fuss und linken Knie hatte ich vor allem mit der Wärme zu kämpfen. Dazu bekam ich noch ziemlich Magenprobleme jedesmal wenn ich mich an einem Verpflegungsposten verpflegte. Ich konnte nie viel trinken was zur Folge hatte, dass ich immer ein leichtes Kopfweh hatte.

Trotzallem konnte ich den Lauf dennoch geniessen, da ich das alles ziemlich gut verdrängen konnte. Doch allzu oft möchte ich sowas nicht mehr machen. Ich werde jetzt über den Winter versuchen meine Beschwerden in den Griff zu kriegen und dann schauen was mir das 2013 bringt.

Für dieses Jahr ist meine Marathonsaison abgeschlossen.

Rückenblockade

Nach einer schmerzhaften Rückenblockade durfte-konnte ich mich in den letzten 2 Wochen nur ganz dürftig bewegen. Nach 2 Giropraktikerbesuchen und Entzündungshemmern wurde das nun wieder besser. Gestern lief ich ca. 8 Km mit Unterbrüchen auf der Strecke des "thewayve" und das ging schon ganz ordentlich. Heute konnte ich sogar einen 12 Km Hügellauf machen. Um meinen Rücken besser zu traineren und mich auf den Frauenfelder gut vorzubereiten, habe ich mich entschlossen den Napfmarathon nicht zu laufen.

Jungfrau-Marathon zum 3.

Samstag, 8. September 2012

 

Heute lief ich meinen 3. Jungfrau-Marathon. 2004 und 2005 und jetzt 7 Jahre später. Es war für mich auch gleich eine kleines privates Jubiläum. Mit dem JFM lief ich zum 50. mal über 42.195 km. Davon 15 offizielle Ultra-Marathons, 15 nicht offiz. UM, 19 offiz. Marathons und 1 Trainings-Marathon. Es war mir nicht vergönnt u meinem 50. Geburtstag auch gleich den 50. Marathon zu schaffen. Nun werde ich halt mit 51 Jahren meinen 51. Marathon in Frauenfeld feiern.

Mein 3. JFM stand nicht so unter einem guten Licht, zumal ich sehr wenig dafür trainierte und ich zudem immer wieder wegen meiner Wade zurückstecken musste. Irgendwie schaffte ich es aber trotzdem eine minimale Vorbereitung durch zu ziehen. Ich wusste ja, dass wenn es körperlich hart werden sollte ich ja noch auf meinen "Grind" zählen könne. Ja, und den brauchte ich dann auch. Nicht nur das fehlende Training machte mir zu schaffen, nein auch mein Übergewicht zeigte Wirkung. Dazu noch sehr warm .... keine idealen Voraussetzungen. Da ich wusste was auf mich zukam, lief ich die ersten 25 km ziemlich flott. Dann endlich gings bergauf. Die flachen Passagen waren für mich Gift. Meine anfangs geplante Zurückhaltung und Schonungsgedanken verflogen wie schon so oft. Das Gefühl Läufer um Läufer zu überholen, das ist alleine schon ein Genuss, dafür beisst Mann doch gerne auf die Zähne. Bis zu KM 36 gings noch ganz gut. Dann wurde es aber hart. Ich spürte dass meine Kräfte langsam nachliessen. Nun gings auch ganz schön hoch. Bei Km 39 fing auch noch mein Kreislauf an zu spinnen. Ich trank ja was ich bekommen konnte, doch die Sonne brannte gnadenlos. Ab Km 40 wurde es dann die Hölle. Ich war total platt Die letzten 500 Meter hoch zum Dudelsackbläser die waren für mich wie 5 Km! Mir wurde schwindelig, doch ich konnte jetzt nicht schlapp machen. Irgendwie schaffte ich es diese 500 Meter hoch. Endlich Wasser! Auf diesen 500 Metern haben mich sicher 50 Läufer überholt. Mit letzter Energie und völlig ausgebrannt lief ich nun dem Ziel entgegen. Ich hatte nie Angst dass ich es nicht schaffen könnte, doch mulmig wurde es mir erst als ich so Schwindelanfälle bekam. Das war neu für mich. Überglücklich das Ziel erreicht zu haben und sogar noch unter 5.30, waren all die Sorgen auch gleich wieder vergessen.

Mit 5:28:37 und dem 461. Rang von 833, das ist für mich ein Topresultat. Darauf lässt sich aufbauen.

Da ich jetzt in einer intensiveren Trainingsphase bin, werde ich nicht mehr jeden Trainingslauf dokumentieren. Nur die wichtigen Resultate. Bis zum Jungfrau-Marathon gilt jeder Lauf als Vorbereitungslauf.

Mein Motto, wenn du was erreichen willst:

Ein Training das nur locker ist, ist kein wirkliches Training das dich weiter bringt.

Fazit: Wer behauptet 3 mal in der Woche ein lockeres Training habe ihn erfolgreich gemacht, der erzählt Märchen oder ist ein Naturtalent ;-)Leider wird oft nur immer von den Erfolgen erzählt. Was aber wirklich dafür getan wurde das verschweigen die Meisten. Und wenn du etwas erreichen willst das über dem "Normalen" ist, dann musst du auch mal etwas riskieren, mit der Gefahr, dass es auch mal schief gehen kann. Vernunft alleine bringt dich nicht ans Ziel.

1. August-Trainingsmarathon Albiskette-Zimmerberg

Mittwoch, 01. August 2012

Heute lief ich bei fantstischem Wetter meinen ersten privaten Marathon in diesem Jahr. Der Weg führte mich auf traumhaften Wegen und Trails über die Albiskette nach Sihlbrugg und zurück via Zimmerberg nach Wollishofen.

Longjogg über 30 Km ...

Samstag, 28. Juli 2012

Heute lief ich meinen ersten Trainingslauf über 30 Km. 34,28 km

 

Ausdauertraining, Ziel: Willenskraft steigern

Montag, 23. Juli 2012

Das heutige Training war eines der speziellen Sorte. Mit noch leichtem Muskelkater vom Freitag-Abend lief ich heute nach der Arbeit einen Halbmarathon. In gemächlichem Tempo war es mein Ziel die leichten Muskelbeschwerden zu ignorieren und vor allem den Kopf zu stärken. Da ich meinen Körper sehr gut kenne weiss ich wann was genug ist. Willst du wirklich weiter kommen, dann kommst du nicht darum öfters mal ans psychische und physische Limit zu gehen. Die Mischung von Schnellen, Langen-Langsamen und vorallem immer hügligen Trainings steigert das Leistungsniveau kontinuierlich an.

Heutiger Lauf: 21.1 Km, 800 Hm +/- 2.30h

Aegerieseelauf
Webseite

Freitag-Abend, 20. Juli 2012

Jepp! Endlich ist mir mal wieder ein schneller Lauf gelungen. Mit 51 Lenzen nochmals meine persönliche Bestzeit an diesem Lauf verbessert und dies ohne grosses Training! Ich kann noch beissen, das hat mal wieder so richtig gut getan! 54. von 172 in der A3, Strecke und Zeit: 14.14 km in 1:03:00:01 das nennt man eine Punktlandung. Runnershight lässt grüssen :-)

Stanserhorn-Berglauf
Webseite

Sonntag, 01. Juli 2012

Viele Jahre ist es her als ich das letzte Mal den Stanserhorn-Berglauf lief. Umso mehr freute ich mich auf die Herausforderung. Der Berglauf gilt als einer der härteren Läufe. Leider war meine Form nicht gerade hervorragend. Eine Woche Stress an der Arbeit, keine Zeit für Training und auch nicht gerade hervorragender Ernährung hinterliessen auch ihre Spuren. So hatte ich ziemlich Mühe auf den ersten paar KM. Je länger das Rennen lief umso mehr kam ich in Form. Das Wetter war zwar nicht gut, neblig und feucht, doch zum laufen ideal. So schaffte auch ich es glücklich auf das Stanserhorn.

Stecke: 10'900 m (Höhendifferenz 1416 m)

46. Rang Senioren III: Schäfer Walti 1:53:12

Trainings-Berglauf 22 km 2200 Hm

Sonntag, 24. Juni 2012

Heute lief ich ein knackiges Bergtraining im Alpstein. 22 km und mind. 2200 Hm. Bei herrlichem Wetter - sehr warm gings von Brüllisau via Kamor - Kasten dann alles dem Kamm nach zur Staubern und dann weiter zur Bollenwees. Da genoss ich erst mal einen feine Röschti. Dann gings wieder zurück via Plattenbödeli nach Brüllisau.

Forchlauf Abend-Halbmarathon
Mittwoch, 20. Juni 2012

Der Forchlauf ist ein Abend-Halbmarathon, welchen der ASVZ jährlich veranstaltet. Teilnehmen dürfen für einmal nicht nur ASVZ-Teilnahmeberechtigte, sondern jede und jeder, der mit dem Laufvirus infiziert ist. Die Originalstrecke, der Halbmarathon über 21.1 km, führt vorbei am Adlisberg auf Waldwegen hoch über dem Greifensee bis zum Forchdenkmal und zurück.

Zwischen 500 bis 700 Läuferinnen und Läufer nehmen jeweils in den 3 Kategorien (21.1 / 15.1 / 7.4 km) teil.

Die Teilnahme ist gratis – freiwillige Spende an die Organisation Right To Play (www.righttoplay.ch).

Am Mittwochabend lief ich zur seelischen und sportlichen Vorbereitung auf Sonntag ;-) den HM-Forchlauf mit.
Die Bedingungen für diesen tollen Lauf hätten nicht besser sein können. Kühl und ein leichter Regen.
Für einen Gratislauf (Ausnahme eine freiwillige Spende) mega toll organisiert!
Kurz vor dem Start wurden wir mit einem wunderschönen Regenbogen begrüsst. Wenn das mal keine Motivation war?!
Nach verhaltener ersten Hälfte (1:03) liess ich es dann auf dem Rückweg so richtig krachen.
Mit 1:53:15 lief ich überglücklich ins Ziel, denn das Ziel die 2 Stunden zu knacken hatte ich deutlich geschafft.
Nun heisst es regenerieren damit ich dann auch am Sonntag wieder bfit bin.

Ranglisten-Link:
http://portal.asvz.ethz.ch/Events/Documents/rangliste_forchlauf2012.pdf

Testtraining auf den Üetliberg
18.06.2012

9.43 Km, 1:34h

gelungener Einstand, Wade hält.

Wegen etwas gesundheitlichen Problemen musste ich 8 Tage pausieren.

Bergtraining auf die Rigi und wieder runter (Rückseite)
Donnerstag, 07. Juni 2012

2. Teil Rigitraining

16.74 Km Total, 1461 hm rauf 1:54h und runter 1:30,

Bergtraining auf die Rigi und wieder runter
Donnerstag, 07. Juni 2012

Heute Nachmittag entschlossen wir uns kurzfristig auf die Rigi zu laufen oder besser gesagt schnell zu wandern. Bei der Steigung ist ein Joggen für mich noch nicht möglich. Wir liefen von Immensee hoch. Die Wärme machte mir etwas zu schaffen und ich verspürte noch den Halbmarathon vom Wochenende in den Beinen. Aber es hat sich gelohnt. Wir wurden belohnt mit einer Hammeraussicht!

Fakts:

6.2 Km hoch und wieder runter, total 12.4 Km, 1120 Hm rauf und wieder runter, Rauf 1:50 h, runter 1:15 h

Vorschau

Forchlauf Abend-Halbmarathon
Mittwoch, 20. Juni 2012

Der Forchlauf ist ein Abend-Halbmarathon, welchen der ASVZ jährlich veranstaltet. Teilnehmen dürfen für einmal nicht nur ASVZ-Teilnahmeberechtigte, sondern jede und jeder, der mit dem Laufvirus infiziert ist. Die Originalstrecke, der Halbmarathon über 21.1 km, führt vorbei am Adlisberg auf Waldwegen hoch über dem Greifensee bis zum Forchdenkmal und zurück.

Zwischen 500 bis 700 Läuferinnen und Läufer nehmen jeweils in den 3 Kategorien (21.1 / 15.1 / 7.4 km) teil.

Die Teilnahme ist gratis – freiwillige Spende an die Organisation Right To Play (www.righttoplay.ch).

Ausschreibung

Mein 2. Vorbereitungs-Wettkampf
Sonntag, 03. Juni 2012 (Wettkampf)
Ybriglauf Halbmarathon-Trail

Am Sonntag fuhr ich in aller Früh nach Unteriberg. Ich hatte mich dort zu einem Halbmarathon angemeldet. Da dies ein Lauf war den ich nicht kannte freute ich mich besonders auf die Herausforderung. Als ich dort eintraf regnete es was das Zeug hergab! Am liebsten wäre ich gleich wieder gegangen, denn 2 Stunden in den Bergen bei Regen rum rennen ist nicht so mein Ding. Doch Petrus meinte es gut mit mir und pünktlich zum Start wechselte das Wetter und es wurde schlagartig warm und dazu brutal tüppig. Ich natürlich zu warm bekleidet und nicht gegen die Sonne geschützt. Am Start fanden sich dann ein sehr kleines Grüppchen Läufer und Läuferinnen ein. Mit ein paar hatte ich im Vorfeld gesprochen. Alles so Bergfreaks, durchtrainiert, gross und schnell! Kaum durften wir starten ging auch die Post ab. Die ersten 5 Km versuchte ich das Tempo der Mitelgruppe mitzugehen. Doch ich musste bald merken, dass ich dies nach knapp einem Monat Training das nicht durch ziehen könnte. So schaltete ich runter (immer noch deutlich unter einem 6-er Schnitt) und musste dann etwas frustriert feststellen, dass ich 2. Letzter war. Die ersten 10 Km bewältigte ich in 53 Minuten mit einer kleinen Steigung. Jetzt gings aber erst so richtig los. Zu allem dass ich eh schon am Schluss lief lief ich auch noch 500 Meter falsch. Just davor hatte ich einen Läufer eingeholt. Dank diesem Fehlstück verlor ich nun auch den Sichtkontakt zu den Vorderleuten. Nun speedete ich einen Bach runter und auf der anderen Seite wieder hoch. Endlich kam der Berg. Es galt nun etwas mehr als 400 Meter hoch zu krakseln und dann wieder runter. Das war nun mein Terrain. Es war ein steiler aber schöner Trailweg der sich im Zickzack hoch schlängelte. Auf der anderen Seite gings dann über Kuhweiden und Bergwegen etwas weniger steil wieder runter. Ich liess es jetzt so richtig laufen. Ich liebe das runterlaufen. Noch fehlt mir etwas die Kraft um wirklich durchzuziehen. Auf den 3 Km runter sah ich plötzlich wieder eine Läuferin und einen Läufer vor mir. Ich kam immer näher. Nun hatte ich wieder ein Ziel vor Augen, die wollte ich mir holen. Doch, unglaublich aber war, die nahmen immer wieder Abkürzungen, so dass ich den Anschluss immer wieder mehr verlor. Ich verstehe solche Sportler nicht. Man betrügt ja nur sich selber! Was solls, ich lief mein Ding weiter. Am Schluss gings noch lange 3 km flach zurück ins Ziel. Leider hatte der Läufer hinter mir aufgegeben, so wurde ich fast Letzter. Nur einer war da noch 1 Stunde langsamer?? Na den zähle ich mal nicht.

Trotzallem war ich mega zufrieden, denn ich lief, ausser dem steilen Anstieg den ganzen HM durch und konnte auch am Schluss noch etwas zulegen. Das stimmt mich positiv für die weitere Zukunft.

Wenn dann der Winterpneu endlich weg ist, gehts dann hoffentlich auch wieder schneller ;-)

Ein traumhafter Berglauf bei Traumwetter.
Bericht von Walti Schäfer

Heute wagte ich mich nach langer Laufpause das erste Mal wieder an einen Wettkampf. Dafür wollte ich natürlich etwas Würdiges machen. Da kam der Hörnlilauf gerade recht. Selbstverständlich hatte ich keinerlei Ambitionen, Hauptsache Laufen! Naja, Letzter wollte ich ja nicht gerade werden. Ein wenig Stolz hat man ja schon noch ;-) Doch das war ein schwieriges Unterfangen. Denn der Hörnlilauf gillt als schneller Lauf, da starten nur wenige unerfahrene Läufer!

Ranglisten sind hier abrufbar: guckst du da

Komme langsam aber sicher in die Gänge

Am Samstag, 19.05. lief ich zusammen mit meinem Sohn Dominik auf die Bolenwees und wieder zurück. Heute Sonntag dann ein 13 Km-Trainingslauf mit fast einem 6er Schnitt ging auch schon wieder ganz gut. Seid 1. Mai kein Fleisch und kein Alkohol. Alles im grünen Bereich. Leider will es mit dem Gewicht nur langsam runter. Aber auch das wird noch.

Seit dem 07. Mai 2012 laufe ich wieder einen Streak. (siehe weiter unten)

Liebe Freunde und Besucher meiner Seiten

Lang, lang ist es her, seid ich hier was übers Laufen schreiben konnte. Nun bin ich endlich wieder zurück und hoffe auch wieder richtig aktiv zu werden. Viel ist geschehen. So sind wir nun an unserem endgültigen Wohnort angekommen. Die grosse "Zügelte" haben wir auch gut überstanden. Jetzt sind wir in Wollishofen zu Hause. Uns gefällt es allen sehr gut. Meine fast neue Laufgegend ist supertoll. Alles vor der Haustüre, was will man mehr. Zudem bin ich auch gesundheitlich beschwerdefrei.

So habe ich auch am 07. Mai 2012 wieder begonnen zu Laufen. Mit kleinen Einheiten, aber dafür wieder täglich werde ich nun diesen Monat meine Form aufbauen. Mein Ziel ist es jetzt in erster Linie Gewicht runter zu bringen und meinen Körper wieder fit zu kriegen und natürlich verletzungsfrei zu bleiben. Die erste Woche habe ich dann auch ganz gut überstanden und habe es doch schon auf 46 km gebracht. Und es hat auch mega Spass gemacht. Damit ich wieder einen guten Rythmus bekomme und auch die nötige Motivation habe, laufe ich seit dem 07. Mai 2012 wieder einen Streak.

Gruss Walti

Streak-Tabelle

Streak 2012
Datum Km Zeit Hm plus Hm minus Kal. Gefühl Total  
07.05.2012 11.27 02:03:18 374 428 1298 gut 11.27 1. Tag
08.05.2012 04.22 00:39:29 45 49 429 müde   2. Tag
09.05.2012 03.90 00:44:39 53 59 467 müde   3. Tag
10.05.2012 04.07 00:37:27 53 54 388 besser   4. Tag
11.05.2012 12.53 01:53:46 862 876 855 gut   5. Tag
12.05.2012 05.46 00:40:40 48 51 486 gut   6. Tag
13.05.2012 05.85 00:43:03 60 78 509 gut 47.30 7. Tag, 1. Woche
14.05.2012 07.13 00:59:11 352 354 659 Hungerrast 54.43 8. Tag
15.05.2012 12.25 01:27:28 554 552 1050 gut/2 Std. Badminton   9. Tag
16.05.2012 04.42 00:34:13 291 307 343 etwas müde   10. Tag
17.05.2012 08.90 01:04:58 280 286 682 etwas besser   11. Tag
18.05.2012 03.25 00:25:53 121 133 350 kurz reg.   12. Tag
19.05.2012 17.5 2:30:00 1665 1671 1800 Berglauf-wander-Trail   13. Tag
20.05.2012 13.21 01:31:42 769 766 1046 CityRunning 113.96 14. Tag, 2. Woche
21.05.2012 10.87 01:11:50 475 488 875 Reg. Jogg   15. Tag
22.05.2012 08.87 01:11:50 84 68 409 Reg. Jogg   16. Tag
23.05.2012 02.08 00:18:37 109 120 148 Schmerzen v. Badm.   17. Tag
24.05.2012 10.82 01:18:02 499 513 838 leichte Schmerzen   18. Tag
25.05.2012 03.10 00:22:01 96 90 213 müde   19. Tag
26.05.2012 16.60 01:56:23 939 970 1038 Wettkampf 166.30 20. Tag
27.08.2012 08.03 00:51:14 314 396 656 Reg. Lauf 174.33 21. Tag, 3. Woche
28.05.2012 05.69 00:45:33 228 209 430 Reg. Lauf   22. Tag
29.05.2012 02.50 00:17:59 155 129 211 Reg. Lauf   23. Tag
30.05.2012 04:81 00:30:35 386 379 342 Reg. Lauf   24. Tag
31.05.2012 05.83 00:49:50 416 309 314 Grundlage   25. Tag
01.06.2012 05:77 00:39:29 441 269 273 Aufbau   26. Tag
02.06.2012 02:05 00:14:23 161 83 72 Reg. Lauf   27. Tag
03.06.2012 21.10 02:17:15 1653 769 780 Wettkampf Berg-Trail   28. Tag
04.06.2012 02:53 00:18:08 198 93 87 Reg. Lauf   29. Tag
05.06.2012 10.36 01:11:47 846 397 383 Reg. Lauf 234.97 30. Tag
06.06.2012 04.35 00:34:21 185 132 341 Reg. Lauf   31. Tag
07.06.2012 12.40 03:05:00 1200 1200 1000 Bergtraining   32. Tag

Freitag, 16.12.2011

Magnesiumkur und Supplementenkur spricht wunderbar an. Schon wieder fast schmerzfrei. Heilungsprozess ist schon fast abgeschlossen. Abnehmen, Fleischverzicht und dabei sportliches mammutprogramm, das erfordert auch spezielle Ernährung! Wieder was dazu gelernt. Achja, Fleisch ist halt doch sehr wichtig. Tut das gut ;-) UND ... es war nicht, dass ich zu viel gemacht habe! Nur das Gleichgewicht war komplett aus den Fugen geraten. Wenn das Glas leer ist muss es zuerst wieder gefüllt werden damit da erneut wieder was raus kommt.

Dienstag, 13.12.2011

Positive Nachricht: Zum Glück keine Thrombose!
Vermutlich deft. Mangelerscheinungen, u.a. Magnesium. Muss jetzt eine Magnesiumkur machen und div. Supplemente? zu mir nehmen.
Mal schauen wie sich das weiter entwickelt.

Montag, 12.12.2011, Arztbesuch

Heute war ich beim Arzt. Erste Tests deuten evtl. auf eine Thrombose hin. Morgen muss ich zum Venenspezialist zur genaueren Abklärung.
Keine tolle Prognose. Könnte aber auch was anderes sein. Hoffe auf anderes ...

Wieder eine Woche vergangen, keine Besserung in Sicht. Laufjahr 2011 wohl zu Ende

Woche 50

ohne laufen

Warum erwischt es immer die Gleichen?

Woche 49

1 Lauf und dann kein Lauf mehr

17.5 Km wurden es dann, Zeit: 2:20h

Meine neuste Errungenschaft

Ferien-Programm

Sonntag, 27. November 2011

Laufcup, 4. Lauf in Henau Distanz: 14.5 km, ↑120 m / 01:27:52

Zu guter Letzt musste-durfte ich noch am Sonntag beim Lauf-Cup in Henau starten. Da ich diese Saison mal endlich alle Läufe bestreiten will, zwang ich mich da nochmals durchzubeissen. Und das war es dann auch ein Beissen. Irgendwie schaffte ich auch das noch. Irgendwie schaffte ich es gerade noch so knapp den Km in 6 Min. zu laufen. Nun heisst es aber die nächste Woche def. Regeneration. Halt mit einer Woche Verspätung.

LGW-Henau-2011

Samstag, 26. November 2011

Wanderung auf den Rotsteinpass (1752hm rauf und runter)

Das herrliche Wetter und meine Ferien dazu, liessen mich auch heute nochmals in die Berge gehen. Auch wenn eigentlich meine Beine das überhaupt nicht cool fanden. Trotz Muskelkater vom Pilatus und Waffenlauf liessen wir es uns nehmen, nochmals die herrliche Berglandschaft zu geniessen. So führte uns die Wanderung von Wasserauen auf den Rotsteinpass und zurück. Neben einigen verdatterten Gemsen sah ich auch das erste Mal ein richtiges Schneehuhn in freien Wildbahn. Das allein machte die Strapazen wett.

Rotsteinpass-Wanderung 26.Nov.2011

Donnerstag, 24. November 2011

Regenerationswanderung ;-) auf den Pilatus
Von Alpnachstad auf den Pilatus! Einfach geil hier oben!
Inspiriert von Marcel Huber`s Lauf-Fotobericht, zog es mich heute auf den Pilatus.
Unten trüb und feucht, dann hoch und durch den Nebel um dann endlich der wärmenden Sonne entgegen zu laufen.
Eindrücklich so ein Nebelmeer!

Wanderung:
Google Maps URL: guckst du da
Wanderungszeit: 2:50:58
Wegstrecke: 10.39 km
Aufstieg: 1775 Meter
Kalorien: 1185

Bildbericht:

Pilatuswanderung 2011

Mythos "Frauenfelder* ist geschafft; 42.2 Km

Sonntag, 20. November 2011

Es ist geschafft. All die Mühen und Strapazen der letzten 50 Tage haben sich ausbezahlt. Mein grosses Ziel habe ich erreicht.
Überglücklich konnte ich in Frauenfeld ins Ziel einlaufen.

Ein ganz grosses Dankeschön an die vielen Freunde und Fans die mich anfeuerten, die mir liebe Mail's und SMS im Vorfeld
aber auch danach schickten. Es ist schön auf solche Freunde zählen zu dürfen.

Hier nun der Laufbericht: Mythos Frauenfelder

Ein paar Fotoimpressionen: folgen noch

Laufcup 3. Lauf in Dozwil (14.4 Km) Total: 17.5 Km

Sonntag, 12. November 2011

Heute war wieder Laufcup angesagt. Der 3. Lauf war mit Handicup. Leider war meines nicht so wie ich das gern gehabt hätte. Da ich heute etwas langsamer hätte laufen sollen war das frustrierend, denn das Tempo war von Anfang an hoch. Nach 2.5 km einlaufen gings dann endlich los. Dummerweise liess ich mich etwas verleiten und lief die nächsten 4 Km mit 4:40. Das war def. zu schnell. Pulsschnitt 160! Endlich wurde ich wieder vernünftig und bremste rapide runter und lief den Rest mit Puls 135. Meine Beine waren nun aber auf dem ganzen Lauf schwer wie Blei. Warum habe ich mich nur so verleiten lassen.

öffentliche Fotos vom Lauf

Daten:
Dauer 1:43:10
Energieverbrauch 781 cal
Anzahl der Herzschläge 14351 Schläge
Durchschnitts-Herzfrequenz 139 S/min
Maximum Herzfrequenz 167 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.5 km/h
Maximum Geschwindigkeit 14.8 km/h
Strecke 17.5 km
Minimum Höhe 312 m
Durchschnitts-Höhe 335 m
Maximum Höhe 374 m
Aufsteigend 95 m
Absteigend 101 m

Intervalltraining

Donnerstag, 10. November 2011

Auch heute konnte ich mich ohne Probleme motivieren meinen Trainingsplan einzuhalten. Es fällt mir nun allgemein leichter zu trainieren.
Das heutige Intervall war wie folgt:

Daten:

Dauer 1:08:20
Energieverbrauch 430 cal
Anzahl der Herzschläge 8620 Schläge
Minimum Herzfrequenz 64 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 126 S/min
Maximum Herzfrequenz 152 S/min
Minimum Geschwindigkeit 0.9 km/h
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.0 km/h
Maximum Geschwindigkeit 16.9 km/h
Strecke 11.0 km
Minimum Höhe 382 m
Durchschnitts-Höhe 386 m
Maximum Höhe 394 m
Aufsteigend 0 m
Absteigend 5 m

Beginn Tapering-Phase

Regenerationslauf 12 km (Puls 120)

Dienstag, 08. November 2011

Nach dem letzten strengen Trainingswochenende genoss ich heute den ersten Taperinglauf. Die nächsten 2 Wochen bis zum Frauenfelder-Waffenlauf-Marathon sind nun etwas im Zeichen der Regeneration und Vorbereitung auf den M. Mein Gefühl ist sehr gut und ich freue mich schon riesig auf den M.
Am Donnerstag gibt's noch ein letztes Intervalltraining.

Daten:
Dauer 1:24:15
Energieverbrauch 479 cal
Anzahl der Herzschläge 10120 Schläge
Durchschnitts-Herzfrequenz 120 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 8.7 km/h
Strecke 12.0 km
Minimum Höhe 404 m
Durchschnitts-Höhe 450 m
Maximum Höhe 516 m
Aufsteigend 205 m
Absteigend 222 m

Sonntagslauf mit Cityrunning
www.cityrunning.ch

Sonntag, 06. November 2011

90 Minuten Erlebnis- und Trainingslauf mit Judith Huonder durch den wunderbaren Herbstwald des Käferberg-Waidbergs zum Fuchspass.

Nach dem gestrigen 30iger war das heute schon etwas grenzwertig. 14.6 km mit nem 6er-Schnitt bei den Steigungen war nicht ohne! Hat aber Spass gemacht und wenn man dann noch interessante Gespräche hat, vergisst man auch etwas die müden Beine. Zudem war es landschaftlich wunderschön.

Daten:
Dauer 1:35:00
Anzahl der Herzschläge 12447 Schläge
Durchschnitts-Herzfrequenz 138 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.0 km/h
Strecke 14.6 km
Minimum Höhe 451 m
Durchschnitts-Höhe 517 m
Maximum Höhe 622 m
Aufsteigend 175 m
Absteigend 190 m

Longjogg

Samstag, 05. November 2011

Heute lief ich zuerst zusammen mit meinem Bruder eine Runde um den Aegerisee und im Anschluss daran nochmals alleine. Pro Umrundung sind dies 14.5 Km. Die erste Runde ging ich etwas gemütlicher an (Puls 122) die zweite dann (145) Total kam ich so auf 31 Km. 1.5 Km gemütliches auslaufen. Nach diesen beiden Umrundungen war ich ziemlich kaputt. Es bliess ein ziemlicher Föhn und dementsprechend warm wars. Der Weg auf der anderen Seeseite ist grösstenteils Schotter und daher für müde Bein eher anstrengend. Auch merkte ich wiedermal, dass ein wechselndes Profil einfacher zu laufen ist als ein Flaches Dafür war die Sicht traumhaft! Ein traumhaftes Fleckchen wo mein Bruder wohnt.

Daten:
Dauer 3:27:30
Energieverbrauch 1393 cal
Anzahl der Herzschläge 26985 Schläge
Minimum Herzfrequenz 86 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 130 S/min
Maximum Herzfrequenz 174 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 9.1 km/h
Maximum Geschwindigkeit 18.9 km/h
Strecke 30.9 km
Minimum Höhe 788 m
Durchschnitts-Höhe 799 m
Maximum Höhe 870 m
Aufsteigend 145 m
Absteigend 136 m


Powertraining 15.2 km und 2.2 km auslaufen

Mittwoch, 02. November 2011

Da ich gestern nach der Arbeit derart ausgelaugt war, verzichtete ich auf das Training. Um das verpasste Training zu kompensieren, beschloss ich aus 2 Trainings (Di&Do) Eines zu machen. Dafür aber dann ein knackiges Longtraining mit 2 Steigungen und zwischendurch viel Tempo.

Daten:
Dauer 1:33:35
Energieverbrauch 699 kcal
Anzahl der Herzschläge 12926 Schläge
Minimum Herzfrequenz 84 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 138 S/min
Maximum Herzfrequenz 155 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.0 km/h
Maximum Geschwindigkeit 15.3 km/h
Strecke 15.2 km
Minimum Höhe 452 m
Durchschnitts-Höhe 488 m
Maximum Höhe 548 m
Aufsteigend 180 m
Absteigend 146 m

Zum auslaufen dann noch 2.2 Km

Laufzeit: 10:04
Pausenzeit: 0:00
Wegstrecke: 2.22 km
Durchschnitt: 4:32 /km
Aufstieg: 11 Meter
Kalorien: 143

Laufcup, 2. Lauf, 13.7 km
500 m einlaufen, Wetter neblig, Temperatur angenehm.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Heute fuhren Esthi und ich zum 2. Lauf nach Kemmental. Es ist immer wieder eine grosse Freude unsere Lauffreunde aus der Ostschweiz zu treffen. 13.7 Km waren auf dem Programm. Nach dem strengen Lauf von gestern, wusste ich nicht so recht was noch ging. Also genug Zeit zum plaudern auf der Strecke. Esthi machte wieder Fotos. Leider hatte ich vergessen die Batterien zu laden, so gabs nur 20 Fotos.

Fazit: Es lief viel besser als ich erwartete und ich hatte keinerlei Probleme auf der ganzen Strecke.

Daten:
Dauer 1:21:05
Energieverbrauch 626 kcal
Anzahl der Herzschläge 11363 Schläge
Minimum Herzfrequenz 81 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 140 S/min
Maximum Herzfrequenz 162 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.9 km/h
Maximum Geschwindigkeit 15.2 km/h
Strecke 13.7 km
Minimum Höhe 398 m
Durchschnitts-Höhe 448 m
Maximum Höhe 483 m
Aufsteigend 145 m
Absteigend 152 m

Mein erster happiger Longjogg (34 km)
9 mal um den Türlersee

Samstag, 29. Oktober 2011

Ein weiteres deftiges Training stand heute an. Mein erster richtiger Longjogg. Als Laufziel entschied ich mich für den Türlersee. Eine Runde ist 3.777 Km. Geplant war 6 Runden mit Puls max 130 und dann noch 3 max 145. Das hielt ich auch so gut wie möglich ein. Es war zwar für den Kopf hart, doch körperlich gings ganz gut. Das Wetter war perfekt, sonnig und warm. Bin mal gespannt wie ich den morgigen Lauf noch überstehe. Werde ihn schön gemächlich angehen. Sonntag, 30.10.2011, um 09.30 Uhr in Kemmental - Alterswilen, Massenstart. 13.7 km, ↑ 140 m

Fazit: Habe gespürt, dass ich den Marathon gut drauf habe. Mit dem restlichen Training sollte dies kein Problem werden.

Daten:
Dauer 3:52:10
Energieverbrauch 1631 kcal
Anzahl der Herzschläge 30889 Schläge
Minimum Herzfrequenz 70 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 133 S/min
Maximum Herzfrequenz 155 S/min
Minimum Geschwindigkeit 2.4 km/h
Durchschnitts-Geschwindigkeit 9.4 km/h
Strecke 34.1 km
Minimum Höhe 538 m
Durchschnitts-Höhe 548 m
Maximum Höhe 572 m
Aufsteigend 150 m
Absteigend 109 m

Hartes Intervall-Training (14 km)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Heute stand ein happiges Intervalltraining auf dem Plan. Die Voraussetzung dafür war nicht besonders gut, da ich eine strenge Arbeits-Woche hinter mir habe. Im Besonderen Heute mit unzähligen Treppensteigen! So musste ich tief in meine Motivationskiste greifen, dass ich mich dazu überwinden konnte. Doch ohne Fleiss kein Preis und nur hartes Training bringt einem wirklich weiter. Also riss ich mich zusammen und nach der ersten Einheit gings dann schon recht gut. Fazit: Der Körper mag mehr leisten als einem das Hirn sugeriert.

Daten:
Dauer 1:24:05
Energieverbrauch 623 kcal
Anzahl der Herzschläge 11362 Schläge
Minimum Herzfrequenz 66 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 135 S/min
Maximum Herzfrequenz 155 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.3 km/h
Maximum Geschwindigkeit 14.2 km/h
Strecke 14.0 km
Minimum Höhe 415 m
Durchschnitts-Höhe 421 m
Maximum Höhe 432 m
Aufsteigend 0 m
Absteigend 5 m

Regeneration

Dienstag, 25. Oktober 2011

Am Morgen eine Walkeinheit: 4.5 Km

Am Abend: 4.3 km leichtes joggen

Dauer 0:36:35
Energieverbrauch 178 kcal
Anzahl der Herzschläge 4033 Schläge
Durchschnitts-Herzfrequenz 110 S/min
Maximum Herzfrequenz 131 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 7.4 km/h
Strecke 4.3 km
Minimum Höhe 507 m
Durchschnitts-Höhe 530 m
Maximum Höhe 571 m
Aufsteigend 85 m
Absteigend 26 m

Weekend-Laufprogramm

Samstag, 22. Oktober 2011
Uetliberglauf (Trainingslauf)
14.0 km ZKB ZüriLaufCup

Laufbericht:
1. Teil ist geschafft. Nach gemütlichem Start steigerte ich kontinuierlich das Tempo. Die ersten 6 Km gings fast nur aufwärts. Leider packte mich danach etwas das Wettkampffieber und ich liess es 4 km ziemlich laufen. Bei KM10 traf ich zum Glück bugbsbunny. Mit ihm lief ich dann gemütlich die letzten 4 Km ins Ziel. Das hatte den Vorteil, dass ich meine Beine wieder etwas lockern konnte. Sonst wäre das am Sonntag wohl nichts mit laufen.

Daten:
Dauer 1:25:39
Energieverbrauch 760 kcal
Anzahl der Herzschläge 12948 Schläge
Minimum Herzfrequenz 92 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 147 S/min
Maximum Herzfrequenz 170 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.5 km/h
Maximum Geschwindigkeit 16.1 km/h
Strecke 14.0 km
Minimum Höhe 393 m
Durchschnitts-Höhe 481 m
Maximum Höhe 565 m
Aufsteigend 340 m
Absteigend 338 m
(Ab)hänge 3

Sonntag, 23. Oktober 2011
1. Lauf Winterlaufcup, Speicher AR (Trainingslauf)
Massenstart, Distanz: 11.1 km, ↑280m

Laufbericht:
2. Teil ist auch geschafft. Nach dem Lauf von gestern hatte ich am Anfang noch etwas schwere Beine und Mühe in Fahrt zu kommen. Doch nach gut 4 Km gings dann schon besser. Es war ein herrlicher Tag, viel Sonne und vor allem ein grosses Wiedersehen mit vielen Lauffreunden aus der Ostschweiz.

Daten:
Dauer 1:05:55
Energieverbrauch 597 kcal
Anzahl der Herzschläge 10032 Schläge
Minimum Herzfrequenz 86 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 152 S/min
Maximum Herzfrequenz 168 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 10.6 km/h
Maximum Geschwindigkeit 17.4 km/h
Strecke 11.1 km
Minimum Höhe 885 m
Durchschnitts-Höhe 926 m
Maximum Höhe 984 m
Aufsteigend 285 m
Absteigend 283 m
(Ab)hänge 2

Regeneratives Training, 5.6 Km

Donnerstag, 21. Oktober 2011

Dauer 0:35:25
Energieverbrauch 217 kcal
Anzahl der Herzschläge 4331 Schläge
Minimum Herzfrequenz 69 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 122 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 9.6 km/h
Maximum Geschwindigkeit 12.0 km/h
Strecke 5.6 km
Minimum Höhe 381 m
Durchschnitts-Höhe 399 m
Maximum Höhe 436 m
Aufsteigend 60 m
Absteigend 77 m
Grade % -0.3 %

4000 Meter Testlauf auf Bahn bei Regen, 1.6 Km ein- und auslaufen

Mittwoch, 20. Oktober 2011

Heute lief ich meinen ersten 4000 Meter-Testlauf nach Vicsystem

Dauer 0:19:20
Energieverbrauch 179 kcal
Anzahl der Herzschläge 2970 Schläge
Minimum Herzfrequenz 126 S/min
Durchschnitts-Herzfrequenz 153 S/min
Maximum Herzfrequenz 170 S/min
Minimum Geschwindigkeit 6.1 km/h
Durchschnitts-Geschwindigkeit 13.3 km/h
Maximum Geschwindigkeit 15.4 km/h
Strecke 4.0 km

Zukunftssplanung

Ohne Ziele fehlt mir die Motivation um richtig zu trainieren

Um etwas Wettkampfhärte zu bekommen, werde ich diesen Winter beim Ostschweizer-Winterlaufcup mit laufen. Das ist eine Laufserie von 10 Läufen.

Mein erstes Ziel (noch in diesem Jahr) ist der Frauenfelder Waffenlauf. Da ich bis dahin noch nicht wirklich auf dem nötigen Niveau bin, werde ich den Lauf auch ganz gemütlich angehen. Ziel ist anzukommen ohne Zeitvorgabe. Da ich letztes Jahr verletzungsbedingt passen musste, habe ich einen Gratisstart bekommen in diesem Jahr. Den möchte ich jetzt auch nutzen.

Frühjahrsziel: Mein 7. Zürich-Marathon
Zürich-Marathon (10 jähriges Jubiläum)

Trainingsplanung

Trainingsplanung von Vicsystem

Da ich schon früher dieses Programm nutzte, beschloss ich auch in Zukunft wieder nach VS zu trainieren. RunningCoach war die Alternative. Schien mir aber nicht so geeignet für mich.

Montag, 17. Oktober 2011

Mein heutiger Besuch beim Sportarzt konnte meine Probleme klären. Verkürzter Hinterschenkel-Muskel. Meine lange Auszeit hat nicht nur zu Muskelabbau geführt sondern auch zur Verkürzung. Diese gillt es nun mit gezielten Dehnübungen wieder in Form zu bringen.

Heute lief ich die ersten regenerativen Meter nach meinem HM. Knappe 4 Km. Spüre den Muskelkater immer noch, aber es bessert

Am Sonntag genoss ich etwas Wasser-Wellness.

Samstag, 15. Oktober 2011

Halb-Marathon "Hallwilerseelauf"
http://hallwilerseelauf.ch

1. erfolgreicher Wettkampf nach sehr langer Wettkampfpause

Geglückter Einstieg in die Wettkampfszene: HM in 1:52:40!
Bin mega happy, da ich nur ganz im Entferntesten hoffte evtl. unter 2 Stunden zu laufen.
Ich gab alles und war nicht schlecht erstaunt als ich im Ziel die Zeit sah.
Mein liebes Frauchen hat mich dabei sehr gut unterstützt- DANKE!

12. Oktober 2011

Das Laufen wird schon etwas leichter

Nach einem Tag Pause den ich vernünftigerweise einschob, lief ich heute schon viel lockerer.

1 mal 4.4 Km walken
2mal 4.5 Km biken (über Mittag)
1 mal ca. 8 Km laufen

Route: Wollishofen-Altstetten
Laufzeit: 56:3
Wegstrecke: 8 km
Durchschnitt: 7:00 /km
Schnellstes Tempo: 5:25 /km
Aufstieg: 312 Meter
Kalorien: 656

10. Oktober 2011

3. Tag meiner bescheidenen Starter-Laufserie

Täglich laufen oder auch walken, ohne zu übertreiben ist das Motto dieser Woche.

Feierabendlauf
Dauer 0:39:30
Energieverbrauch 313 kcal
Durchschnitts-Herzfrequenz 141 S/min
Durchschnitts-Geschwindigkeit 8.5 km/h
Strecke 5.4 km
Aufsteigend 100 m
Absteigend 27 m

09. Oktober 2011

Endlich wieder ein seriöser Trainingsaufbau

Damit ich nach vielen schmerzlichen Fehlversuchen wieder vernünftig laufen kann, habe ich nun meine ganze Planung umgestellt und auch sonst ein paar wichtige Dinge umgestellt. Aller Anfang ist schwer doch ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Heute lief ich das erste Mal mit Cityrunning mit. Knapp 14 Km, 1:30 h und einem Durchschnittspuls von 149, 6:30/km

08. Oktober 2011

Regenlauf Altstetten-Uetliberg-Felsenegg-Adliswil

ca. 14.5 Km/2:05h in schön gemächlichem Tempo und pulskontrolliert, lief ich bei ziemlichem Regen und Kälte. Hat trotzallem Spass gemacht.

01. bis 08. Okt. 2011

Gewichtsreduktsion von 82.6 kg auf 78.6 Kg

Dank Essensumstellung konnte ich schon 4 Kilo abnehmen. Dazu täglich ins Geschät walken und retour (2x4.2Km) und manchmal mit dem Bike noch über Mittag. Positiver Nebeneffekt; Meine Durchblutungsprobleme in den Oberschenkeln ist auch etwas besser geworden. Nach wie vor macht mir das sitzen am meisten Probleme.

Wichtige Eckpfeiler für den Monat Oktober 2011:
Kein Alkohol, Keine Süssgetränke, Fast keine Kohlenhydrate, Kein Fleisch

Sonntag, 05. Mai 2011

Altstetten-Üetliberg-Buechenegg-Adliswil-Altstetten-Trail, Länge: 30 km

Heute mal den 1. Teil der Albiskette getestet, mit Beginn von Altstetten auf den Üetliberg. Wunderschöner Trail. 30 Km

gpsies.com - guckst du da

Donnerstag, 02. Mai 2011, Auffahrt

Adliswil-Baldern-Albiskette-Sihl-Adliswil-Trail - 8143 Stallikon, Affoltern, Zürich, Schweiz, Länge: 35,22 km

Bin heute einen wunderschönen Hügel-Trail gelaufen. 35.2 Km 780 Hm. Die Strecke bietet alles was ein Läuferherz sich wünscht. Nach den 44 km von Sonntag bin ich happy schon wieder so eine Leistung abrufen zu können.

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Sa/So 28./29. Mai 2011

44 Km in 5.45h beim 12 Stundenlauf in Dornbirn

Mein Einstieg in die Ultrawelt ist mir endlich wieder geglückt. Hoffe nun von grösseren gesundheitlichen Problemen verschont zu bleiben.

Montag, 02. Mai 2011

Lauf (URL)
Laufzeit: 1:04:46
Wegstrecke: 5.74 km
Durchschnitt: 11:17 /km
Aufstieg: 343 Meter
Kalorien: 457

Samstag, 30. April 2011

Lauf (URL)
Wegstrecke: 15.09 km
Aufstieg: 1319 Meter
Kalorien: 1973

Mittwoch, 27. April 2011

Lauf (URL)
Laufzeit: 3:00:28
Wegstrecke: 19.25 km
Aufstieg: 538 Meter
Abstieg: 532 Meter
Kalorien: 1714

Donnerstag, 03. Februar 2011

Grippe im Hause Schäfer

Am Samstag wurde ich auch noch von einer deft. Grippe überrascht. Meine erste seit 50 Jahren. Ist schon deftig so eine Grippe. Da geht nicht mehr viel! Heute Donnerstag gehts mir endlich wieder etwas besser. Bis Ende Woche muss ich mich jetzt schonen damit ich am Montag wieder fit bei der Arbeit bin. Sportlich nervt mich der Ausfall nicht, aber beruflich schon ziemlich. Zuerst der Ausfall wegen meinem Unfall, jetzt die Grippe, hoffe das wars nun fürs 2011!

Läuferisch werde ich mich die nächsten Wochen eher kurz halten.

 

Mittwoch, 26. Januar 2011

Tag 24, Arbeitsweg - Kurzvariante der Sihl entlang, 4.96 Km / 229 Hm

Heute war es sehr mühsam zu laufen. Einerseits war ich sehr müde und andererseits hatte ich grosse Mühe mich zu motivieren. Hoffe morgen wieder besser in Fahrt zu kommen. Einen kleinen Motivationsschub holte ich mir bei der Anprobe meines neuen Salomon-Trailschuhes. Eine Mischung aus Trailschuh und Wanderschuh, extrem leicht, über Knöchelhöhe, Goretex, sehr beweglich und sieht dazu auch noch cool aus. Freue mich den Schuh bald einlaufen zu können.

Salomon WINGS SKY GTX

Begonnen: 26.01.2011 16:51:01
Laufzeit: 33:08
Wegstrecke: 4.96 km
Durchschnitt: 6:41 /km
Aufstieg: 229 Meter
Kalorien: 436

Dienstag, 25. Januar 2011

Regnerationspause von 2 Tagen

Nach dem Laufcup in Kreuzlingen habe ich mir eine Pause von 2 Tagen verschrieben. Da ich doch etwas über meine Verhältnissen gelaufen bin, hatte ich am Sonntag-Abend und auch am Montag Schmerzen im Fuss und im rechten Knie. Heute Dienstag ist es aber schon wieder viel besser. Die Pause tat gut und war auch nötig. Am Mittwoch hoffe ich dann wieder normal laufen zu können.

Sonntag, 23. Januar 2011

Tag 23, 1. Wettkampf nach Unfall, Lauf in Kreuzlingen, 10.8 Km / 0:58:33 h / 5.25 Km

Eigentlich wollte ich heute gar nicht starten. Nach den Oberschenkelproblemen von gestern hatte ich etwas Angst. Doch am Morgen merkte ich gar nichts mehr, so dass ich mich kurzerhand doch noch entschloss nach Kreuzlingen zu fahren. Zumal es ja ein flacher Lauf mit 2 Runden war. So hätte ich jederzeit aussteigen können. Mein Ziel war es auszutesten, was schon möglich ist im Tempobereich. So ging ich es am Anfang bei den eisigen Temperaturen sehr langsam an. Kontuinierlich steigerte ich das Tempo. Ich schaffte die 2 Runden eigentlich problemlos, nur dass es mir immer noch nicht möglich war mit Vorfuss abzudrücken, was natürlich für einen Tempolauf noch nicht wirklich half. Trotzallem bin ich zufrieden, die Distanz schon wieder unter einer Stunde gelaufen zu haben.

Samstag, 22. Januar 2011

Tag 22, Minimal-Streak-Erhaltungslauf, 2 Km / 26 HM

Nach dem strengen Lauf von Freitag war heute Minimalprogramm angesagt! Am Anfang des kurzen Laufes zwackte mich die Oberschenkelmuskulatur.

Minimal-Streak
Begonnen: 22.01.2011 18:29:32
Laufzeit: 14:53
Wegstrecke: 2.0 km
Schnellstes Tempo: 6:21 /km
Aufstieg: 26 Meter
Kalorien: 150

3. Streak-Woche: Fakten
15. Jan. 2011 - 21. Jan. 2011

47.03 Km / 2296 Hm in 7 Tagen
6.72 Km / 328 Hm pro Tag im Durchschnitt

Stand: per 21. 01. 2011

128.29 Km - 6.109 Km/Tag
5007 HM - 238.43 Hm/Tag

Freitag, 21. Januar 2011

Tag 21, Eisweg-Berglauf - Wollishofen-Uetliberg-Felsenegg-Adliswil, 9.82 Km / 660 Hm

Der heutige Abschlusslauf der 3. Streak-Woche krönte ich mir mit einem etwas strengeren Berglauftraining. In der Abenddämmerung machte ich mich auf den Weg via Wollishofen hoch zum Uetliberg, dann entlang dem Höhenweg zur Felsenegg. Ich war mutterseelen allein unterwegs. Eisige und leicht schneebedeckte Wege, dazu minus 3 Grad und eine Bise die einem das Gefühl gaben es wäre minus 10 Grad. Es war einfach genial. Zwar etwas mulmig so ohne Stirnlampe, doch gerade das machte es auch wieder schön. Links von mir eine traumhafte Aussicht über den ganzen Zürichsee mit den abertausenden von Lichtern, schon fast märchenhaft. Das liess einem die Strapazen vergessen. Am liebsten wäre ich einfach nur stehen geblieben und hätte das in mich hineingezogen, doch dafür war es def. zu kalt und auch schon langsam zu dunkel. Ich machte noch 3 Fotos mit meinem Iphone von dem Lichtermeer, doch die Kamera war damit überfordert. Nun musste ich noch den sehr steilen Bergweg von der Felsenegg runter und das schon bei grosser Dunkelheit. Aber ich schaffte auch das ohne Schaden. Zuhause angekommen war ich ganz schön fertig aber glücklich zu gleich.

Berglauftraining
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 21.01.2011 16:22:51
Laufzeit: 1:06:43
Pausenzeit: 37:57
Wegstrecke: 9.82 km
Durchschnitt: 6:48 /km
Schnellstes Tempo: 4:20 /km
Aufstieg: 660 Meter
Kalorien: 722

Donnerstag, 20 Januar 2011

Tag 20, Arbeitsweg - Kurzvariante der Sihl entlang, 4.88 Km / 211 Hm

Heute war schon mein 20. Streaktag. Unterdessen habe ich mich auch schon daran gewöhnt am Abend nach Hause zu laufen. Der Winter hat wieder Einzug gehalten. Minus 1 Grad, leicht bedeckter Waldweg mit Schnee. Heute etwas langsamer gelaufen.

Arbeitsweg-Lauf
Google Maps URL: gucks du da
Begonnen: 20.01.2011 17:23:31
Laufzeit: 33:59
Pausenzeit: 4:25
Wegstrecke: 4.88 km
Durchschnitt: 6:58 /km
Schnellstes Tempo: 5:26 /km
Aufstieg: 211 Meter
Kalorien: 419

Mittwoch, 19. Januar 2011

Tag 19, Arbeitsweg - Kurzvariante der Sihl entlang, 4.11 Km / 252 Hm

Der heutige Arbeitsweg war etwas speziell. Leider hatte ich vergessen Laufklamotten einzupacken. So musste ich mit den Arbeitskleidern nach Hause laufen. Darin schwitzt man so herrlich ;o)) Es gibt also keinen Grund nicht zu laufen. Zuallem lief ich auch schon für meine Verhältnisse ganz zügig. So langsam nähere ich mich wieder dem 6er Schnitt.

Arbeitsweg-Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 19.01.2011 17:02:32
Laufzeit: 25:44
Pausenzeit: 6:03
Wegstrecke: 4.11 km
Durchschnitt: 6:16 /km
Schnellstes Tempo: 5:11 /km
Aufstieg: 252 Meter
Kalorien: 381

Dienstag, 18. Januar 2011

Tag 18, Arbeitsweg - Kurzvariante, Lauf 4.27 Km / 169 Hm

Heute bin ich ein Weg mit dem Bike zur Arbeit gefahren und am Abend dann zurück gelaufen. Hatte noch ziemlich müde Beine vom gestrigen Lauf. Leider habe ich keine Möglichkeit mal einfach nur flach zu laufen, ausser am Weekend. Zwecks Regeneration würde das zwischendurch auch gut tun. Das muss ich wohl auf Samstag verschieben. Meien Körper gewöhnt sich langsam an die täglichen Belastungen.

Aktivität: Fahrrad
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 18.01.2011 12:40:46
Fahrtzeit: 12:21
Pausenzeit: 3:56
Wegstrecke: 3.91 km
Durchschnitt: 19.00 km/h
Schnellste Geschwindigkeit: 34.79 km/h
Aufstieg: 37 Meter
Kalorien: 53

Arbeitsweg-Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 18.01.2011 17:23:18
Laufzeit: 32:12
Pausenzeit: 4:53
Wegstrecke: 4.27 km
Durchschnitt: 7:33 /km
Schnellstes Tempo: 5:55 /km
Aufstieg: 169 Meter
Kalorien: 358

Montag, 17. Januar 2011

Tag 17, Lauf nach Thalwil an den See, und die Hälfte wieder zurück, 8.07 Km / 351 Hm

Da mich heute die Jungs in Anschlag nahmen, musste ich am Abend auf das nach Hause laufen verzichten. Statt dessen lief ich an die Elternrat-Sitzung in Thalwil. Für den Retourweg wurde ich dann einen Hügel hoch gefahren. So bin ich heute in 2 Raten gelaufen.

Hügellauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 17.01.2011 18:31:33
Laufzeit: 41:38
Wegstrecke: 5.27 km
Durchschnitt: 7:54 /km
Schnellstes Tempo: 5:52 /km
Aufstieg: 130 Meter
Kalorien: 439
Hügellauf kurz
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 17.01.2011 20:24:37
Laufzeit: 20:05
Pausenzeit: 2:54
Wegstrecke: 2.80 km
Durchschnitt: 7:10 /km
Schnellstes Tempo: 4:47 /km
Aufstieg: 221 Meter
Kalorien: 231

Sonntag, 16. Januar 2011

Tag 16, Kleiner Berglauf: Triemli-Uetliberg-Felsenegg-Adliswil, 13.22 Km / 627 Hm
Höhendifferenz: Gesamtanstieg 627 Meter, Gesamtabstieg 599 Meter

Geplant war ja heute der erste längere Trail. Leider wurde daraus aber nichts. Gestartet bin ich vom Triemli direkt hoch auf den Uetliberg. Es war entgegen den Erwartungen und auch den Prognosen noch saukalt. Leider habe ich es fertig gebracht, dank perfektenAbkürzungen, eine Zusatzschlaufe 2-mal zu laufen, weil ich die Richtung verfehlte. Das war dann für mein Fussgelenk def. zu viel. Die steilen Passagen die ich zwischendurch hoch musste waren noch zu steil für meine Sehnen. So hatte ich ab dem Uetliberg immer leichte Schmerzen. Wenn ich dann mal etwas schneller laufen wollte, kamen noch weitere Schmerzen dazu. Schweren Herzens beschloss ich mich auf die Vernunft. Ich lief noch bis zur Felsenegg und dann den Bergweg runter bis nach Adliswil.

Naja, um sonst wars ja auch nicht. Muss mich halt einfach noch etwas in Geduld üben.

Hier die Werte nach Garmin-GPS:

 

Berglauf (Aufzeichnung mit Iphone)
Die Werte im Iphone zeigen 1 Km zu wenig an.

Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 16.01.2011 09:28:39
Laufzeit: 2:21:09
Wegstrecke: 12.28 km
Durchschnitt: 11:29 /km
Schnellstes Tempo: 5:11 /km
Aufstieg: 1636 Meter
Kalorien: 947

Samstag, 15. Januar 2011

Tag 15, kurzer Mini-Streak-Erhaltungslauf, 2.66 Km / 26 Hm

Der heutige Lauf war nochmals ein Erhaltungslauf. Morgen gilt es dann ernst.

Aktivität: Ministreak
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 15.01.2011 19:47:04
Laufzeit: 23:49
Wegstrecke: 2.66 km
Durchschnitt: 8:57 /km
Schnellstes Tempo: 6:23 /km
Aufstieg: 26 Meter
Kalorien: 158

2. Streak-Woche: Fakten
08. Jan. 2011 - 14. Jan. 2011

40.75 Km / 1535 Hm in 7 Tagen
5.82 Km / 219 Hm pro Tag im Durchschnitt

Stand: per 14. 01. 2011

81.26 Km - 5.804 Km/Tag
2711 HM - 194 Hm/Tag

Freitag, 14. Januar 2011

Tag 14, kurzer Mini-Streak-Erhaltungslauf, 2.63 Km / 26 Hm

Heute war ich am Tiefpunkt meiner Lauflust angelangt. Nach einer strengen Woche war ich einfach nur platt und wollte eigentlich nur noch meine Ruhe und meine Beine hochlagern, dazu ein kühles Bier und dann schlafen! Aber nichts da!! So war ich heute froh, dass mir meine Frau (heimlicher Motivationscoach) den Fusstritt ;o)) versetzte, dass ich doch noch laufen ging. Wohl in der Erkenntnis, dass ich sonst am anderen Tag dann wohl gejammert hätte über meinen verpassten Streak. Solche Tage sind echt die Herausforderung um nicht den Weichen heraus zu hängen. Solche Durchhänger muss ich lernen zu überwinden, wenn ich wieder dahin kommen will wo ich vor einem Jahr mal war. Joggen ist ja nicht eigentlich mein Hobby - NEIN, ich will wieder Ultras laufen - lange Trails - hoffentlich bald wieder Bergläufe - nicht schnell - nicht auf Zeit - Natur pur erleben - das ist meine Laufwelt.

Nun hoffe ich, dass ich am Sonntag meinen ersten richtig langen Trail laufen kann.

Aktivität: Ministreak
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 14.01.2011 18:11:20
Laufzeit: 21:00
Wegstrecke: 2.63 km
Durchschnitt: 7:58 /km
Schnellstes Tempo: 5:37 /km
Aufstieg: 26 Meter
Kalorien: 184

Donnerstag, 13. Januar 2011

Tag 13, kurzer Mini-Streak-Erhaltungslauf, 2.3 Km / 165 Hm

3. Tag in Folge mit leichtem Regen gelaufen.

Aktivität: Ministreak
Begonnen: 13.01.2011 17:45:03
Laufzeit: 18:30
Pausenzeit: 0:00
Wegstrecke: 2.3 km
Durchschnitt: 8:57 /km
Schnellstes Tempo: 6:34 /km
Aufstieg: 165 Meter
Kalorien: 221

Mittwoch, 12. Januar 2011

Tag 12, Arbeitsweg - mittlere Variante, 6.81 Km / 119 Hm

So langsam wird es etwas härter. Jeden Tag zu laufen, voll zu arbeiten, dazu noch Kinderberteuung, und und ... Jammer ;o))
Es läuft nicht so wirklich rund. Der Geist wäre willig doch der Körper noch schwach und mein Fuss will noch nicht ganz so wie ich will. Da ich noch nicht wirklich rund laufen kann, bin ich oft müder als erwartet. Dass diese Phase kommen würde war mir schon klar, daher kann ich mich da auch besser drauf einstellen. Aber Spass macht das halt auch nicht so wirklich.

Arbeitsweg-Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 12.01.2011 18:13:51
Laufzeit: 55:00
Wegstrecke: 6.81 km
Durchschnitt: 8:04 /km
Schnellstes Tempo: 3:45 /km
Aufstieg: 119 Meter
Kalorien: 503

Dienstag, 11. Januar 2011

Tag 11, Arbeitsweg - Kurzvariante 2, 4.28 Km / 101 Hm

Auch heute lief ich nochmals die Kurzvariante, ein wenig länger und etwas mehr Höhenmeter. Immer noch etwas Probleme mit meinen Zehen, daher ist auch das Tempo nicht sehr schnell, dafüraber regenerativ.
Dazu kam heute, dass es regnete wie aus Kübeln.

Arbeitsweg-Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 11.01.2011 17:11:39
Laufzeit: 36:28
Wegstrecke: 4.27 km
Durchschnitt: 8:33 /km
Schnellstes Tempo: 5:47 /km
Aufstieg: 101 Meter
Kalorien: 331

Montag, 10 Januar 2011

Tag 10, Arbeitsweg - Kurzvariante 1, 4.1 Km / 80 Hm

Da nun die Ferien zu Ende sind und der Ernst des Alltages wieder Einzug gehalten hat, gilt es nun, die Trainings in den Alltag zu integrieren. Dazu werde ich mind. einen Weg laufen. Nach dem strengen Lauf von gestern und den leichten Problemen mit den linken Mittelzehen entschloss ich mich für die kürzeste Variante. Durch die Viellauferei habe ich etwas die Zehen überanstrengt. Nun heisst es im Schongang die nächsten Tage zu laufen. Hoffe ich kriege das bald wieder in Ordnung. Ansonsten geht es meinem Laufapparat super.

Arbeitsweg-Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 10.01.2011 17:07:02
Laufzeit: 32:40
Pausenzeit: 0:00
Wegstrecke: 4.1 km
Durchschnitt: 8:00 /km
Schnellstes Tempo: 4:38 /km
Aufstieg: 80 Meter
Kalorien: 293

Sonntag, 09. Januar 2011

Tag 9: Lauf der Besinnung und Dankbarkeit
Berglauf, 14.33 Km / 778 Hm Aufstieg / 822 Hm Abstieg

Heute vor 3 Monaten ist es passiert. Wie aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung knickte ich auf dem Schlussteil einer Bergwanderung mit meinem linken Fuss ab, Das Resultat; 3 gerissene Bänder, überdehnte Sehnen und jede Menge Blutergüsse. Wie das aussah: guckst du da: (hier noch nicht so farbig wie eine Woche später)

Aus Dank wieder laufen zu können-dürfen und auch um mich etwas zu besinnen auf das was war und auch wie wichtig mir die Lauferei ist, wählte ich heute eine strengere Route. Nach den Erfahrungen der letzten Tage traute ich mir eine Bergroute zu. Bei etwas widrigen Bedingungen, Nieselregen und starken Winden, war es nicht nur läuferisch eine Herausforderung sondern auch psychisch. Doch genau das brauchte es. Komischerweise musste ich mich heute ziemlich überwinden, überhaupt zu laufen. Doch ich wollte an diesem Tag etwas Besonderes schaffen. So startete ich vor der Haustüre nach kurzem einlaufen gleich hoch in die Fesenegg. Die warmen Tage hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Kein Schnee mehr. So konnte ich den steilen Weg mit meinen abgelaufenen Salomons ohne Probleme hoch. Heute lief ich schon um einiges lockerer hoch als noch vor ein paar Tagen. Oben angekommen genoss ich kurz die Aussicht. Es war aber zu kalt um lange inne zu halten. Zum ersten Mal wählte ich heute mal die andere Richtung. Mein Ziel; Albishorn. Bei ständigem auf und ab lief ich nun konstant dem Ziel entgegen. Meine Lust zum laufen war nun auch endlich wieder eingetroffen. Der Trail zeichnet sich durch seine grosse Vielfalt an Beschaffenheit aus. Alles was ein Trail- und Bergläufer so liebt. Höchster Punkt war auf 915 Hm.
Glücklich aber geschafft kam ich dann nach einem steilen Abstieg wieder in Sihlwald an.


Samstag, 08. Januar 2011

Tag 8: Eine Runde vom Lauf-Cup in Wil, 6.3 Km / 222 Hm

Heute war Lauf-Cup in Wil angesagt. Eigentlich hatte ich vor den ganzen Lauf mitzumachen, doch nach der strengen Laufwoche entschied ich mich nur eine Runde zu laufen. So machte ich auf der Runde viele Fotos von der Laufstrecke. Es war schön wieder so viele Lauffreunde zu treffen. Anschliessend walkte ich noch 3 Km und nutzte das auch gleich um noch ein paar Fotos von den Teilnehmern zu machen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Bei Sonnenschein und Temperaturen von fast 10 Grad, war das schon wie ein Frühlingslauf.

Fotos zum Laufcup in Wil: guckst du da

Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 08.01.2011 12:45:10
Laufzeit: 47:28
Pausenzeit: 0:00
Wegstrecke: 6.3 km
Durchschnitt: 7:44 /km
Schnellstes Tempo: 5:40 /km
Aufstieg: 222 Meter
Kalorien: 526

1. Streak-Woche: Fakten
01. Jan. 2011 - 07. Jan. 2011

40.51 Km / 1176 Hm in 7 Tagen
5.79 Km / 168 Hm pro Tag im Durchschnitt

Freitag, 07. Januar 2011

Tag 7: Sihlau - Gattiker Weiher - Sihlwald, 7.7 Km / 260 Hm

Geplant war heute ein gemütlicher und regenerativer Lauf entlang der Sihl. Doch ich hatte die Rechnung ohne das Forstamt gemacht. Schon nach wenigen Kilometern war der Sihlweg plötzlich gesperrt wegen Baumschlag. So musste ich mich wohl oder übel den Berg hoch quälen. Ist ja eine tolle Strecke aber nicht gerade zur Erholung zu empfehlen und mit meinem Muskelkater auch nicht wirklich ein tolles Gefühl.

Nun s wars halt. Kaum oben musste ich feststellen dass das ein traumhaftes Laufgebiet ist. Hochebenen, Naturschutzgebiete und verträumte Waldlichtungen. Es war einfach märchenhaft. Dazu dampfende Feld- und Waldwege. Da lief es sich schon fast wie von alleine.

Hier ein parr Impressionen: guckst du da

Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 07.01.2011 13:11:29
Laufzeit: 1:07:24
Pausenzeit: 0:00
Wegstrecke: 7.70 km
Durchschnitt: 8:52 /km
Schnellstes Tempo: 4:49 /km
Aufstieg: 260 Meter
Kalorien: 609

Donnerstag, 06. Januar 2011

Tag 6: Kurzer Mini-Streak-Erhaltungslauf, 2.5 Km / 25 Hm

Aktivität: Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 06.01.2011 14:41:49
Laufzeit: 24:56
Pausenzeit: 0:00
Wegstrecke: 2.5 km
Durchschnitt: 10:00 /km
Schnellstes Tempo: 6:44 /km
Aufstieg: 25 Meter
Kalorien: 144

Mittwoch, 05. Januar 2011

Tag 5: Adliswil - Felsenegg - Uetliberg - Leimbach, 11.5 Km / 572 Hm

Bei traumhaften Wetter konnte ich es mir heute nicht verkneiffen, eine bekannte Route zu laufen. Neu ist nur, das es 1. Winter ist und 2. ich eigentlich noch gar nicht so fit bin das anzugehen. Doch wer mich kennt, der weiss, dass ich mich vor solchen Sachen nicht besonders beeindrucken lasse. Wer nichts wagt, gewinnt nichts. Dazu hätte ich ja jederzeit die Möglichkeit gehabt auszusteigen. Das erste Stück ging auf dem steilen Bergweg hoch auf die Felsenegg. Pures Eis auf dem es schon mit meinen Eisbugs schwer war zu laufen. Natürlich musste ich bei der intensiven Steigung gehen. Dort laufe ich auch bei guter Form nur stellenweise. Neu war heute auch, dass ich erstmals wieder mit Pulsuhr lief. So konnte ich auch gleich mal vergleichen wie es um meine allgemeine Kondition stand. Ja, das war dann schon etwas ernüchternd ;o))

Nun ging es mit ständigem rauf und runter weiter bis kurz vor den Uetliberg. Anschl. kam das brutalste Stück, der Weg runter ins Albisgüetli, steil, eisig aber zum guten Glück gesplittet. Als ich endlich unten ankam, musste ich mit leichten Wadenproblemen kämpfen. Doch dies konnte ich auf dem Weg nach Leimbach wieder rauslaufen. Ich war brutal happy, dass ich das geschafft habe. Vor 2 Tagen hätte ich das noch nicht mal geträumt. Es war aber auch ein Traumwetter heute, dazu auch nicht mehr so eisig kalt.

Hier ein parr Impressionen: guckst du da

Adliswil - Felsenegg - Uetliberg - Leimbach - Adliswil

Aktivität: Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 05.01.2011 12:26:21
Laufzeit: 2:00:09
Wegstrecke: 11.50 km
Durchschnitt: 10:27 /km
Schnellstes Tempo: 5:29 /km
Aufstieg: 572 Meter
Kalorien: 925


Dienstag, 04. Januar 2011

Tag 4: Mini-Streak-Erhaltungslauf, 1.75 Km / 45 Hm

Heute beschränkte ich meinen Lauf auf einen Minimal-Streak-Erhaltungslauf. (Minimalstrecke beim Streak ist eine Meile = 1.61 Km)
Ich brauchte den Erholungstag. Da mal wieder die ganze Familie erkältet ist, muss ich aufpassen, dass die mich nicht gleich wieder anstecken. So hatte ich den ganzen Tag auch leichtes Kopfweh. Da zu laufen ist nicht gerade angenehm. Am Abend dann gings aber schon wieder besser.

Verletzungen und der Verlauf der Heilung-Regeneration

Mit der Heilung solcher Verletzungen ist es immer so eine Sache. Die alte Schulmedizin predigte meistens "schonen und nochmals schonen". Da heute viele Ärzte selber sehr sportlich sind und dabei auch viele gute Untersuchungen daraus resultieren, ist man heute oft ganz anderer Meinung als früher. In meiner nun doch schon langen sportlichen Lebenszeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Einen entscheidenden Impuls in eine andere Richtung der Genesung solcher Leiden hatte ich mir vor Jahren bei einem 24 Stundenlauf von Dr. Beat Knechtle geholt. So bin ich heute soweit, dass ich oft mehr an der Grenze des Möglichen laufe als umgekehrt. Wenn dir der Arzt sagt dass mechanisch alles in Ordnung ist, sollte nicht länger und unnötig auf Belastung verzichtet werden. Je schneller die Durchblutung angeregt wird um so schneller läuft auch der Heilungsprozess. Dabei gillt es ein gutes Körpergefühl zu entwickeln. Schmerzen sind nicht gleich Schmerzen. Die Überwindung solcher Punkte ist oft unangenehm doch der Erfolg spricht für sich. Dabei ist es wichtig immer sehr gut auf den Körper zu hören. Das war und ist auch immer ein Grund warum ich nur in den allerseltensten Fällen mal Schmerzmittel nehme. Nur zu oft habe ich erlebt wie sich an Ultra- aber auch an normalen Marathonveranstatungen die Läufer voll pumpen mit Schmerzmitteln. Auch am Trans Swiss Run musste ich das mit Schrecken feststellen. Das hat mir schon ziemlich zu denken gegeben.

Wenn ich zurück auf die letzten 3 Monate schaue, verlief die Heilung stetig nach oben, aber mit einem ständigen leichten bergauf und bergab der gefühlten Schmerzen. Das war nicht immer leicht und auch etwas neu für mich. Immer am Rande der max. Belastung zu gehen ohne darüber hinaus zu geraten, immer wieder die Angst es könnte doch zu viel gewesen sein, war nicht leicht. Doch die Gewissheit, dass ja mechanisch nichts passieren kann sondern dass dies zu vergleichen ist wie mit einem Muskelkater in den verschiedenen Stadien, ging ich meinen Weg.

Den Weg gillt es jetzt weiter zu verfolgen. Ich danke auch meinen Lauffreunden für die vielen guten Ratschläge oder Aufmunterungen, die ich erhalten habe. Hoffe, dass ich bald wieder mit euch mitlaufen kann.

Aktivität: Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 04.01.2011 14:22:22
Laufzeit: 16:20
Wegstrecke: 1.75 km
Durchschnitt: 9:19 /km
Schnellstes Tempo: 6:52 /km
Aufstieg: 45 Meter
Kalorien: 116

Montag, 03. Januar 2011

Tag 3: Flache Strecke der Sihl entlang, 6.44 Km / 39 Hm

Heute war der 3. Testtag meines Laufcombacks. (6.44 Km)
Zudem hatte ich heute meinen Abschlussbesuch bei meiner Sportärztin. Sie war sehr zufrieden und besonders gut beurteilte sie die Stabilität.

Am 3. Tag meiner Testserie steigerte ich noch einmal die Distanz. Ich wollte mal die aktuelle Grenze ausloten. Mehr als 5 Km täglich liegen noch nicht wirklich drin. Was ich auch feststellen musste, dass mir die Kraft im Fussgelenk noch fehlt. Da muss ich noch viel machen.

Route: Sihl1
Aktivität: Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 03.01.2011 16:12:32
Laufzeit: 45:31
Wegstrecke: 6.44 km
Durchschnitt: 7:04 /km
Schnellstes Tempo: 2:58 /km
Aufstieg: 39 Meter
Kalorien: 490

Sonntag, 02. Januar 2011

Tag 2: Allmend-Runde, flach und gemütlich, 5.03 Km / 71 Hm

Heute lief ich meinen ersten Lauf mal wieder in voller Laufausrüstung. So lief ich 5.03 Km auf der Allmend in Zürich. Gelände flach, Kies, Wiesen und Feldwege. Gut zu laufen. Macht einfach nur Spass und absolut keine Probleme mit dem Fuss.

Route: Allmend
Aktivität: Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 02.01.2011 11:27:42
Laufzeit: 41:17
Wegstrecke: 5.03 km
Durchschnitt: 8:13 /km
Schnellstes Tempo: 5:50 /km
Aufstieg: 71 Meter
Kalorien: 414

Allmend-Runde

Durchschnitts-Kilometer

Samstag, 01. Januar 2011

Endlich ein Licht am Horizont, 5.59 Km / 164 Hm

Nach einer gesundheitlichen Pechsträne in den letzten 4 Monaten, konnte ich heute, wenn auch noch sehr langsam und mit vielen kleinen Geheinlagen, das erste Mal wieder joggen.

Am 09. Okt. 2010 überknickte ich auf einer Wanderung den linken Fuss so stark, dass dabei 3 Bänder gerissen sind. Nach einem sonst schon gesundheitlich ziemlich durchzogenen Jahr, was mich immer wieder zurückwarf, war dies dann der absolute Höhepunkt einer langen Pechsträne.

Noch nie musste ich so viele Hauptziele in einem Jahr streichen. Rückenprobleme anfangs Jahr, Grippe, Wespenattacke mit ca. 15 Stichen und eben zu guter letzt der Sturz. Dazu Jobwechsel und Kantonswechsel, das war einfach zu viel auf einmal.

Träumte ich noch vor nicht allzu langer Zeit von einem Ultra-Traumlauf, so erfreute ich mich heute, dass ich immer wieder ein paar hundert Meter am Stück joggen konnte. Nun heisst es zum X-tenmal ein Neuanfang. Ob ich nochmals die Energie aufbringe dorthin zurück zu kommen wo ich mal war, das weiss ich heute noch nicht. Meine Leidenschaft die Bergläufe werden wohl noch eine Weile hinten anstehen müssen. Da ich dieses Jahr 50 werde, hoffe ich aber schon noch, evtl. wenigstens noch einen Marathon zu schaffen, aber ebenhalt flach.

Zielsetzung für den Januar 2011:

Den Körper wieder langsam daran gewöhnen, dass Sport wieder dazu gehört. Gewicht muss runter, Krafttraining und Stabilisationstraining für die Fussgelenke. Laufen, laufen und nochmals laufen ;o))

Tag 1:

Lauf-Walk vom Üetliberg zur Felsenegg ( 5.59 Km)

streaktag 1

Sonntag, 25. Juli 2010

St. Galler Laufrunde (Joggen 9.81 Km)

Aller Anfang ist schwer!

Die letzten Monate im Dauerstress haben leider ihre Spuren hinterlassen. Wenn ich vor Monaten noch einen Marathon aus dem Stand gelaufen bin, muss ich mich nun wieder über läppische 10 km quälen. Wenn man unter Stress steht ist es leider oft so, dass man da gerne etwas die Motivation verliert. Sich dann nach einem langen und anstrengenden Tag noch aufzuraffen um eine Stunde ein Training zu machen gehört dann nicht mehr so zu den freudigen Abendvorstellungen. Stattdessen geniesst man dann schon mal lieber einen gemütlichen Feierabend und ein verdientes Bierchen dazu. Und so wächst dann das Bäuchlein aber leider kaum die Kondition. Mein heutiger Lauf hat mich hoffentlich wieder aus meinem Dornröschenschlaf geweckt.

Als kleine Motivation habe ich ja nun noch eine neue App auf mein iPhone geladen mit der ich meine Aktivitäten aufzeichnen kann.

Hier meine erste Auswertung nach meinem 1. Lauf meiner neuen Laufserie, heute zusammen mit meiner Radbegleitung Dominik:

Route: St. Galler Laufrunde
Aktivität: Lauf
Google Maps URL: guckst du da
Gekürzte Google Maps URL: guckst du da
Begonnen: 25.07.2010 17:07:54
Laufzeit: 1:20:31
Pausenzeit: 20:11
Wegstrecke: 9.81 km
Durchschnitt: 8:12 /km
Schnellstes Tempo: 5:15 /km
Aufstieg: 210 Meter
Kalorien: 0
Offizielle Route: Ja

http://www.cyclemeter.com

Dienstag, 20. Juli 2010

1 Sunde leichtes regeneratives radeln

Heute war gemütliches radeln angesagt. Um die Bein wieder zu lockern und mich an den Sattel zu gewöhnen, bin ich nochmals eine Stunde gefahren. Diesmal fast flach.

Montag, 19. Juli 2010

1. Testfahrt im Appenzeller Vorderland - Rauf und Runter (ca. 2 1/4 Std)

Meine erste Fahrt habe ich hinter mir. Das Velo ist traumhaft zu fahren. Einige technische Anpassungen an meinen Fahrstil und auch an der Ausrüstung sind noch erforderlich. Der Spasseffekt ist aber klar entfacht! Freue mich schon auf meine erste längere Tour.

Anfängerprobleme:

  • Satteldruckstellen, das Gesäss muss sich erst an das gewöhnen.
  • Sonnenbrille. Durch die tiefe Lage Sichteinschränkung. Fazit: Jetzt habe ich eine spezielle Velo-Sonnenbrille von Adidas. Schutz gegen Insekten, Schweissschutz, Windschutz.
  • Windjacke: Ist erforderlich für Abfahrten, wenn man verschwitzt ist.
  • Fahrstil allgemein: Pedale muss gelernt sein; Zug und Stoss, Lenkerhaltungen,
  • Klickpedal: Das ein und aussteigen aus den Pedalen

Samstag, 17. Juli 2010

Mein neues Liebhaberobjekt und/oder neues Trainingsgerät

Seit Samstag bin ich stolzer Besitzer eines "neuen" Rennvelos.

Ich habe die Ehre bekommen ein sehr kultiges Rennrad zu übernehmen. Ein ehemaliger ambitionierter Amateur-Rennradfahrer aus der Grünau vermachte mir dieses tolle Gefährt. Auf diesem Rennrad wurden etliche Rennen und Trainingskilometer gefahren. Trotz seiner 10 Jahre ist das Rennrad noch in einem Toppzustand und alles wurde mit viel Liebe gepflegt und gewartet. Sämtliche Komponenten sind fast wie neu. Ich freue mich sehr, wenn ich bald meine erste Fahrt darauf machen kann.
An meinem neuen Wohnort habe ich die besten Bedingungen um zu trainieren.

Hier ein paar Detailbilder: (weitere Bildergallerie)

Schaltung

Brems- und Schalthebel

Wechsler

Wechsler (Shimano 600)

Bremse

Bremsen

Roli Steiger

Der frühere stolze Besitzer

Klickpedal

Klickpedal

Sattel

Sattel

Carbonschuhe

Shirt

 

 

Wanderweekend nach 2 Wochen Grippephase in der ganzen Familie

Walti und Mountain-Man Dominik unterwegs im Alpstein
26. 27. Juni 2010

Ein tramhaftes Wochenende zum wandern. An diesem Wochenende wanderte Dominik das erste mal wirklich im Alpstein umher. Und dies dann gleich richtig. Unser Weg führte uns am ersten Tag von Wasserauen - Seealpsee - Meglisalp - dann hoch zum Rotsteinpass - und wieder zurück zur Meglisalp. Übernachtet wurde im Massenlager in der Meglisalp. Am 2. Tag dann wanderten wir über die Ageteplatte - Messmer - Seealpsee - Wassrauen.

Wir hatten jede Menge Spass und auch ein paar Abenteuer.

Hier ein paar Bilder: guckst du da

Grippe legt Familie lahm

Da einer nach dem anderen bei uns zu Hause die Grippe erwischt, musste ich nun auch schweren Herzens meine beiden Ultra-Laufziele streichen.

2010 ist definitiv nicht mein Ultralauf-Jahr!

Training Woche 21

In der Woche nach dem 12 Stundenlauf konnte ich schon am Dienstag wieder 10 Km laufen Am Mittwoch dann bereits das erste Hügeltraining auch ca. 10 Km. Donnerstag Krafttraining. Am Samstag dann eine Familienwanderung im Alpstein.

Am Sonntag dann der Trainings-Höhepunkt:

Bei leichtem Regen und etwas stürmischen Winden lief ich auf die Ebenalp. Der Aufstieg war noch erträglich da es immer wieder mal aufhörte zu regnen. Auch war es nicht kalt so dass mir die Nässe nicht allzu viel ausmachte. So wurden es 5.6 Km und 806 Hm. Eigentlich wollte ich anschliessend noch auf den Schäfler, doch just als ich mich auf den Weg machte kam ein Gewitter auf und es regente nun fortan wie aus Kübeln. So machte ich eine Pause in der Bergwirtschaft. Ich wollte kein Risiko eingehen und so verzichtete ich auf den Aufstieg zum Schäfler.

Dann machte ich mich auf den Rückweg. Jetzt schüttete es wie aus einem Guss. Die Wege waren nun wie Flüsse, extrem rutschig und schlammig. Doch ich war gut ausgerüstet und ich liebe ja solche Verhältnisse. Den Alpenbitter den ich mir noch gönnte gab mir den richtigen Kick und so lief ich ziemlich zügig den Berg runter, durch die Wildkirchli-Höhlen am Äscher vorbei ohne einzukehren ;o)) und dann motocrossmässig runter ins Tal. Im Tal dann noch 2 Km locker auslaufen bis zum Auto. Ich sah aus als ob ich mich im Schlamm gewälzt hätte und ich war durch und durch nass. 7.1 Km und 751 Hm Abstieg.

So hatte ich mein erstes gutes Bergtraining. Es muss aber noch ein paar solche Trainings vor dem Défi geben, wenn ich den bestehen will.

Samstag-Sonntag 22. - 23. Mai 2010

12 Stunden-Nachtlauf in Dornbirn
Homepage des Laufes

Der blanke Wahnsinn oder warum macht man sowas

Ich habe ja nun schon viele Ultras gelaufen und dass man dabei auch sehr oft weit über seine Grenzen gehen muss war mir ja klar. Doch was ich hier vollbrachte war eine neue Erfahrung. Mit durchschnittlich 10 Km Training in der Woche seit dem Zürich-Marathon an einem 12 Stundenlauf teilzunehmen grenzt an ziemlichen Masochismus.

Schon beim Zürich-Marathon lief ich an der Grenze meiner Kräfte. Die damalige Blinddarm-OP hat ziemlich Spuren hinterlassen. Einerseits konnte ich kaum richtig trainieren und andererseits habe ich dadurch auch ziemlich an Gewicht zugelegt. Doch es war ja schon immer meine Meinung, dass ich einen Marathon jederzeit laufen kann. Nur ist es schon wesentlich schöner, wenn man dabei gut trainiert ist.
Die Neuorientierung von Wohnort und Job liess mir auch danach kaum Zeit seriös weiter zu trainieren. So blieb es meistens bei einem Training an ca. 10 Km pro Woche. Dazu nahm ich auch weiterhin zu.

Dies wollte ich nun endlich wieder ändern. Natürlich wie gewohnt mit der grossen Keule. So meldete ich mich letzten Donnerstag kurzentschlossen für den 12 Stundenlauf an. Zum Glück versetzt das meine Frau nicht mehr in Erstaunen. Sie weiss dass ich verrückt genug bin das durch zu ziehen. So fuhren wir dann am Samstag-Nachmittag nach Dornbirn. Das Wetter zeigte sich von der schönsten Seite. Der Start des 12 Stundenlaufes war um 22.00 Uhr. Da ich die ganze Familie dabei hatte, konnte ich mich auf gutes Coaching einstellen.

Zum Rennverlauf:

Mein 1. Ziel war es mindestens einen Marathon zu laufen, das 2. Ziel mind. einen Ultra (50 Km) und das absolute Wunschtraumziel 2 Marathons. (Und im hintersten Gedanken, evtl noch unter die 10 Ersten zu laufen)

So drehte ich die ersten 18 Runden (1 Km pro Runde) in gemächlichem Tempo. Ich merkte schon bald, dass dies ein brutales Unterfangen werden sollte, denn ich war nach den 18 Km schon sehr am Anschlag. Ich geb`s offen zu, am liebsten wäre ich gleich wieder nach Hause gefahren. Doch da hatte meine Frau was dagegen. Kurz entschlossen lief sie die nächsten 12 Runden walkend mit mir mit. Das war definitiv die Rettung. Ich konnte mich in der Zeit wieder fangen und mich in Kopf auf die Herausforderung einstellen. Nach 18 Runden lag ich noch auf Platz 12, nach 30 Runden rutschte ich auf Platz 18 zurück. Ab Runde 30 lief ich wieder regelmässig Runde um Runde. Ja ich kam in einen richtigen Laufrausch. Nun drehte ich ohne Gehpausen bis zum 1. Marathon meine Runden. Leider für meine aktuelle Form etwas zu schnell. Das spürte ich schon ziemlich in den Beinen. Mir fing an alles weh zu tun. Doch ich hatte jetzt Blut gerochen. Nun nahm ich mir immer wieder kleine Ziele à 5 Km. Das klappte ganz gut. Esthi war unterdessen schlafen gegangen, ich war auf mich alleine gestellt. Ich wollte ihre Bemühungen nicht enttäuschen.
Die Schmerzen in den Oberschenkeln und Füssen wurde immer deftiger, doch ich verdrängte es so gut es ging. Jetzt bloss nicht anfangen zu gehen. So langsam fing ich an die Möglichkeit zu glauben den 2. Marathon auch noch zu schaffen. Je näher ich dazu kam umso grösser wurden auch die Schmerzen und dazu kam, dass sich mein Magen bemerkbar machte. So musste ich 2-mal mit Durchfall das Klo aufsuchen. Meine Zeit wurde immer knapper doch ich wusste, wenn ich keine Schwäche mehr zeige werde ich es schaffen. Die letzten 5 Runden waren der blanke Horror. Doch es ging vielen so und dadurch konnten wir uns gegenseitig Mut machen. Jetzt wollte keiner mehr aufgeben. Jeder hatte so seine Ziele. 18 Minuten vor 10.00 Uhr lief ich die 85 Runde zu Ende. Das war`s! Ich wollte keinen Meter mehr weiterlaufen.
2 Marathon hintereinander geschafft und dies mit fast keinem Training! Ich war so happy, dass es mir sogar gleich war, dass ich noch einen Rang verlor. Denn ich wollte meinen 10. Platz den ich dank meines Durchbeissens noch erreichte auch noch verteidigen. Wäre ich noch 2 Km mehr gelaufen wäre ich 8. Geworden, so reichte es zum 9. Platz. Dies war ja aber auch mehr als ich mir erhofft habe.

Fazit:  Nicht zur Nachahmung empfohlen! 11:20 h 85 Km

Neue Saisonplanung 2010

Aus aktuellen, beruflichen Gründen werde ich dieses Jahr etwas kürzer treten mit meinen Langstrecken-Läufen.
Am 01. September 2010 werde ich in Zürich eine neue Arbeitsstelle antreten. Das ist mit Wohnortwechsel, Schulwechsel etc. verbunden, was in den nächsten 3 Monaten erste Priorität hat. So werde ich auch ausser der Organisation des Trans Swiss Run dieses Jahr keine Ultras laufen oder betreuen.

Wo unser neues zu Hause ist werde ich dann zur gegebenen Zeit hier mitteilen.

Rückblick:

23. April 2010
Longjogg St. Gallen nach Waldkirch (Sitterstrandweg)
21.1 Km / 640 Hm rauf und 695 Hm runter

Herrlicher Trail entlang der Sitter

Bilder der Strecke: siehe da

 


11. April 2010
Zürich.Marathon 2010
42.195 Km, flach guckst du da
Ziel: Ankommen

Bericht zum Zürich-Marathon

Das Wetter zeigte sich entgegen den Prognosen von seiner besten Seite. Es war zwar etwas kühl, doch die starke Bise bliess nur schwach und die Sonne wärmte auch ganz schön. Leider war ich etwas zu warm angezogen, was aber bei meinem Tempo nicht so tragisch war ;o))

Das heute sollte ja ein Test sein um meine momentane Situation zu testen. Die ersten 21 Km lief ich noch ganz gut, immer auf Kurs 4 Stunden. Doch ab Km 22 dann wars um mich geschehen. Mit dem Minimalprogramm an Trainingskilometern war mein Zenit erreicht. So hiess es nun die 2. Hälfte mit dem Kopf laufen. Als erfahrener Ultra war ich mich das ja gewohnt und ich wusste auch was mein Körper aushält. Etwas zu schaffen machten mir die Laufschuhe. Seit 3/4 Jahren lief ich das erste Mal wieder mit einem Kayano. Dazu noch alles auf Strassenbelag, das war zu hart für meine Fussgelenke. Das Problem beim Kayano ist, dass er zu stark stützt. Mein rechtes Fussgelenk litt vor allem darunter.

Ich schaffte es aber ansonsten ziemlich gut ins Ziel. Muskulär nicht gross Probleme. Das war nun mein 6. Zürich-Marathon. Eigentlich ist der Marathon nichts Besonderes. Aber als gebürtiger Zürcher fast ein Muss für mich. Ob ich den aber auch 2011 wieder laufen werde ist noch ungewiss.

Besonders freute ich mich über den Besuch meines Bruders mit Frau und einem befreundeten Paar die mich auf dem letzten KM nochmals kräftig anfeuerten. So hatte ich doch noch ein paar eigene Fans auf der Strecke. Danke.

Nach einer Woche Pause geht es meinem Fuss schon wieder viel besser und muskulär merke ich nichts mehr. Werde am Sonntag, wenn das Wetter mitmacht, einen längeren Lauf planen. Diesmal aber wieder in den Hügeln und nicht so viel auf der Strasse.

 

Lauf- Organisation:

15. bis 21. August 2010
Trans Swiss Run 2010
370 Km guckst du da
(Meine Ziel: tägliche Teiletappen)

Berichte 2010

Mittwoch, 07. April 2010

Erster längerer Trainingslauf von St. Gallen nach Appenzell

 

Nach langer Abstinenz von langen Läufen konnte ich mich heute aufraffen um wieder mal einen langen Lauf zu machen. Das Wetter war bombastisch und ich konnte es wieder mal richtig geniessen. Es war ein absoluter Traum.

Saison 2009


Mann muss da ja mal dabei sein? ;o)) Naja, viel werdet ihr da nicht von mir finden.
 

Säntis-Challenge 2009
Webseite des Events

Hier der direkte Link zu den Lauf-Fotos die ich von fast allen Teilnehmern gemacht habe: guckst du da

Frauenfelder-Militär-Marathon
www.frauenfelder.org

Rangliste Datasport

WL-M40 52. Platz Schäfer Walti: 4:59.15,3 1:52.37,2 (4030) 7.05

Hier ein paar Stimmungsbilder vom Waffenlauf: guckst du da


Samstag, 26. September 2009

Erfolgreicher 6-Stundenlauf um den Gübsensee.

Um 09.09 Uhr bin ich zu meinem 6 Stundenlauf gestartet. Mit sehr gemischten Gefühlen. Was liegt heute drin, wie gehts meinem Rücken nach 3 wöchiger Krafttrainingspause?
Doch meine Sorge war um sonst. Mein Rücken hielt. Ich lief heute wie ein Uhrwerk. Auf 5 Runden begleitete mich Regula, eine gute Lauffreundin, was es mir auch etwas leichter machte, die monotonen Runden abzulaufen. Eine Gübsenseerunde ist nach den hiesigen Fischern 2.9 Km lang. Mein erstes Ziel war es 10 Runden in 3 Stunden zu schaffen. Dies schaffte ich ohne Probleme. Jetzt wollte ich es gar noch toppen. Bisher hatte ich es erst 19 mal geschafft den See zu umrunden. Heute musste ein neuer Rekor her:20!! Ich biss auf die Zähne und liess nie nach. Ich schaffte es jede Runde konstant das gleiche Tempo zu laufen. Die letzten 3 Runden waren dann aber schon brutal hart. Doch die Fischer-Kids, die heute ihren Abschlussfischtag hatten, motiverten mich wieder durchzuhalten.

Fazit: 5:58h für 58 Km, ich bin mehr als zufrieden!

So konnte ich mir doch so einiges aus der Seele laufen was mich die letzten Tage quälte.

Sonntag, 23. August 2009

Allgäu-Ultra-Marathon
Ultratrail 69 Km 3000 Hm

Extrem-Erlebnis Ultra-Trail-Allgäu

Gibt es eine Steigerung zum Gondo? Ja und wie!

Als ich am Samstag nach Sonthofen fuhr, dachte ich zu wissen was da auf mich zukommen wird. Doch wie schon so oft wurde ich eines Besseren belehrt. So fuhr ich also am Samstag schon nach Sonthofen um die Unterlagen abzuholen. Der Start war ja schon um 06.00 Uhr am Morgen. Übernachtet habe ich im Auto auf dem naheliegenden Parkplatz vom Freizeitbad Wonnemar.
Das Wiedersehen mit vielen Ultra-Lauffreunden war es wert am Samstag schon dort zu sein. Neben Klaus Neumann traf ich auch Bram wieder und die zwei Wilmas vom TSR09 traf ich beim Start.
Nach einer ruhigen und kurzen Nacht hiess es um 04.00 Uhr Tagwache. Es war wie beim campen. Mit Taschenlampenlicht gefrühstückt und alles für den Lauf vorbereitet. Die Nacht war ziemlich kühl was aber auch gut so war. Um 05.30 traf dann Bruno mit seinem Roller ein.
Ich entschied mich für Laufrucksack. Inhalt: 2 Reserveshirts, Laufjacke, Trillerpfeife und Rettungsdecke, 7 Gels, 2 Riegel und eine ½  Literpetflasche für die Überbrückung zwischen den VP`s. Bekleidung: kurze Hose, Shirt, Ärmlinge, Kompressionsstrümpfe und mein rotes Kopftuch.
Irgendwie war der Lauf einfach zu früh angesetzt. Ich hatte so einige wichtige Dinge z.T. vergessen oder einfach unterschätzt. Das sollte ich dann auf dem Lauf noch brutal zu spüren bekommen. Ich machte mal wieder ein paar Fehler die einem Ultra wie mir eigentlich nicht mehr passieren dürften. So vergas ich mir das Gesicht und den Hals einzucremen, hatte nur 2 kleine Päckchen Magnesium dabei und das Schlimmste; NUR EINE FLASCHE mit Getränk.
Pünktlich ging’s dann um 06.00 Uhr los. Eine stattliche Anzahl Läufer die da am Start war. Die ersten 2 Km waren noch gnädig. Doch dies sollte sich bald ändern. Ich lief die ersten ca. 10-12 Km zusammen mit Bruno. Da ich bekannterweise ein Langsamstarter bin lief mir dann Bruno zwischenzeitlich auf und davon. So bei Km 7 lief ich auf KLaus auf. Er lief heute seinen 86. Ultra in diesem Jahr! Aber nicht nur dies, er begleitete auch als Gide einen Blinden. Am Ende des Laufes machte ich mir ziemlich Sorgen um die Beiden, denn da hatte es Passagen die konnte ich alleine nicht ohne Sturz überstehen, wie um Himmelswillen dann die Beiden? Bis zum ersten Berg musste ich die Beiden dann wieder ziehen lassen. Ich kam noch nicht richtig in die Gänge. Doch ich wusste, dass dies sich bald ändern wird. Nach 13.2 km erreichten wir den ersten happigen Gipfel (1634 Hm) Start war bei 734 Hm. 900 M auf 13 Km war schon ein richtiger erster Brocken. Nun kam mein Terrain. Als guter und geübter bergab Läufer konnte ich nun meine Trümpfe ausspielen. Ich war nun voll da. Unterdessen wurde es von Minute zu Minute wärmer. Es ging ständig rauf und runter. Teils steil dann auch wieder etwas humaner. Unterdessen hatte ich Bruno und auch KLaus deutlich hinter mir gelassen. Ich lief ein gutes Rennen. Position um Position holte ich auf. Ab Km 30 merkte ich, bekam ich das erste Mal zu spüren, dass ich die Woche zu vor zu wenig Magnesium genommen hatte. Leider gab es bei den VP`s keine. Ich hatte ja zum Glück 2 Päckchen dabei. So nahm ich dann eines und lief relativ locker weiter. Nun ging’s wieder ruppig runter. Dann kam da die Wiese! Ein Sumpf-Wiesen-Hang runter auf dem überall nur Bretter lagen. Durch den Regen der Nacht davor war alles sehr nass und auch schlammig. Die Bretter waren brutal rutschig. Beim ersten Rutscher zog ich "noch" nur einen Schuh mit Schlamm raus. Der 2. war dann aber deftiger. Die Läuferin vor mir rief mir noch zu „achtung sehr glatt“, doch es war schon zu spät. Ich hatte keine Chance. Mir nahm es die Füsse unten weg und ich knallte in einer Drehung relativ hart auf die Bretter. Dabei verdrehte ich mir das Knie etwas und auch den linken Fuss. Kameradschaftlich wie das bei Ultras so zu und her geht wurde mir auch gleich geholfen. Doch ich konnte entwarnen. Ich konnte weiterlaufen, hatte zwar leichte Schmerzen, doch es schien nichts Schlimmeres zu sein.
Ja, dieser Ultra-Trail war def. nichts für Anfänger! Denn schon die Cut Off-Zeit in Obersdorf war ganz schön hart bemessen. Wer nicht alle Geradeaus- und Abwärtspassagen rannte, würde Mühe bekommen, Obersdorf pünktlich zu erreichen. Ich bin ja nun wahrlich kein Anfänger mehr und auch ein erfahrener Bergläufer, doch auch ich musste mich ganz schön sputen. 20 Minuten vor dem Cut Off war ich in Obersdorf. Ich wollte um jeden Preis diesen Lauf finishen. Jetzt war der Druck weg.
Leider hatte ich mir aber durch mein zügiges runterspringen ab KM 40 einen ShintSplint zugezogen. Dank dem Spruch eines Europaläufers (KLaus Neumann) auf meinen Kommentar am Abend zuvor, dass ich mir nicht vorstellen kann, mit einem ShintSplint weiter zu laufen, meinte er nur in seinem trockenen Humor, ich sei halt ein Weichei! Der sass. Ja, da war er nun. Dem werde ich es zeigen, bin doch kein Weichei. Viele vor mir sind mit dem viele Tage weitergelaufen, also werde ich doch diesen Lauf auch zu Ende kriegen. Irgendwann fand ich dann eine Art zu laufen die das erträglich machte. Sicher war der Grund für den ShintSplint auch dafür, dass ich 1. zu wenig Magnesium hatte und 2. viel zu wenig trank. Ja das Trinken. Es wurde immer heisser. Ich trank an den VP`s so viel ich konnte. Füllte auch immer mein Fläschchen mit Wasser, doch das war zu wenig. Unterwegs gab`s immer weniger Brunnen. Ich brauchte auch Wasser um mich zu kühlen und mal ein Gel zu verdrücken.
Nach Obersdorf kam dann der härteste Teil der Strecke. Wir mussten nun über den Sonnenkopf. Ich taufte ihn mir kurz vor dem Gipfel in Teufelskopf um. Zwischen KM 46 und 57 war`s ja schon ganz schön steil. Unterdessen war es richtig heiss. Die Sonne brannte auf uns nieder, die Beine waren schwer, brannten und das Wasser wurde immer knapper. Ich hatte kaum mehr Kraft, dazu kam Hunger. Ich teilte mein Wasser so gut es ging ein. Dann kam sie, die Wand vor der wir uns alle grauten. Innert 2.3 Km mussten wir 300 Hm überwinden. Stellenweise hatte ich das Gefühl ich müsste auf allen Vieren den Berg hoch. Ich versuchte mich so gut es ging abzulenken. Nach 2/3 dieses Stückes war`s dann um mich geschehen. Ich bekam einen Hungerrast und mein Wasser war alle. Dieser Teil wollte nicht enden. Etwa 5 Meter vor dem Gipfel war ich derart dehydriert dass mir schwindlig wurde. Zum Glück waren da oben ein paar Läufer. Einer davon (nachträglich herzlichen Dank) gab mir einen Schluck Wasser und dazu ass ich einen Powerriegel. Ich musste mind. 5 Minuten sitzen bleiben bevor ich wieder weiter konnte. Unterdessen traf auch Bram auf dem Gipfel ein. Ich war völlig erstaunt, dass er hinter mir war. Auch zur gleichen Zeit auf dem Gipfel, die 2. Beste Frau vom 24 Stundenlauf in Basel. Ja, ich war doch in guter Gesellschaft. Einige Ultragrössen hatte ich eh schon hinter mir gelassen. Das gab mir doch Mut und auch wieder Kraft um mich wieder aufzuraffen. So machte ich mich nun den Gipfel runter. Nach etwa 1 Km kam dann endlich der lang ersehnte VP. Ich frass und soff mich durch den VP. Alles was es da gab stopfte ich mich in mich rein. Das tat gut und das war auch mehr als nötig. Auch da verbrachte ich gut 5 Minuten. Die waren es mir wert. Einige liefen da vorbei, doch ich wusste, dass die dies bereuen werden. Frisch gestärkt lief ich erst humpelnd und dann immer besser den Berg runter. 5 Km vor dem Ziel, es ging immer noch bergab, bekam ich wohl einen Adrenalinstoss. Jetzt lief es wie geschmiert. Ich überholte einige Läufer und wurde immer schneller. Die letzten 3 Km dann, flog ich förmlich. Es ging nun leicht abwärts. Ich lief den KM nun deutlich unter 6 Minuten. Die Freude zu wissen dass ich den Lauf schaffe, beflügelte mich. Ich lief unter dem tosenden Applaus der begeisterten Zuschauer ins Ziel als wäre nichts geschehen.
Nach der Übergabe der Medaille und des speziellen Finisherpokals, genoss ich zuerst das verdiente Bier. Zum Glück alkoholfrei, denn ich wäre sonst wohl gleich umgekippt. Ich war so KO,  dass ich im Anschluss gleich nach Hause fuhr.
Nach einer fast schlaflosen Nacht, die Schmerzen der Muskeln und Gelenke verhinderten einen ruhigen Schlaf, kann ich nun abschliessend sagen, dass dies wohl das Extremste war dass ich je gelaufen bin.

Genaue Stecken- und Höhenprofil folgen noch.
Prof. Fakten: 68 Km, 3000 Km, Zeit: 11 Std.

38 SCHÄFER Walti Gesamt 187. v. 247, M 45 49. Platz Zeit: 11:02:01
offizielle Rangliste: http://www.allgaeu-panorama-marathon.de/downloads/apm09ultratrailgesamt.pdf

Sonntag, 16. Aug. 2009

Nach einem anstrengenden und nicht ganz so seriösen verlängerten Wochenende, Freitag Org. 5000 Bahnlauf, Samstag: St. Galler-Fest und Fussballmatch St. Gallen-Bellinzona, gings dann am Sonntag-Morgen mit einem leichten Kater mit Lauffreunden auf den Rotsteinpass.

Hier noch Miss Alpstein mit dem neusten Haarlook:

Das tolle Wetter entschädigte meine schweren Beine und mein schwerer Kopf. ;o)) Ein fantastischer Bergtag!

01. und 02. August 2009

Gondoevent
Homepage des Veranstalter

Wieder gesund aber fix und foxi zu Hause angekommen. Den ersten Marathon konnte ich erfolgreich zu Ende lauen. Das Wetter zeigte sich am ersten Tag von seiner besten Seite. Leider war es auch brutal heiss. Ich habe ja schon ein paar Bergmarathons gemacht und da waren auch Strenge darunter. Doch der Gondo-Event übersteigt da alles. Eine traumhafte Kulisse liessen einem die Strapazen aber wieder vergessen. Mit 06:37 konnte ich mich am ersten Tag als 27. klassieren bei den S2.

Der 2. Tag war dann das pure Gegenteil. Wir konnten zwar noch bis fast zum Simplon trocken hoch. Doch das wars dann auch. Plötzlich zog ein starkes Gewitter auf und strömender Regen prasselte auf uns runter. Ich hatte auf den ersten 8Km noch ziemlich Mühe. Doch dann fing es mir immer besser an zu laufen. Je schlechter das Wetter wurde desto besser lief ich. Nach dem Simplonpass liess ich es auf der langen Strecke runter richtig brettern. Ich war nun in meinem Element. Die Wege waren reine Flüsse. Mulmig wurde es mir nur wegen dem starken Gewitter. Das machte mir schon etwas Angst.

In Simplondorf dann reagierte der Veranstalter und stoppte den Lauf wegen zu grosser Gefahr, bei KM 28.

Da wir uns auf steilem und alpine Gelände bewegten, war dies ein guter Entscheid. Die ersten 4 Läufer hatten es noch gewagt. Doch schon sie mussten Flussquerungen in kniehohem Wasser machen. Als dann auch noch Steinschläge runtergingen, zweifelte niemand mehr an der Entscheidung des OK`s.

Sicher es war nicht leicht so kurz vor dem Ziel aus dem Rennen genommen zu werden. Aber die Sicherheit geht vor.

Ich war mit meiner Leistung mehr als zufrieden. So verlor ich nur 1 Rang bis KM 28. Sicher hätte ich noch etliche Plätze bis ins Ziel gut gemacht, denn ich hatte auf den letzten 8 Km nur noch überholt und meinen Beinen ging es super, für das was ich schon hinter mir hatte.

So weiss ich schon jetzt, dass ich auch nächstes Jahr dort wieder starten werde. Für Bergläufer absolut zu empfehlen!

Hier eine kleine Kostprobe an Bildern. Leider war ich nach 20 Km zu faul um weiter zu fotografieren. Leider kommt es auf den Bildern nicht so zur Geltung was die Strecke einem abverlangte. guckst du da

Tolle Lauffotos von Bernie: guckst du da
Tolle Lauffotos von Joachim: guckst du da

Rangliste:
28. Platz in der Katg. M2 mit der Gesamtzeit von: 11:06:49
Tag 1: 6:37:19
Tag 2: 4:29:30

Hier noch die offizielle Rangliste: gucks du da

Hier noch ein paar Daten zum Event:

Zweitageslauf (zwei Marathons) mit Gesamtwertung:
1. Etappe: 42,2 km, 2000 m auf- und 2000 m abwärts
2. Etappe: 42,2 km, 1900 m auf- und 2000 m abwärts

Das Gondo Event ist ein Zweitageslauf über eine Distanz von insgesamt 84,4 Kilometern und 3900 Höhenmetern. Die ersten 42,2 Kilometer und 2000 Höhenmeter (auf- und abwärts) führen von Gondo durch die imposante Gondoschlucht nach Simplon Dorf, auf den Simplonpass, über den Bistinenpass (mit 2417 m ü. M. der höchste Punkt), ins Nanztal und durch die Saltinaschlucht nach Ried-Brig. Im Gedenken an die erste Austragung, als die Brücke über die Saltina vom Unwetter weggerissen worden war, wird der Wildbach rund 2 Kilometer vor dem Ziel immer noch durchquert (gut gesichert durch die Feuerwehr). Eine angenehme Abkühlung für die müden Füsse nach 40 Kilometern! Die zweiten 42,2 Kilometer und 1900 Höhenmeter (ebenfalls auf- und abwärts) führen von Ried-Brig, dem legendären Stockalperweg und dem neuen Talweg Ganter entlang, auf den Simplonpass, hinunter nach Simplon Dorf und Gabi und nach dem zweiten happigen Aufstieg auf Furggu durchs Zwischbergental zurück nach Gondo.

«Habe so etwas noch nie erlebt»
Monsunregen und Hagel – der 8. Internationale Gondo Event musste abgebrochen werden
Ein Artikel im Walliser Boten vom 3. August 2009:
gucks du da

Ich freue mich riesig auf die Herausforderung!

Fazit einer harten 9 tägigen Trainingsphase:

Sa: 10 Km Lauf 58 Min. 240 Hm
So: deft. Krafttaining, 12.6 Km Lauftraining, reg.
Mo: normales Lauftraining, leichtes Krafttraining
Di: Pause,
Mi: 1 kleines Berglauftraining (hoher Kasten-Teilstrecke) 6.6 Km 450 Hm
Do: Pause
Fr: Wettkampf 14.5 Km 1:06:39 Puls-Schnitt 161
Sa: sportliche Bergwanderung
So: Krafttraining Rumpf und Oberkörper

Diese Woche war zwar hart aber auch sehr gut. Hoffe nun am Gondo-Event wiedermal ein Erfolgserlebnis zu haben. Habe ein sehr gutes Gefühl.

Am Montag werde ich noch ein normales Montagstraining machen und mich dann bis zum Gondo-Event läuferisch regenerieren. Das Rumpf-Rückentraining werde ich noch bis Freitag weiterziehen.

Freitag, 24. Juli 2009, ab 19.00 Uhr

Ägerieseelauf 14.5 Km, flach
Homepage des Veranstalter

Da ich gehört habe, dass Victor Röthlin auch am Start ist, habe ich mich dazu entschlossen auch zu starten. Dann habe ich endlich mal einen etwas schnelleren Tempomacher. man gönnt sich ja sonst nichts! ;o))

Laufbericht: Regen-Schlamm-Schlacht

Bei ziemlichen Regen startete das Hauptfeld pünktlich um 19.00 Uhr. Der Regen liess auf der ganzen Laufstrecke kaum mal etwas nach. So sahen die meisten Läufer, mich inkl. im Ziel dann nicht nur pudelnass aus, sondern waren auch von oben bis unten schlammverspritzt. Mir machte dieser Lauf sehr viel Spass. Es war von der Temperatur her super. Ich lief was das Zeug hergab. Die Auswirkungen meiner fast 4 wöchigen Pause ging nicht spurlos an mir vorbei. Dafür war ich doch sehr zu frieden. mit dem Ergebnis.

Hier die offiziellen Daten:

193. Platz von 302 TN bei den Senioren 2,
Zeit: 1:06.39, Km-Schnitt: 4.35

Samstag, 25. Juli 2009 Start um 09.00

Wanderung auf den Rotsteinpass, 2124 m
Homepage vom Rotsteinpass

Regeneration der speziellen Art ;o))

Sportwanderbericht:

Nach dem Nachtlauf am Vorabend stand ich doch mit ziemlich müden Beinen am Morgen wieder auf der Matte. Auf was hatte ich mich denn da wieder eingelassen?
Ich hatte mit meinem Freund und seiner Partnerin um 09.00 Uhr in Wasserauen abgemacht.

Unser Ziel war es ohne Pause direkt auf den Rotsteinpass. So gedacht, so auch ausgeführt. In ziemlich zügigem Wanderschritt ging’s hoch. Mir ging es am Anfang erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass ich am Abend davor in der Übersäuerung gelaufen bin. Auch Steff`s Freundin lief das Tempo locker mit. Zu meiner grossen Freude fing es gleich von Beginn an leicht an zu nieseln. Dieser Nieselregen begleitete uns dann auf der ganzen Tour. In guten Tagen liefen Steff und ich knapp unter 2 Stunden auf den Rotsteinpass. Leider hat auch er immer etwas gesundheitliche Probleme so dass wir es doch etwas gemütlicher angehen konnten als auch schon. Was mir schon passte, denn je länger es ging bekam ich doch etwas schwerere Beine. Ab 2/3 der Strecke liefen Steff und ich zu zweit etwas schneller. Wir schafften es in 2:13 bis zum Gipfel. Pam kam nur einige wenige Minuten nach uns an. 
Trotz der eisigen Kälte, es windete ziemlich uns wir waren schon etwas nass, konnten wir uns an den vielen Steinböcken erfreuen, die ein paar 100 Meter unterhalb des Rotsteinpasses ihr Nachtquartier haben, bewundern. Die sind so majestätisch und schön, nur deswegen lohnt es sich schon darauf zu laufen.
Nach einem sehr guten Essen und ein paar Bieren mit und ohne Alkohol ;o)) ging’s dann wieder zurück. Retour war`s dann kein wandern mehr sondern ein Berg-Sprunglauf. Beim runter springen, gönnten wir uns dann noch ein paar Pausen, wenn uns der Durst wieder quälte.
Alles in allem hat es Mega Spass gemacht, nur das Wetter hätte etwas freundlicher sein dürfen.

18. Juli 2009

2. Woche Ferien im Bayrischen Wald

Nach der verkorxten Woche an der Nordsee entschlossen wir uns kurzentschlossen noch eine Wohnung im bayrischen Wald in Altreichenau zu buchen. Das war ein absoluter Glückstreffer. Wunderbares Wetter, traumhafte Natur, ländliches Ambiente (Ferien auf dem Kleinbauernhof) Heidelbeeren so weit das Auge reicht, KEIN INTERNET ;o)) Erholung pur.

Hier ein paar Impressionen:

Unser Ferienhaus

Unsere Aussicht auf die gemütliche Gartenlaube

Eines von vielen Raubtieren auf dem Hof

Unsere Ausbeute vom ersten Tag Heidelbeeren sammeln

Ein stolzer und imposanter Waldbewohner

Unsere nette Nachbarsfamilie aus dem Osten

Und so gehts weiter ... Bildergallerie

So konnte ich doch kräftig Energie tanken um mit neuer Energie aus meinem Loch zu kommen. Die letzten 2 Wochen liess ich jegliches Training ausfallen. Die Pause war nötig um mich wieder neu zu finden.

Heute in St. Gallen angekommen startete ich auch gleich mein Projekt April 2010.

Mehr dazu, wennn es dann absehbar ist, etwa ab Januar 2010.

erste Hälfte 2009 def. nicht mein bestes Halbjahr

Nach div. gesundheitlichen Problemen hat mich-uns das Pech auch noch die Ferien an der Nordsee vermiesst. Nach 3 Tagen Regen mussten wir unser Zelt wegen Durchnässung abbauen und so beschlossen wir nach nur 3 Nächten wieder zurück in die Schweiz zu fahren.

Läuferisch bin ich seit ein paar Wochen absolut neben den Schuhen. Die Motivation ist nach den vielen Absagen meinerseits bei vielen tollen Veranstaltungen in den Keller gesunken.

Hoffe nun irgendwie wieder auf die richtige Bahn zu kommen

Zwischenstand, 24. Juni 09

Nach fast 10 Tagen ohne jegliches Lauf-Training bin ich am Mittwoch das erste Mal wieder laufen gewesen. Werde nun noch ein paar leichte Einheiten bis zum Start in Thüringen anhängen. Nach dem Thüringer Ultra hoffe ich mehr Infos zu haben, was nun mit meiner weiteren Planung geschieht.

Ultralaufsaison 2009 voraussichtlich zu Ende

Nach meiner 3. Aufgabe an einem Ultra innert der letzten 2 Monate wegen erneuten Rückenproblemen, habe ich mich dazu entschlossen meine Ultra-Saison 2009 vorläufig zu beenden. Dies auch auf anraten eines Arztes. Es ist eine sehr harte Entscheidung die mir sehr schwer fällt, zumal ich ja gerade dieses Jahr in einer sehr guten Verfassung bin.

Werde mich nun intensiver dem Rückentraining widmen und läuferisch wohl nur auf kurzen Strecken weiterlaufen.

Somit ist für mich auch das Abenteuer TSR09 als Läufer vielleicht gestrichen.

Et^was Hoffnung bleibt noch

Freitag/Samstag 12.13.Juni 2009

100 km von Biel, 4. Anlauf

Nach meinen 2 verletzungsbedingten Abbrüchen in Basel und Dornbirn hatte ich mich kurzentschlossen, es nochmals in Biel zu versuchen. Ich fühlte mich sehr gut und auch mein Rücken war nach meinem Gefühl her in Ordnung. So fuhr ich erstmals seit ich Biel laufe oder kenne mit Freude nach Biel. In Gegensatz zum Vorjahr war es heute viel ruhiger in Biel. Das Wetter super und auch "noch" angenehm warm. Um 22.00 starteten wir pünktlich in die Nacht. Schon nach wenigen KM fühlte ich, dass es mir heute sehr gut geht. Mit den Erfahrungen der Vorjahre im Kopf, ging ich es sehr gemütlich an. Die ersten Steigungen ging ich im Schritttempo hoch um Energie zu sparen. Bis 30 Km war alles in bester Ordnung. Bis km 40 lief ich es mir zwar von den Beinen her sehr gut doch leider machte sich mein Rücken immer mehr bemerkbar. Ein Schmerz der sich wie ein breites Band um meine Hüfte zog wurde immer heftiger. Ich hatte sehr wenig an Gepäck, kein Rucksack. Nur ein kleines Gürteltäschchen. An dem konnte es nicht liegen. Vielleicht war es die Kälte die mir zusetzte. Ich war durch das schwitzen im Nierenbereich nass und fror auch etwas. Bei KM40 war ich etwa bei 4.20. Ich war zu Frieden. Das Gefühl hier mit Freude zu laufen war neu für mich. Biel war bisher nicht mein Freund. Nun war ich während dem laufen ständig daran meine Gürteltasche, Startband und mein Shirt zu richten. Meine Beschwerden wurden immer grösser. Bei KM 50 lief ich bei 5.45 durch und ich hatte bis anhin, abgesehen vom Rücken keinerlei Probleme oder Schwächen. Doch jetzt wurden die Rückenschmerzen intensiver. Ich versuchte langsamer und im Schongang zu laufen. Dadurch fing ich aber an wieder zu frieren und durch die Fehlhaltung kamen weitere Beschwerden dazu. Ich musste mir nun Gedanken machen was ich tun soll. Dass ich den nicht bis zum Schluss so laufen kann war klar. Biel 2008 wollte ich nicht nochmals erleben. 56 oder  76 Km war nun die Frage. Die Vernunft siegte und ich entschloss mich bei 56 Km auszusteigen. Immerhin hatte ich einen Ultra gelaufen und ich hatte mich auch mit Biel versöhnt. ;o))

56 Km in 6.33 h, Vorjahr war ich dort bei 7.00 h.

Sonntag, 07. Juni 2009

Wasserauen - Meglisalp und zurück

11 Km und 950 Hm.

Diese Woche schloss ich mit einem weiteren kurzen Berglauf ab. Diesmal gings von Wasserauen auf die Meglisalp. Ein kurzer aber heftiger Lauf. Rauf gings noch trocken. Auf dem Rückweg wurde ich von einem Platzregen überrascht.

Mit 56 Km zwar eine Woche mit weniger Km dafür aber sehr viele Hügel-Berge. Zudem habe ich mein Krafttraining etwas erhöht.

Sonntag, 31. Mai 2009

Eine gute Woche mit 73.8 Km mit einem tollen Berglauf zum Abschluss eines sehr turbulenten Monats.

106. Tag - 1114 km - 10.5 km pro Tag

Samstag, 30. Mai 2009

Berglauftraining - Alpsteinrunde - 31.3 Km

GPSies - Alpstein-Berglaufrunde-32km 

Ein fantastischer Tag zum laufen-wandern

Heute lief ich das erste mal in diesem Jahr eine "fast" Alpsteinrunde. Leider konnte ich die Runde nicht ganz wie geplant durchlaufen. Die vielen Schneefelder auf über 2000 m waren mir etwas zu gefährlich. Es war ein traumhafter Bergfrühlingstag! Viele Bergblumen säumten meinen Weg. Die Temperaturen waren wegen der Bise nicht so warm aber zum laufen ideal. Diese Laufrunde ist ganz schön happig und erfordert hohe Trittsicherheit und auch gute Kondition. Ich musste 2624 Hm rauf und auch wieder runter. Die ganze Strecke ist 31.3 Km lang.

Hier das Profil der Strecke:

Hier ein paar Bilder meiner heutigen Tour.

Montag, 25. Mai 2009

Heute habe ich meinen 100. Streak-Tag gelaufen.

Am Samstag auf Sonntag lief ich auch wieder mal einen längeren Lauf von 38 Km. Mehr ist zur Zeit noch nicht drin.

12-h-Lauf in Dornbirn

25 Runden à 1.2 km = 30 Km Zeit: 2:48:00, anschliessend noch 6 Runden ausgelaufen, mehr war nicht drin.

Samstag 23. Mai 2009

aktueller Gesundheitszustand

2 Wochen Schonzeit und erhöhtes Krafttraining sind überstanden und mein Rücken hat sich schon ziemlich gut erholt. Ich werde nun aber mein Rückentraining weiterhin erhöhen, denn ich merke, dass mir das sehr gut tut.

Läuferisch habe ich mich sehr zurückgehalten. Ab und zu walkte ich noch zusätzlich und letzten Donnerstag gings das erste mal in die Berge. Leider habe ich aber auch schon wieder 3 Kilo zugelegt.

Dieses Wochenende werde ich mal vorsichtig wieder einen längeren Lauf versuchen, denn anfangs Juli steht ja der Thüringer Ultra an. Den Lauf ohne Vorbereitung und genug Laufkilometer laufen zu wollen ist schon sehr gewagt. Der 100er von Thüringen ist ein wichtiger Formtest. Die Läufe die jetzt bis und mit Trans Swiss Run kommen, werde ich nur auf durchkommen laufen. Habe nirgends irgendwelche Zeit-Ziele. Hauptsache gesund ins Ziel kommen.

Weitere Infos demnächst hier .....

Freitag, 15. Mai 2009

Ein paar Wochen Out wegen Rückenproblemen

Was sich in Basel schon abgezeichnet hat ist nun wohl oder übel Tatsache. Meine Bandscheibe findet mein Ultralaufen nicht so toll. Nachdem ich Montag bis Mittwoch nur je 2 Km gelaufen bin, versuchte ich am Donnerstag wieder 8 Km. Das ging dann komischerweise wieder gut. Am Freitag dann lief ich gemütlich mit Dominik um den Gübsensee (2.7 Km) Da passierte es wieder wie schon in Basel. Ein brutaler Stich im unteren Rücken warf mich fast zu Boden und ich konnte danach gerade noch so mit Mühe wieder zurück zum Auto.

Es ist sehr hart, wenn man eigentlich in Topform ist und dann aufhören muss nur weil der Rücken nicht mitmachen will. Doch so ist es nun halt mal.

Leider musste ich dafür auch Gols absagen. Ob ich dann in Thüringen schon wieder starten kann, das ist noch offen. Die nächsten 4 Wochen werde iich wohl keine Wettkämpfe mehr bestreiten und auch mein Lauftraining nur auf die Streakerhaltung konzentrieren (2 km pro Tag)

Jetzt muss ich mich erst mal neu organisieren und schauen, dass ich irgendwie eine vernünftige Lösung finde. Denn die Gesundheit will ich nicht riskieren.

So wird es wohl die nächsten Wochen etwas ruhiger werden auf meiner Page.

Ich möchte mich hier auch mal ganz besonders bei meinen treuen Homepagebesuchern und Lauffreunden bedanken, die mir gerade auch in schlechten Zeiten immer wieder helfen oder geholfen haben und auch an mich glaubten und mich nicht mit extraklugen Ratschlägen überhäuften. Die Freunde, die einem nicht nur immer mit Vorwürfen und weisen Voraussichten eines Besseren belehren wollten damit sie nachher sagen können, ich habs ja gewusst! Ich weiss selber gut genug, dass ich mich mit meinm Extrem-Sport auf sehr dünnem Eis bewege. Daher freut man sich um so mehr über Mails von Freunden die einem in schlechten Zeiten wieder aufmuntern und einem so das Schlechte schnell vergessen lassen.

Ich habe nach Basel nur zu deutlich gespürt und erlebt wer wirklich an mich glaubt und mich trotzdem noch unterstützt.

Darum auch hier nochmals ein grosses Dankeschön!

Auch wenn es jetzt etwas ruhiger hier wird, ich komme wieder, so schnell lasse ich mich nicht unterkriegen! ;o))

Sonntag, 10. Mai 2009, von 00.00 Uhr bis 12.00 Uhr

12/24 Stundenlauf in Basel

Mein erster DNF im 2009!

Mein erster aber auch mein härtester DNF.

Basel stand für mich schon früh unter einem schlechten Stern. Schon am Freitag hatte ich nach dem Pilates plötzlich Probleme mit meinem Rücken. Die wurden so schlimm, dass ich am Samstag-Morgen noch zum Giropraktiker ging. Zu allem Unglück kam noch dazu, dass meine Familie nicht mit konnte, da einer der Jungs am Freitag stark Fieber bekam und ich nicht wollte, dass er so nach Basel kommt.

So machte ich mich also alleine nach Basel. Meine Rückenprobleme waren zwar nicht mehr so akut aber ich bekam immer wieder einzelne schmerzende Schübe. So ging ich auch dort nochmals ins Lazarett und liess mich vor dem Start massieren. Das half nicht wirklich, aber ein Versuch war`s wert. Ich schmierte mich vor dem Start noch mal kräftig mit Wärmesalbe ein und hoffte dass dies reichen würde.

Es gab aber nicht nur schlechte Fakts. Im Gegenteil. Da ich keine Betreuer hatte, stellte sich die Familie Huber sofort zur Verfügung mich auch noch mit zu betreuen. Und auch ein befreundetes Paar, mit denen sie zusammen das grosse Zelt teilten und die den führenden der 24-Stundenläufer betreuten, halfen mit mich in absolut toller Form beim Lauf zu unterstützen.

An die tollen Betreuer: IHR SEID GANZ GROSSE KLASSE! HERZLICHEN DANK FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG.

Nun zum Lauf des Rennens. Ich hatte mir ja sehr viel vorgenommen. Meine Form ist zurzeit sehr gut und ich wollte dies auch gleich nutzen um in Basel evtl. einen Exploit zu schaffen. Mir war klar, dass heuer sehr viele exzellente und starke Läufer am Start waren. Daher nahm ich mir eine riskante Taktik vor. So lief ich von Beginn weg jede Runde in 6 Minuten (1141,86m). Das war sehr schnell. Doch dies liefen neben mir mindestens weitere 5 und 2 liefen vorne weg noch ne Klasse besser. Ich lief ca. 20 Runden in dem Tempo so durch und machte Position um Position gut. Zwischenzeitlich lag ich mal auf Platz 3. Ab der 20. Runde fingen aber plötzlich die Problem wieder an. Immer wieder sackte ich mit dem rechten Bein ab. Zu dieser Zeit hatte ich schon ein komisches Ziehen im Rücken. Ich wollte es verdrängen. Das durfte jetzt einfach nicht sein.

Mir ging es doch so gut. Ich hatte nach 3 Stunden 34.4 Km zurückgelegt. Zu meiner Freude war ich nun auch das erste Mal auf der Anzeigetafel. Platz 5. Vom 3. bis 6. lagen wir alle noch in der gleichen Runde. Das Tempo meiner Mitstreiter war enorm hoch und sie liessen nie locker. Ich lief bis dahin ohne Pause durch. Trinken und verpflegen beim laufen. das machten aber auch die anderen.

Leider wurden nun die Schmerzen aber immer stärker. Ich wechselte die nasse Kleidung um im Rücken wieder trocken zu sein. Das half aber nur ein paar Runden. In der letzten Runde wo ich noch lief, zwickte es mir so eine in den Rücken, dass ich fast zu Boden fiel.

Das war`s! Ich beendete die Runde und meldete mich im Ziel ab. Mein Schlussresultat war da: 39.4 km in 3.30h!

Es war extrem bitter und hart für mich und ich war selten so enttäuscht und wütend über ein DNF. Es ging mir doch sonst so gut. Die Beine waren absolut top, das wäre mit Abstand mein bester 12-Stünder geworden. Auch im Kopf war ich so stark wie selten. Ich habe mich psychisch sehr gut auf das Rennen vorbereitet. Doch mit dem Rücken wollte ich kein Risiko eingehen. Es gibt noch wichtigeres als laufen!

Im Zelt sackte ich nochmals mit einem brutalen Stich im Rücken ab. Mein Helfer (sorry, mir ist der Name leider entfallen) selber angeschlagen, half mir dann runter in die Dusche. Das Bild war irgendwie witzig! Der mit dem kaputten Knie, stützte den mit dem kaputten Rücken. Wir mussten lachen als wir so die Treppe runter humpelten.

Als ich dann so alleine unter der Dusche war brach so ziemlich alles über mir zusammen. Ich wollte nur noch weg aus Basel. Sicher hätte ich auch noch den Anderen geholfen die verbleibenden Läufer meiner Betreuer mit zu unterstützen. Doch ich war psychisch zu sehr angekratzt. Meine lieben Helfer verstanden das. Der Gang mit dem Koffer entlang der Strecke war ein Spiessrutenlaufen. Ich war nur noch froh, als ich endlich im Auto sass und wegfahren konnte.

Nun heisste es erst mal den Rücken wieder gesund bringen und die lädierte Psyche heilen.

Dienstag, 05. Mai 2009

Trainingslauf auf die Hundwilerhöhi

Ein traumhafter Traillauf durch Schluchten und über viele Hügel. Vom Profil her sehr streng. Anforderung hoch. 

2. TRANS SWISS RUN 2009
12. Sept. bis 19 Sept. 09

Es hat noch ein paar freie Startplätze

Vom Bodensee zum Genfersee. 428 Km 15`000 Hm

Ein Abenteuer-Erlebnislauf durch die schönsten Wander-Gebiete der Schweiz. Grösstenteils auf Wanderwegen und vielen schönen Trails. Kein Wettkampf!
Start in Kreuzlingen. Neu werden wir auch die Innerschweiz queren. Ziel ist in St. Gingolph (Genfersee).
Es wird ein fixes Verpflegungs- und Transportfahrzeug geben.
Die Teilnehmer buchen ein fertiges und kompaktes Angebot, inkl. Übernachtung, Verpflegung und Transport, wenn mal ausgestiegen werden müsste, etc.
Teilnehmerzahl ist auf 30 Teilnehmer beschränkt.

Übernachtungen

Wir werden auch 2009 nicht in Turnhallen oder Zivilschutzanlagen übernachten. Wir übernachten in ausgewählten Jugendherbergen, in einfachen Berg-Gasthöfen sowie in Gruppenunterkünften.

Die Unterbringung ist in Mehrbettzimmern vorgesehen, es stehen aber an allen Orten eine beschränkte Anzahl Doppelzimmer zur Verfügung. Schlafsäcke sind nicht nötig. Die Eindeckung der Betten ist überwiegend nordisch, in Einzelfällen Leintuch und Wolldecken.

Alles Weitere zum TRANS SWISS RUN: www.transswissrun.ch

Sonntag, 26. April 2009

Zürich-Marathon

Neue persönliche Bestzeit gelaufen

Das erste mal schaffte ich es einen Marathon unter 3.30 h zu laufen.
Auf der neuen Strecke des Zürich-Marathons konnte ich meine Bestzeit
um 9 Minuten verbessern auf 3:27:30!

Gesamt-Rang: 1049.
Katg. Rang: M45 182.

1. Hälfte 1/2 HM 01:41:39
2. Hälfte 01:45:51

Nach dem Abenteuerlauf von letztem Samstag (58 Km 1500 Hm),
war es sicher gewagt einen Rekordversuch anzupeilen.
Doch irgendwie hatte ich seit letzten Mittwoch das Gefühl,
dass dies möglich sein müsste.

Überglücklich schaffte ich es vier gleichmässige Viertel durchzulaufen
und konnte mir so einen langen Traum erfüllen.

Hier der Splitt:

Teil 1: 51:13 Rang 310
Teil 2: 50:26 Rang 230
Teil 3: 53:46 Rang 249
Teil 4: 52:04 Rang 104

18. April 2009

Tiroler Wasserkraft Abenteuerlauf

rund um Hall und Innsbruck, 58 Km Ultratrail, 1500 Hm

Laufstrecke:

GPSies - 04/18/2009 (Duration: 09:43:10) (auf Bild klicken)

Höhenprofil:

Laufbericht:

Mit dem Tiroler Abenteuerlauf startete ich in am Samstag in meine offizielle Ultrasaison. Ich lief zwar am 31. Januar den ersten Ultra in Rodgau, doch war dies mehr ein testen was mein Körper und die Psyche zulässt.

So machte ich mich am Freitagabend zusammen mit Bruno auf den Weg nach Innsbruck. Die Fahrt nach Innsbruck ist auch schon fast ein Ultra. Unzählige Baustellen und Tunnels gaben einem das Gefühl nie anzukommen. 211 Km in 3 ½ Std! Dazu doppelte Abzocke durch die Autobahngebühr und die Maut beim Arlbergtunnel.
Als erstes fuhren wir in die von mir gebuchte J&S-Herberge in Innsbruck. Was mich da erwartete war der bare Horror. Ein Massenlager was einem Kellerloch am ehesten zu beschreiben war. Ein 8er Schlag. Feucht wie in einer modrigen Waschküche. Dazu ein Haufen besoffene Franzosen. Zum guten Glück war für eine Nacht noch ein Einzelzimmer frei, was ich dann auch nahm.
Das Hotel von Bruno, das pure Gegenteil, Luxus pur, lag eine halbe Stunde weg. Ich musste am Morgen um 06.00 Uhr dort sein. Nach ca. 2-3 Stunden Schlaf, die Franzosen machten Freinacht, war ich froh, dass ich den Ort des Grauen verlassen konnte.
Im Hotel Geissler nahm ich dann „für 10 EURO!!“ ein Frühstück. Na, nun war ich aber langsam aber sicher etwas sauer. Jetzt musste dann endlich ein positives Ereignis kommen.

Ja, es kam. Der Hotel-Chauffeur fuhr uns mit dem Bus nach Hall zum Start. Es war zwar noch ziemlich kühl, doch die Sonne schien. Alex der Veranstalter, begrüsste uns und Jeder bekam das Abenteuer-Shirt. Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg.
Durch viele Gassen schlängelten wir uns dem ersten Anstieg entgegen. Von nun an waren wir auf wunderschönen Wald und Feldwegen unterwegs. Ein ständiges rauf und runter. Insgesamt 3 happige Anstiege waren unteranderem zu bewältigen. Neben unzähligen Trails, überquerten wir auch alte Lawinenabgänge. Ja es war ein Abenteuerlauf, der dank den vielen tollen Läuferpersönlichkeiten auch jede Menge Spass und Gesprächsstoff bot.

Bis zu KM 35 lief es bei mir ohne Probleme. Ich machte auf den ganzen 58 Km Fotos von den Läufern, der tollen Strecke und dem schönen Panorama. Doch ab KM 35 bekam ich langsam Probleme. Einerseits war das 240-mal Stopp and Go sicher nicht besonders förderlich. Ab KM 40 kam noch Seitenstechen dazu. Auch dafür war ich selber schuld. Ich begnügte mich damit an den Verpflegungsstellen zu trinken. Das war def. viel zu wenig. Man ist nie alt genug Fehler zu machen die man eigentlich nicht mehr machen sollte. ;o)) So quälte ich mich als Folge davon über 18 Km lang mit Seitenstechen ins Ziel. Trotz des leichten Seitenstechens und dem unregelmässigem Tempo (was bei einem Gruppenlauf halt nicht zu umgehen ist) ging’s mir sehr gut. Viele spannende Gespräche und lustige Episoden auf der Strecke werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Beim abendlichen Galadinner (nach einem luxuriösen Wellnesbesuch im Hotel Geissler) ehrte Alex dann noch alle beteiligten Helfer und Läufer. Dem Alex und allen Helfern auch hier ein ganz grosses Dankeschön. Ihr habt immer das bestmögliche geboten! Das war und ist auch ein Grund, dass ich kein Gramm abgenommen habe… ;o))
Nach dem feinen Essen fuhren Bruno und ich dann um 22.00 Uhr etwas müde aber zu Frieden nach Hause.

Bilder vom Lauf

Die nächsten Läufe:

26. April 2009
Zürich-Marathon
(CH) meine 5. Teilnahme

10. Mai 2009 00.00 Uhr bis 12.00 Uhr
12-h-Lauf in Basel

Auffahrt-Weekend, 22. Mai. bis 24. Mai 2009
Mein erstes grosses Highlight im Frühling
48 Stundenlauf in Gols AT

Mein erster 48-Stundenlauf

Berichte

Ostern-Halbmarathon-Serie, oder über 100 Km

4 Tage, 106,8 Km oder 5 HM`s

Einen bildlichen Eindruck der gelaufenen Strecke und der Teilnehmer, seht ihr auf der Seite meines Lauffreundes Markus Piasente: HIER
Danke Markus für die Bilder

1. HM Karfreitag, 10. April 09
8 Runden um den Gübsensee Tot. 21.8 Km
Der erste Teil ist geschafft. Mit dabei waren:
Toni T. Markus P. Herbert S. Walti S. und Christoph S.
Bei herrlichstem Wetter liefen wir den ersten Teil in 2:10 h.

2. HM Samstag. 11. April 09
9 Runden um den Gübsensee Tot. 25.0 Km
Der zweite Teil ist auch geschafft. Mit dabei heute:
Markus P. Peter S. und Silvia S. Bruno BB. Walti S.

3. HM Oster-Sonntag, 12. April 09
9 Runden um den Gübsensee Tot. 25.0 Km
Der dritte Teil ist auch geschafft. Mit dabei heute:
Markus P. Herbert S. Christopf S. und Walti S.

4. HM Oster-Montag, 13. April 2009 Tot. 35.0 Km
13 Runden um den Gübsensee
Der letzte Tag der HM-Serie lief nur noch Markus und ich. Dafür liefen wir zum Abschluss 13 Runden und schafften damit 35 Km.

106.8 Km in 4 Tagen, somit wurde daraus sogar runtergerechnet 5 HM daraus. Fazit: Das Ganze hat sehr viel Spass gemacht und ich habe die 4 Tage ohne Problem überstanden.

Besonderen Dank gebührt Markus, der mich die ganzen 4 Tage begleitete. Wir haben schon ein paar so verrückte Dinge zusammen gelaufen und es wird sicher nich das Letzte gewesen sein ;o))

Aber auch allen anderen Läufern die immer wieder mal dazu gestosen sind.

Facebook

Habe mich heute ausversehen auf Facebook angemeldet.

Irgendwie habe ich dabei gleich alle Leute aus meinem Adressbuch eingeladen, da mitzumachen. Das war aber nicht mein Gedanke und Wunsch. So habe ich mich auch gleich wieder abgemeldet. Leider hagelt es jetzt haufenweisse Mails rein.

Für das habe ich beim besten Willen keine Zeit.

Für die Umstände möchte ich mich bei den Betroffenen entschuldigen.

Rückschau Woche 14

Diese Woche war geprägt von ersten Beschwerden. So hatte ich immer mal wieder leichte Schmerzen in der Achilessehen. Das war auch ein Grund dass ich meine geplante 100 Km-Woche nicht erreichte. Am Sonntag wollte ich mit Lauffreunden einen Trainings-Marathon zu Ehren des 50. Lauftages in Serie laufen. Daraus wurde wegen den Beschwerden aber nichts. Trotz allem schaffte ich es auf 82.7 Km.

Nach 50 Tagen in Serie: 555.2 Km gelaufen

Phase 1: Vorbereitung ist abgeschlossen

Die ersten 50 Tage waren ein gutes Vorbereitungstraining für die Ultrasaison.

Phase 2: Frühjahrs-Ultras (Aufbauzeit)

Die nächsten Wochen werde ich in den Trainings etwas kürzer treten und dafür an den Wochenenden viele lange Läufe haben.

Rückschau Woche 13

Die Woche 13 war eher eine müde Woche. Die 2 "Fast"-Wettkämpfe der letzten beiden Wochen, zeigten Spuren. So kam ich nur schwer in Gang. Die Hochs und Tiefs in den Trainings an die habe ich mich aber langsam gewöhnt. So weiss ich auch meistens warum es mir wann nicht läuft.
Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, dass man da hart bleibt und halt auch mal auf die Zähne beisst.
Mehr zu schaffen macht mir das ewige kalte und nasse Wetter. Doch trotz der widerlichen Bedingungen schaffte ich es Samstag/Sonntag zwei strengere und längere Trainings anzuhängen. Sa: 24.4 Km +600Hm/-700Hm, So: 27.0 km +345Hm/-347Hm.

Wochenüberblick:

  • Wochenleistung: 92.4 Km
  • Stand Streak: 43 Tage, 473 Km, Tagesschnitt 11.0 Km
  • Gewicht pendelt zw. 75 Kg und 75.5 Kg
  • Gefühl: Etwas müde, da zu viele Tempoeinheiten.
  • Muskulär: Schienbeinmuskel und Fussgelenke leicht gereizt.
  • Rücken: .... Holz anfassen ;o))

Ich möchte euch hier ein Projekt vorstellen von einem guten Lauffreund den ich beim TRANS SWISS RUN 2008 als tollen Menschen schätzen gelernt habe.

Markus Bernhard startet dieses Jahr beim TRANS EUROPA LAUF. Dabei unterstützt er mit jedem gelaufenen Kilometer mit einem Franken unten aufgeführte Projekte:

Er würde sich sehr freuen, wenn er noch weitere Sponsoren für den guten Zweck finden würde.

Hier mehr zu seinem Projekt:

Ich wünsche Markus bei seinem grossen Lauf und auch bei seinem Aufruf viel Erfolg.

Sonntag, 22. März 2009

PreRun 30 km in Zürich

gucks du da

Nach einer durchzogenen Woche lief ich am Sonntag noch de PreRun 30 Km in Zürich an. Insgesamt war dies eine eher durchzogene Woche. Hochs und Tiefs die wohl auf eine in mir schlummernde Erkältung zurück zu führen sind. Am Donnerstag hatte ich wohl das Hoch der Woche. So lief ich 13 Km sowas von locker mit einem Pulsschnitt von 135 und das mit 250 Hm. Freitag dann ein absolut schlechter Tag. Grund: Schlechte Ernährung, zu wenig Kohlenhydrate, Folge: keine Kraft in den Beinen. Am Samstag dann, trotz meinem ersten Alkoholkonsum vom Freitag-Abend, "nach fast 40 Tagen", lief es dann zwar wieder besser, doch mein Puls war durchschnittlich 10-15 % höher als noch am Donnerstag. Was mir klar aufzeigte, dass grösserer Alkoholkonsum die Leistung stark senkt.
Trotz der Erkältung habe ich nun den Tagesschnitt auf über 10 Km pro Tag hochgeschraubt.

Rückschau Woche 12

Mit dem PreRun bin ich diese Woche 92 Km gelaufen. Der Lauf lief trotz leichter Erkältung sehr gut. Ja ich übertraf gar meine Vorstellung. Die 30 Km schaffte ich in 2:32:30. Ich konnte jeden Drittel etwas schneller laufen. Am Schluss hatte ich etwas Probleme mit der Achilessehne.

Fazit der Woche 12: Die Ernährung und die gezielte Vitamin- und Mineralien-Zufuhr, sind bei dem erhöhten Trainingspensum ein sehr wichtiger Punkt. Ich habe noch nicht die richtige Abstimmung gefunden.

Rückschau Woche 11

  • Mit dem Sonntag bin ich den 29. Tag in Serie durchgelaufen
  • 75 Km waren es diese Woche (5 Km unter Plan)
  • Seit Streakbeginn habe ich nun einen Tagesschnitt 9.94 Km/Tag
  • Momentangewicht 76.0 Kg (Zunahme an Muskelmasse)
  • Heute hab ich meinen 30. Tag ohne Alkoholkonsum durch
  • Samstag ein erster richtiger Härtetest mit neuer Rekordzeit beendet, 32 km 750 Hm in 2:58:48.
  • Stand nach 29 Tage-Streak: 288 Km

Samstag, 14. März 2009

Trainingslauf; Bregenz – Lingenau 32 Km

Dieser Lauf ist für mich immer ein Gradmesser über den momentanen Formstand. Zudem verkörpert er einige wichtige Elemente. Die physische wie auch die psychische Härte wird da ein erstes Mal so richtig getestet. Die Streckenführung verläuft alles auf der Strasse. Nebst langen happigen Aufstiegen gilt es auch immer wieder lange Abwärtspassagen zu meistern. Die Distanz die zu laufen ist: 32 Km mit ca. 750 HM.

Ich startete hier schon zum 3. Mal. So hatte ich eine Ahnung was da auf mich zu kam. Letztes Jahr noch liess ich mich schon gleich zu Beginn verleiten ein zu hohes Tempo an zu gehen. Die Folge war, dass ich damals nach ca. 25 Km ausgebrannt war und mich nur noch mit viele Mühe ins Ziel schleppte. 3:21 brauchte ich letztes Jahr. Dies sollte mir heuer nicht passieren.

Zu acht fuhren wir nach Bregenz. Mit dabei:  Rolf (unser Fahrer) Jimmi, Armin und Priska, Albert, Lu, Roger und ich. Alle hatten ihre eigenen Pläne. Irgendwann auf der Strecke trafen wir dann auch Bugs Bunny, meinen Fährtenleger vom Trans Swiss Run 2008. Ausser Jimmi liefen alle die volle Distanz. Jimmi als „Kurzstreckler“ lief ca. 22 Km als Tempotraining.
Ich startete also ganz gemächlich fast zu hinderst im Starterfeld. Lange versuchte ich meinen Puls nicht über 145 hoch zu bringen. Diese Taktik zahlte sich aus. Irgendwann lief es sehr rund und ich konnte mich kontinuierlich steigern.
Da ich ein guter „Bergabläufer“ bin, liess ich es jeweils voll laufen. Nach ca. 7 Km schloss ich wieder zu Roger, Albert, Lu und einem deutschen Girl auf. Das war für mich natürlich eine besondere Motivation, denn ich dachte die seien schon längst über alle Berge. Jetzt lief es für mich perfekt. Ausser Lu blieb diese Gruppe bis etwa 3 Km vor dem Ziel zusammen. Ich lief mein eigenes Rennen, mal viel ich wieder etwas zurück, bei der nächsten Abwärtspassage lief ich der Gruppe wieder davon.
So einige dachten wohl, dass es mich nach meinen Sprintereinlagen demnächst aufstellen werde, doch die Freude liess mein Stolz nicht zu. Irgendwann realisierte ich, dass evtl. heuer gar eine Zeit unter 3 Stunden drin sein könnte.

Roger lief auch ein erstaulich gutes Rennen. Da er erst seit etwas mehr als 4 Monaten wieder richtig trainiert, haben ihm das wohl noch nicht alle zugetraut. Doch er bewies grosses Stehvermögen.
3 Km vor dem Ziel drehte dann Albert auf. Die letzten 2 Km lief er den KM in 4 Minuten! Roger und ich zogen uns gegenseitig noch bis etwa 2 Km vor dem Ziel. Wir hatten nun noch 14 Minuten Zeit. Das sollte für uns beide machbar sein. Jetzt lief jeder für sich. Ich wollte nun unter allen Umständen das Ziel unter 3 Stunden erreichen. Ich liess es laufen so gut es ging.
Nach 2:58:48 durchlief ich überglücklich die Ziellinie.
Über 20 Minuten schneller als letztes Jahr und überhaupt klare Bestzeit für mich hier in Lingenau.

Nun warteten alle gebannt auf Roger. Er liess nicht lange auf sich warten. Er schaffte es noch ein paar Sekunden unter 3 Stunden das Ziel zu erreichen. Albert lief irgendetwas um 2:53 und Lu kurz dahinter. Armin war klar der Schnellste und auch Priska lief da in einer speziellen Liga! Bugs Bunny ging’s nicht so gut. Er hatte die ganze Zeit mit Magenproblemen zu kämpfen. Doch auch er biss sich durch.

Glücklich und mehr als zufrieden durften wohl alle sich nun dem gemütlichen Teil widmen. Die Pizzas und Spaghetti hatten wir uns redlich verdient!

Weitere Infos siehe da: http://www.lsg-vorarlberg.at/lingenau_Trainingslauf_ausschreibung.pdf

Sonntag, 08. März 2009

Streak: 22 Tage sind geschafft
216.5 Km, 9.84 pro Tag (Schnitt)

Woche 10: 81.7 Km, 11.67 pro Tag (Schnitt)

Leichte Probleme mit der Ernährung. Habe zu wenig gegessen im Verhältnis zum Verbrauch. Folge davon war, dass der Körper auf Sparflamme schaltete und ich plötzlich nur noch sehr schwere Beine hatte und lustlos war. Jetzt habe ich das wieder geändert und seither läuft es wieder besser.
Zum Wochenabschluss lief ich am Sonntag noch 30.7 Km in 3:24 h

Streak: 15 Tage in Serie sind geschafft

15 Tage, 134.7 Km, 8.98 Km pro Tag (Schnitt)

So. 01. März 2009

Versuch des 1. Teilstück der 2. Etappe des TSR09

Heute versuchten wir die ersten 30 Km von der Hulftegg nach Rapperswil zu laufen. Nach dem warmen Vortag dachten ich, dass die Strecke gut zu laufen sei. Das war ein starker Trugschluss. Aufgeweichter Schnee der stellenweise meterhoch lag, wurde zur Tortour! Mit jedem 2. Schritt sank man so tief in den Schnee ein, dass selbst das gehen zu streng wurde. Je länger wir unterwegs waren um so gefährlicher wurde es auch. Irgendwann kamen wir an einen Hang der sehr steil war, wo vor uns ein kleiner Lawinenabgang war. Einmal sackte ich fast bis zur Brust ein. Nun liessen wir die Vernunft walten und entschieden uns den Rückweg anzutreten.
Nach 1:47 schafften wir die 9 Km und ca. 462 Hm.

Leider verpassten wir Bugsbunny. Mit dabei Herbert und Monika.

Wieder zurück in St. Gallen liefen Herbert und ich nochmals 9 Km um doch noch auf ein paar KM zu kommen.

Stand der Ulravorbereitung per Ende Februar 2009

Seit gut einem Monat bin ich wieder voll im Fahrplan für die Saison 2009. Meine Rückenprobleme habe ich dank intensivem Krafttraining sehr gut in den Griff bekommen. Zudem kommt auch mein Gewicht immer mehr runter. Zudem laufe ich auch wieder täglich, mind. 30 Minuten. Ziel wird es sein, nun die Wochenkilometer zwischen 60 bis 80 Km zu halten.

Folgende Faktoren sind bis auf Weiteres geplant und auch schon in Anwendung:

  1. 2-mal pro Woche Krafttraining
  2. 2-mal pro Woche Pilates
  3. 1-mal pro Woche ein langer Lauf bis ca. 30 Km
  4. täglich mind. 30 Minten laufen
  5. 3-mal pro Woche sicher draussen laufen
  6. 4-mal pro Woche auf dem Laufband, davon versch. Trainingsformen, von Intervall, bis Speed-Run, Steigerungsläufen etc.
  7. Gewichtssenkung bis Ende März auf 72 Kg
  8. Grundlagentraining Ausdauer

Jetzt hoffen wir mal, dass sich der Winter bald verabschiedet.

21. Februar 2009

Schlusslauf in Götighofen
am Samstag in Götighofen den 20 Km. 200 Hm

Krönender Abschluss einer ziemlich anstrengenden Woche

Götighofen erfolgreich gefinisht. War ein sehr strenger 20-iger da fast alles auf weichem Schnee. Meine Fussgelenke und Sehnen brannten ziemlich nach dem Lauf. Nach mehr als 14 Tagen andauerndem Winterdienst war ich körperlich auch sehr am Anschlag. Dazu kam, dass ich seit letzten Sonntag jeden Tag mind. 30 Minuten gelaufen bin. So schaffte ich es in dieser Woche auf 61 Km.
Bilder vom Lauf

Positiv: Ich konnte mein Gewicht von 80 Kg auf 78 Kg in einer Woche senken.

Negativpunkt: Das viele Schaufeln hat meinem Rücken wieder stark zugesetzt.

Den für Sonntag geplanten Doppelschlag machte mir der erneut starke Wintereinbruch in St. Gallen zu nichte. So lief ich zum Abschluss auf dem Laufband 3.5 Km in 30 Minuten regenerativ.

 

Samstag, 31. Jan 2009

Rodgau zum Zweiten (50 Km)

Mein erster Ultra im 2009

Am Freitagabend startete ich mit einem mulmigen Gefühl im Bauch meinen Weg ins 450 Km entfernte Rodgau um den 1. Ultra im 2009 zu bestreiten. Mulmig daher, da ich erst seit etwas mehr als einem Monat wieder trainiere und dabei keinen Lauf über 20 Km zurücklegte. Mulmig auch was mein Rücken dazu meint, hält er? Dann auch die etwas fehlende Motivation im Wissen, dass ich sehr viel an harten Ultrasubstanz verloren habe.
Ich wusste aber auch, wenn ich da jetzt nicht reinbeisse, dann wird die Saison 2009 zum pers. Desaster. Bei meiner 4 Stündigen Fahrt nach Rodgau ging mir so manches durch den Kopf. So auch ein Spruch den unlängst ein Vereinskollege äusserte: Ich sei kein Ultra! Dies nach einer doch wohl sehr extremen und auch erfolgreichen Ultrasaison 2008. Worauf schliesst er so eine Aussage?
Ultra wird im Kopf entschieden. Ich wollte dies mit Rodgau mir aber auch dieser Aussage zu Trotz beweisen.
In Rodgau angekommen traf ich schon am Vorabend viele Freunde, wie auch Ulli Zach, ein Teilnehmer des TSR 08. Er gewann in seiner Altersklasse den 3. Platz. Er läuft dieses Jahr den Europalauf. Er ist für mich ein sehr grosses Vorbild. Übernachtet wurde in einer Turnhalle. Ich war froh als die Nacht endlich vorüber war. Nun trafen schon früh die ersten Läufer ein. Über 800 Läufer. Mit dabei viele Streakrunner. Nachdem man sich begrüsst hatte packte ich früh mein Laufzeug und machte mich auf zum 1 Km entfernten Start und deponierte meine Verpflegung. Es war noch sehr kalt, ca. minus 1 Grad und dazu wehte eine leichte Bise.


meine Streakrunner Freunde kurz vor dem Start

Um 10 Uhr erfolgte der Startschuss. Ich stellte mich zu hinderst in das Startfeld. Für die 50 Km hat man 6 Stunden Zeit. Es galt ein Rundkurs von 5 Km 10 mal zu durchlaufen. Letztes Jahr schaffte ich dies noch in 5:11 Stunden. Wobei ich dort schon in einer guten Verfassung war. Ich hatte mir natürlich auch 2009 eine Lauftaktik aufgestellt. Ich wollte den Lauf so einteilen, dass ... wenn ich es dann schaffen sollte die 50 km durch zu laufen ... pro 5 Km 37 Minuten nicht zu überschreiten. Das heisst ich lief den 5er knapp über 30 Minuten und liess mir dafür immer genug Zeit mich an der Verpflegung wieder zu stärken. Das ging die ersten 15 km alles sehr gut. Ab Runde 4 kam dann die erste Krise. Das hatte ich ja auch so erwartet. Ich musste das erste mal etwas beissen. Doch ich überstand auch das. Runde 5 dann fing schon an weh zu tun. Ich musst ab sofort fast nur noch mit dem Kopf laufen. Ich nahm mir nun vor einfach mal Runde für Runde zu überstehen. Runde 6 ging gerade noch so einigermassen gut über die Bühne. Nun schlich sich aber neben allen Schmerzen die da ja natürlich sind ein stetiges Seitenstechen hinzu. So musste ich immer wieder mal kurz gehen. Runde 7 war eine schmerzende Runde. Das Seitenstechen liess nicht nach. Ich versuchte nun mein atmen wieder besser in den Griff zu bekommen. Der Schweinehund liess auch grüssen. Vieles ging mir nun durch den Kopf. Zweifel schlichen sich ein. Ich war nur noch müde und total ausgepumpt. Mein Gewicht war nicht sonderlich förderlich um meine Gelenke zu schonen. Ich musste nun extrem vorsichtig laufen. Zudem musste ich auch auf meinen Rücken schauen. 35 waren geschafft. Unterdessen hatte ich einen Leidensgenossen auf der Strecke gefunden. Wir machten uns gegenseitig Mut und trieben uns weiter. Unser Ziel war nun den Marathon sicher zu erreichen, d.h. sicher Runde 9 fertig zu laufen. So packte ich auch Runde 8. Ich war immer noch gut in der Zeit um im aller besten Falle die 50 Km noch in den 6 Stunden zu erreichen. Ich wusste, dass wenn ich die 40 packe wird mich nichts mehr halten. So lief ich los um meine erstes Teilziel zu erreichen, den ersten Marathon im 2009. Die Schmerzen waren nun so konstant, dass ich mich daran gewohnt hatte. Auch das Seitenstechen war nicht mehr ganz so schlimm oder ich konnte es besser kontrollieren. Den Marathon erreichte ich zeitgleich mit einer Namensvetterin, Sabine Schäfer, in einer Zeit von 4:53. Nun war ich überglücklich. Ich hatte es tatsächlich geschafft und noch unter 5 Stunden. Nun hatte ich noch 1 Stunde und 7 Minuten Zeit für 8 Km. Wäre ja unter normalen Bedingungen kein Problem. Doch wenn man platt ist, ist das kein leichtes Unterfangen. Ich schaffte auch die 45 Km. So, jetzt noch einmal die 5 Km, dann hast du auch dies geschafft. Ich wusste, ich muss diese Runde durchlaufen ohne zu gehen. Die ersten 2 Km fand ich langsam einen Rhythmus der eigentlich reichen musste. Dann endlich, schon oft erlebt, kam das Runnershight! Das Ziel vor Augen lief ich nun fast wie in Trance und ich wurde immer schneller. Für den letzten KM hatte ich noch 11 Minuten Zeit. Jetzt gab ich nochmals richtig Gas und mit einem riesigen Glücksgefühl überlief ich die Ziellinie in 05:54.

So konnte ich einmal mehr vielen Kritikern aber vor allem mir gegenüber auch beweisen, dass ich ein Ultra bin und dass ich noch immer den Biss habe um solche Rallyes zu überstehen.

Rang 495 Schäfer Walti St. Gallen
TRANS SWISS RUNNER
M45 5:54:02 guckst du da

Sonntag, 11. Januar 2009

Mein erster richtiger Wettkampf im 2009

Swiss Snow Run in Arosa

Zusammen mit Markus Piasente lief ich am Sonntag bei märchenhaftem Wetter den ersten SnowRun (19 km) in Arosa. Als Testläufer alles gratis und alles inklusive.

Was will man mehr.

Eine Bildreportage könnt ihr hier anschauen. Die Bilder schoss Markus und hat sie mir auch zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank Markus.

Nun viel Freude beim betrachten.

1. Degersheimer Panoramalauf 2009

Anlässlich der Eröffnungsfeier der Monterana Schule Degersheim, veranstalten wir gleichzeitig den ersten Degersheimer Panoramalauf.

20. Juni 2009

Hier der Link zur Ausschreibung

An alle Freunde und Besucher meiner Laufseite

Leider bin ich zur Zeit an so vielen Arbeiten die noch um den Jahreswechsel erledigt werden müssen, dass ich vielen von euch nicht persönlich ein gutes neues Jahr gewünscht habe.

Auch den lieben Gästebucheinträgen kann ich zur Zeit nicht jedem einzeln antworten.

Darum hier im Chor:

Ich wünsche euch allen ein wunderbares, gesundes und erfolgreiches 2009 und danke für euer Interesse und die guten Wünsche über das Jahr.

Samstag, 23. 08. 2008

1. Ultralauf des neuen TSR09

Nach 2 Wochen Regeneration gings an diesem Samstag wieder los mit Ultra laufen. Ziel war die Aufzeichnung des ersten Tages des TSR09.

Nach ein paar Umwegen, den ganzen Tag mehr oder weniger Regen schaffte ich 55 Km und 1500 Hm. Neben GPS Aufzeichnung und vielen Fotos war das bei dem Sauwetter kein angenehmer Lauf. Trotzallem bin ich stolz meinen ersten Regenultra gelaufen zu haben.

später mehr Infos

So, nach viel Arbeit und div. Dingen die noch so alle erledigt sein wollten, komme ich nun endlich dazu, meine eigene Seite zu aktualisieren

02.08.08 bis 09.08.08

1. TRANS SWISS RUN 2008

Ein wunderbare Woche, super tolle und aufgestellte Teilnehmer, Höhepunkt um Höhepunkt begleuteten mich am ersten TSR.

Leider schaffte ich persönlich "nur" 300 km, doch ich bin deswegen nicht enttäuscht. Diese Woche war sowas von toll und wir hatten fast Spass ohne Ende. Es passte einfach alles zusammen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite so dass wir jeden Tag von neuem wunderschöne Ausblicke in die Ferne geniessen konnten. Dazu kam noch, dass uns Markus mit einem Helikopterflug überraschte und wir über der Lüderenalp 10 Minuten lang ein Alpenpanorama aus der Luft geniessen durften. Ein wunderbarer Traum wurde Wirklichkeit. Noch heute beschäftigen mich die vielen tollen Eindrücke und lassen mich wieder mit viel Kraft nach vorne schauen.

Auch hier nochmals allen Teilnehmern und Betreuern ein riesiges Dankeschön für die unvergessliche Woche.

meine pers. Fakten:

Tag 1: 55 Km / 2446 Hm
Tag 2: 56 Km / 1395 Hm
Tag 3: 61 Km / 1346 Hm
Tag 4: Pausiert wegen vielen Blasen
Tag 5: dito
Tag 6: 35 Km / ca. 800 Hm
Tag 7: 33 Km / ca. 800 Hm
Tga 8: 61 Km / 652 Hm

4 Ultras mit je mind. 55 Km und im Durchschnitt mind. 1500 Hm in 8 Tagen, für mich ein neuer persönlicher Rekord.

Freitag-Abend, 18. Juli 2008, 19.00 Uhr,

Lauf um den Ägerisee (flach) 14.5 km

Nach dem Berglauf vom Mittwoch von 19.3 Km und 1350 Hm hatte ich noch ziemlich müde Beine und auch etwas Muskelkater. Beim Einlaufen hatte ich das Gefühl, dass meine Beine aus Beton sind. Wie schon so oft, nahm ich mir dann vor heute langsam zu laufen. Doch irgendwie kriege ich das einfach nie auf die Reihe. Nach 2 verhaltenen 2 Km packte mich das Wettkampffieber und ich drehte ziemlich auf. So war mein Ziel heute psychische Härte zu trainieren. Das heisst schnell zu laufen obwohl die Beine eigentlich genau das Gegenteil wollen. Nach ein paar KM hatte ich mich an die leichten Schmerzen gewohnt und irgendwie wurde es sogar etwas leichter. Immer wieder orientierte ich mich an einem schnelleren Staffettenläufer. So kam ich nie in Versuchung nachzulassen. Nach 14.5 Km lief ich in 1:05:21 ein. Zwar 2 Minuten langsamer als letztes Jahr, doch dies waren die 2 langsamen Km am Anfang.

Ich war zwar mega fertig im Ziel aber auch sehr glücklich dies trotz der schweren Beine geschafft zu haben.

Mit mir am Lauf waren auch Jacqueline und Herbert die beide ihre Bestzeiten um 2 - 3 Minuten verbesserten!

Originalpage

Mittwoch, 16. Juli 2008

Berglauftraining auf den Rotsteinpass

Rauf: 2:05 Std / 9.5 Km / 1350 HM (Bestzeit 2007 1:55h)
Runter: 1:20 Std. / 9.8 Km / 1350 HM

Fazit:

Ein Traumberglauftraining!
Höhepunkte: 6 Steinböcke gesehen, traumhafte Aussicht und super fein gegessen auf dem Pass!

Der Hauptevent 2008

Vom 02. August 2008 bis 09. August 2008

05. September 2008

Jungfrau-Marathon

Als Zückerchen nach dem Trans Swiss Run konnte ich mir jetzt noch einen Startplatz für den Jungfrau-Marathon ergattern. Das wird meine 3. Teilnahme sein.

aktuellste Laufberichte

Wanderzeit im schönen Alpstein

Türkenbund

Wieder einmal durfte ich mit einem meiner Jungs und seinem Freund eine Wanderung im wunderschönen Alpstein machen. Die faszinierende Natur und die Aussicht waren einfach berauschend und gibt einem immer wieder viel Kraft.

Fählensee von der Bollenwees

Hier eine Fotoschau

2 Tage später

Der Schmerz vergeht, die Freude bleibt

Etwas Wahres muss an diesem Spruch wohl sein. Es ist Montag und meinen Beinen geht es schon wieder ganz ordentlich. Vielleicht hat ja gerade das lange Gehen die Muskeln wieder von lästigem Laktat befreit. Was bleibt sind die Schmerzen der Fussgelenke, doch auch diese sind schon viel besser und ich kann auch schon wieder normal gehen.

Schlimmer ist der Rücken, d.h. die Schulter. Durch das Rucksack tragen muss ich mir wohl was gannz deftig verspannt haben. Kaum eine Bewegung mit dem Oberkörper ohne ein lästiges Zucken, wie wenn ein Muskel verklebt wäre der sich immer wieder ruckartig löst um dann auch gleich wieder zu verkleben. Hatte das schon einmal vor einem Jahr, da hilft nur noch eine gute Massage.

Fazit Heute: Biel mit einem "blauen Auge" überstanden.

Die Nacht der Nächte – Der Fluch von Biel – Freitag der 13.

Mein schlimmstes Lauferlebnis oder der Teufel von Biel

Am Freitag dem 13. Juni fuhr ich zusammen mit Markus mit dem Zug nach Biel. Schon bei der Hinfahrt lag ein komisches Gefühl in der Luft. Die Vorzeichen für einen guten Lauf waren bei Beiden etwas betrübt. Markus hatte die Nacht zuvor, wie auch die ganze Woche schon, durchgearbeitet und war deswegen sehr müde.

In Biel angekommen bauten wir sein Zelt auf um unsere Sachen zu deponieren. Im Anschluss machten wir uns auf, die Startunterlagen zu holen. Etwas geschockt mussten wir feststellen, dass da eine Mega lange Viererkette von Läufern anstand. Der 50. Lauf schien alle Ultraläufer dieses Planeten nach Biel gelockt zu haben. Wir schafften es dennoch nach gut einer halben Stunde das zu erledigen. Es war unterdessen vier Uhr. Zurück auf dem Zeltplatz, Material deponiert und schon mal etwas vorsortiert. Markus legte sich schlafen und ich machte mich auf den Weg zurück zum Startgelände. Über 20 Läufer und Läuferinnen wollte ich treffen. Sehr viele traf ich dann auch, sogar Läufer mit denen ich nicht gerechnet habe. Da waren die Bodenseeläufer, Streakrunner, Laufcupler, ehemalige Mittwochsläufer, St. Galler, LGW-ler, bekannte Ultraläufer, usw.
Viele freudige Treffen, viel zu erzählen, die Zeit verflog im Sturmflug.

Besonders freute ich mich natürlich auf meine Freunde vom Bodenseelauf. So gab es auch ein grosses und freudiges Wiedersehen. Natürlich war auch da ein Gesprächsstoff tonangebend, schliesslich waren wir ja in Biel. Was willst du für eine Zeit laufen. Erfreut stellten wir fest, dass die 100Km-Läufer fast alle die 12 Stunden im Kopf hatten. So beschlossen wir dies miteinander zu versuchen. Grosse Freude herrschte als wir wussten, dass Helmut Treichel (Jg. 1938) auch die Hundert laufen wird. Seine gesundheitlichen Probleme im Vorfeld liessen grossen Zweifel auf. Doch Helmut ist ein harter Kerl und so war die Freude bei allen riesen gross als er in Laufkleidung bei uns eintraf. Ein Teil der Bodenseeläufer liefen in der Staffel mit. Da wurde der 100-ter in 5 Etappen aufgeteilt.

Die Stimmung auf dem Gelände war einfach toll. Das Wetter zwar etwas kühl aber schön. Es wurde gelacht und erzählt, die Zeit verflog wie im Flug. So gegen 21.00 Uhr trafen wir uns wieder in der Halle.
Es war eine kalte aber trockene Nacht angesagt. Ich entschloss mich für halblang unten und lang oben. Ersatzwäsche im Laufrucksack, alles war bereit für den Lauf.

Die Freude all die lieben Menschen wieder zu treffen überwiegten meine wahren Gefühle für den Bieler Lauf. Ich hatte eigentlich schon bei meinem 1. Start vor 2 Jahren gesagt, dass ich den nie mehr laufe. Doch wie oft im Leben hat man den Spruch wohl schon gesagt? Fakt ist, ich wollte ihn letztes Jahr wieder laufen um die Schmach des DNF los zu werden. Ich schaffte das auch, doch es war ein schlechter Lauf für mich. Die letzten 20 Km lief ich damals mit „Shintsplint“ ins Ziel. Dazu kommt, dass ich es überhaupt nicht mag nachts zu laufen.
Wäre dieses Jahr nicht der 50. Lauf, dann wäre ich bestimmt nicht nach Biel gekommen. Ich war kein wenig nervös. Die letzten 12 Wochen waren vor Biel waren geprägt von langen Läufen, zT. weit über 42 Km, dass ich wohl jeglichen Respekt vor der Distanz verlor. Doch Eines blieb, die Unlust auf diesen Lauf. Meine Freude war ganz auf das Team ausgerichtet mit dem ich zusammen laufen wollte. Ich war mental schlicht schlecht eingestellt.

Kurz vor dem Start dann eine Hiobsbotschaft von Markus Piasente. Er hatte dermassen starke Hustenanfälle bekommen vom (Heupfnüssel) dass er kaum richtig atmen konnte. Unter diesen Voraussetzungen einen Hunderter zu laufen wäre sehr schlecht gewesen. Es war sicher eine herbe Enttäuschung, doch eine vernünftige Entscheidung.

Um 22.00 Uhr dann pünktlich der Start. Ein ungewohnt grosses Feld setzte sich in Bewegung. Es war schon vom Start an anders als in früheren Jahren. Man konnte die ersten 10 Km fast nicht richtig laufen, ein ständiges überholen und ausweichen. Das ging mir schon sehr bald auf den Keks. Dramatisch ging’s dann an den Verpflegungspunkten zu und her. Man musste sich regelrecht durchkämpfen, wenn man was wollte. Da hätte das OK mehr Tische stellen sollen, doch mit dem hatte wohl niemand gerechnet. Das blieb so bis etwa der Hälfte des Rennens.
Helmut, unser erfahrenster Läufer führte unsere Gruppe an. Er machte dies sehr gut. Schon bald traf dann Edi noch zu uns, der sich uns auch anschloss.

Ich merkte schon ziemlich bald, dass ich heute wohl sehr leiden musste. Schon nach 20 Km waren meine Beine schwer und die Lust am Laufen war gleich Null. Immer wieder fragte ich mich warum ich denn nur so verrückt war da schon wieder zu starten. Meine Gefühlswelt war am Boden. Ich hasste diesen 100er! So bei ca. Km 30 zog sich auch unsere Gruppe auseinander. Man traf sich dann aber meistens an den Verpflegungsposten wieder. Irgendwann verloren wir auch Edi. Bei der Masse auch nicht verwunderlich.

Kurz vor Marathon hatte ich dann den ersten richtigen Hammer. Ich konnte das Tempo nicht mehr halten. So musste ich meine Gruppe ziehen lassen. Das war der Anfang von der Hölle! Kurz darauf konnte ich mich mit letzter Willenskraft aufraffen nicht auszusteigen. Was war los mit mir? Nichts ging mehr, was war mit meinen Beinen.
Dann halt mit dem Kopf laufen – das kenne ich ja nun schon zur Genüge. Doch – was wenn der Kopf noch mehr blockt? Eine neue Erfahrung in meinem Ultraleben schien da von mir Besitz zu ergreifen. Ich gab dem 100er schuld. Von nun an hiess es DU oder ICH. Mit der Wut im Bauch mich nicht unterkriegen zu lassen, gab ich wieder Gas. Ich drehte auf, stellte mir bildlich den Lauf von Dornbirn vor und lief was das Zeug hergab. Schon bald lief ich auf Matthias und Thorsten auf. Ich hatte keine Zeit ihnen lang zu erklären warum ich gleich weiter laufen müsste. Nur soviel, dass ich, jetzt so schnell weiterlaufen muss und dass ich sehr auf der Kippe stehe, den Lauf zu beenden. Matthias verstand mich wohl und so zog ich weiter. Bei Km 50 holte ich sogar noch Helmuts Gruppe ein. Ich lief auch da weiter.

Nun verfiel ich in eine trügerische Trance, sicher mehr als hundert Läufer habe ich auf den letzten 10 Km überholt. Alles schien nun gut zu gehen. Kurz nach Km 60 holte mich der Bieler-Teufel wieder aus meinen Träumen. Noch nie in meinem Läuferleben hatte ich einen Krampf, warum zum Teufel muss das denn gerade heute anders sein? Meine rechte Wade zog sich zusammen, ein heftiger Schmerz zwang mich anzuhalten. Ich versuchte mich mit einem Wechsel von gehen und laufen durch zu schlagen. Verzweifelt suchte ich nach einem Magnesium Tütchen. Doch dies hatte ich „Schussel“ Barbara zusammen mit meinem Bauchgürtel abgegeben.

Nun erwachte ich definitiv wieder aus meinem Traum. Die Schmach, die gut 100 Läufer bis zum Sanitätsposten bei Km 65 alle wieder an dir vorbeilaufen zu sehen, war zu dem Zeitpunkt noch schlimmer als der Schmerz.
Irgendwie schaffte ich es bis dorthin. Ich musste zuerst aufs Klo, dann mit Magnesium bei der Sani eingedeckt.
Als ich wieder auf die Strecke wollte, trafen alle zusammen ein. Matthias, der hatte zwischendurch auch eine grosse Krise, ging’s wieder so gut, dass auch er wieder zusammen mit Thorsten aufschloss.
Thorsten ging’s nun auch nicht mehr so gut. So beschlossen er und ich den Rest zusammen zu laufen.

Irgendetwas muss dann bei Km 65 passiert sein. Wenn ich dachte die Krämpfe seien das Schlimmste gewesen, so irrte ich gewaltig! Das war erst der Anfang vom Horror den ich bis Km 100 noch durchzustehen hatte. Kaum wieder losgelaufen fingen meine Achillessehnen an zu schmerzen. Der berüchtigte „Hotchiminpfad“ gab dann noch den Rest dazu. Meine Fussgelenke waren am Arsch. Die Moral war eh schon lange am Boden. Bei Km 72 schickte ich Thorsten los, er solle doch weiter laufen, ich werde beim 3. Kontrollpunkt definitiv aussteigen. Ich konnte ab Km 70 nur noch gehen. Mein letzter Wille schien gebrochen zu sein. „Teufel Biel“ nahm wieder Oberhand. Doch er machte den Fehler den 3. Kontrollpunkt erst bei Km 76 zu bringen. Genug Zeit um mich wieder etwas zu fassen. Irgendwie überwand ich mich lief an dem Posten vorbei. Jetzt kam ein kürzerer Aufstieg. Runter ging’s dann schier unendlich lang. Ich war nun geistig soweit, dass es mir egal war, dass ich so starke Schmerzen hatte. So lief (wenn man diesem komischen Gehumpel noch so sagen konnte) ich nun die ca. 3 Km den Hügel runter. Dann ein freudiger Augenblick, ich traf Thorsten wieder. Auch er freute sich, dass ich nicht aufgegeben hatte. Er konnte nun auch nur noch gehen. Wir beschlossen nun die letzten 20 Km durchzustehen, komme was wolle. Ob das in meinem Fall wirklich sinnvoll war, musste ich im Ziel stark bezweifeln, dazu aber später.

Mit jedem Km dem ich dem Ziel näher kam stiegen auch die Schmerzen an. Thorsten wollte am Anfang noch die 14 Stunden erreichen. So schien er sich noch was Positives abzuringen. Leider konnte ich das höhere Gehtempo nicht durchhalten. Thorsten hätte das sicher geschafft, doch er wollte mich nun nicht mehr alleine lassen und mich ins Ziel bringen. Sicher, er war auch total fertig, all seine Kraft war weg, total ausgebrannt. Zum Glück aber mechanisch noch in Ordnung. Ich weiss nicht ob ihm die Aufgabe mich ins Ziel zu bringen irgendwie noch etwas Kraft gab. Wir beschränkten unsere Kommunikation auf eine Art Notbetrieb. Wir verstanden uns auch ohne viele Worte. Die Km wurden immer noch länger.
Ab Km 90 hatte ich so gewaltige Schmerzen, jede Bewegung meiner Fussgelenke, egal in welche Richtung war fast unerträglich. Alle Sehnen und Bänder schienen entzündet zu sein. Dazu kamen jetzt noch brennende Oberschenkelmuskeln und auch die Waden fingen wieder an zu ziehen.
Thorsten hatte auch Schmerzen in den Oberschenkeln. Sicher hatte er auch sonst noch viele Leiden, die er mir aber wohl verschwieg um mich nicht noch mehr zu belasten. Bei uns Beiden schwollen auch die Finger an so dass wir die Finger kaum mehr biegen konnten. Auch ein Phänomen, das ich bisher noch nie erlebte.
Von Km 90 bis 100  war für die Zuschauer sicher ein besonderes Erlebnis die Läufer zu beobachten. Da kam mir Michael Jackson in den Sinn, weiss jetzt nicht gerade wie das Lied mit den Monstern hiess, aber so muss das wohl auch ausgesehen haben. Die Einten lachten, die etwas Herzlicheren (die waren in der Mehrzahl) hatten Mitleid und versuchten auf ihre Weise uns Mut zu machen. Es war überhaupt ein sehr tolles und faires Publikum.
Der schlimmste Moment für mich war bei Km 94. Fast jeder Schritt wurde nun zur Qual, ich hatte unbeschreibliche Schmerzen und ich verfluchte mich, dass ich nicht bei Km 76 ausgestiegen war. Mir kamen Tränen vor Schmerzen. Ich versuchte das vor Thorsten zu verbergen, was ihm aber sicher nicht entging. Wäre er da nicht bei mir gewesen, ich hätte mich nur noch irgendwo hingelegt, ich konnte und wollte nicht mehr. Ich war fast zu 100% gebrochen. Irgendwie schleppte ich mich weiter, das war nicht mal mehr als gehen einzustufen. Im richtigen Moment rief dann mein Bruder an. Ich hatte ja mein Handy dabei. Ich versuchte so gut es ging zu reden. Das gab mir wieder etwas Aufschwung. Zudem wollte ich die grosse Hilfe von Thorsten nicht für Umsonst da stehen lassen.
Die letzten 5 Km wollten nun fast nicht mehr vorüber gehen. Der Teufel von Biel hatte mich umklammert, doch die guten Kräfte waren wieder stärker. Ich wäre nun ins Ziel gekrochen, wenn es hätte sein müssen, doch aufgegeben hätte ich um keinen Preis mehr! Meine Psyche spielte mir auf den letzten 2 Km einen totalen Streich, ich war geschüttelt von meinen Erfahrungen. Ich konnte die Tränen kaum mehr zurückhalten, sei es aus Schmerzen oder einfach nur, weil ich doch tatsächlich immer noch auf den Beinen war. Auch die Gewissheit, dass unsere Freunde im Ziel geblieben sind um auf uns zu warteten; Alles kam jetzt hoch.
Dann endlich die letzten 100 Meter. Thorsten fragte nochmal ob ich ein paar Schritte laufen will, doch ich konnte nur noch gehen und ich wollte kein Risiko mehr eingehen. Dieter konnte sich kaum mehr halten und half mir die letzten 30 Meter noch bis ins Ziel. Das fachkundige Publikum hämmerte auf die Banden und klatschte frenetischen Beifall. Ich dachte ich sei im falsche Film … habe ich gewonnen? Ja!, zwar nicht Biel, nicht als Erster. Nein, aber ich habe über den „Teufel von Biel“ gewonnen. Du hast mich nicht gebrochen!
Ich bedankte mich als erstes bei Thorsten! Was du da für mich gemacht hast, werde ich dir nie vergessen. Das ist das was den wirklichen Ultraläufer auszeichnet! GANZ HERZLICHEN DANK, THORSTEN!!!!
Unsere Freunde empfingen uns hinter dem Zieleinlauf! Jetzt war es um uns Beide geschehen. Thorsten ging es gar nicht gut. Sein Kreislauf sackte ab und er musste zuerst von unseren Freunden gepflegt werden. Sie sorgten sich rührend um uns. Ich konnte meine Gefühle nicht mehr kontrollieren, ich weinte auf Freude, Erleichterung, Stolz, Schmerzen, alles brach jetzt über mir zusammen. Ich legte mich auch erst mal 5 Minuten auf den Boden und die Füsse in die Höhe. Nach gut einer ¼ Stunde konnte ich langsam wieder aufstehen.
Erst jetzt konnte ich fragen wie es denn unseren andern Läufern so erging. Matthias lief eine tolle 2. Hälfte in 12.26! Doch auch Helmut lief es sehr gut. Er wurde mit einer tollen Zeit von 12.42 SUPER 4.
Leider weiss ich die anderen Ergebnisse meiner Mitläufer noch nicht alle. Wie ich gesehen habe ist Edi ausgestiegen. Ich hoffe er hat sich nicht verletzt und dass es ihm gut geht.

Fazit vom Lauf und warum kam es so

Dieser Lauf hat mich auf härteste Weise zurück in die Realität gebracht und mir so ziemlich alle Grenzen aufgezeigt die es in einem Läuferleben geben kann. Nach meinem sehr deftigen Programm in den letzten 12 Wochen als Vorbereitung auf den TSR08 habe ich meinem Körper so ziemlich alles abverlangt und des Öfteren auch übertrieben. So lief ich viele Vorbereitungsläufe nicht als Training in gemächlichem Tempo sondern als Wettkampf. Damit habe ich so ziemlich alle vernünftigen Regeln ausser Acht gelassen. Die Quittung dafür habe ich nun auf die grausamste Art und Weise bekommen! Es gibt gewisse Grundgesetze im menschlichen Körper, wer diese ignoriert, wird früher oder später dafür bestraft. Diese Geschichte ist mein ganz eigenes Verschulden und ich bin dennoch froh, das einmal so erfahren zu haben. Das hat mich sehr geprägt und wird mich hoffentlich immer wieder daran erinnern bei meiner weiteren Ultralaufbahn.

Auf den angesprochen Sinn oder Unsinn eines DNF meines Laufes:

Rein objektiv und von aussen betrachtet, hätte ich den Lauf klar abbrechen müssen. Doch aus Sicht meiner Psyche und im Blick auf den TSR08 war es aber auch wichtig hier die Hölle zu überstehen. Sicher sind auch die Nachleiden sehr hoch und ich werde noch eine Weile an den Folgen zu beissen haben aber im grossen und ganzen ist nichts wirklich Schlimmes passiert.

Jetzt heisst es erst mal 1 ½ Monate Regeneration. Das laufen ist bis zum Trans Swiss Run auf ein Minimum gestrichen und wird ersetzt durch velofahren und schwimmen. So werde ich auch auf den Thüringer-100 Km-Lauf verzichten sowie auf die Läufe um den Ägeriesee und Zürichsee. Vielleicht werde ich daraus ja eine gemütliche Velorunde machen.

Hier nochmals allen ein ganz grosses Dankeschön die mir auf dem Bieler und auch im Ziel so toll geholfen habe. Ich hoffe ich kann mich mal irgendwo auf die gleiche Art revanchieren.

Samstag-Sonntag, 24.25. Mai 2008

12-Stunden-Nachtlauf

12 Stunden Nachtlauf 24./25. Mai 2008
in Dornbirn/A im Messegelände

Ein Lauf bei dem ich alle meine Erwartungen bei weitem übertraf.


Franz Schullitsch und Walti vor dem Start, natürlich darf das Bier in der geistigen Vorbereitung auf den Lauf nicht fehlen.

Weiter Bilder von mir und Markus aufgenommen: guckst du da

Nach dem ich letzten Sonntag den schnellsten Marathon im 2008 lief dachte ich persönlich, dass ich all mein Pulver verschossen hatte. zumal dies ja der 7. in 7 Wochen war. So fuhr ich ohne grosse Erwartungen nach Dornbirn an den 12 Stundenlauf.

Mein 1. Wunschziel war mind. 2 Marathons, doch das war ja eigentlich schon sehr hoch. Ganz im hintersten Hirnstübchen war dann noch das 2 Ziel evtl. dieses Jahr mal die 100 Km zu erreichen.

So startete pünktlich um 10.00 Uhr der Lauf. Ich lief zusammen mit Markus. Für ihn war es heute von Anfang an eigentlich mehr ein Sonntagsläufchen bei dem er nicht besonders schnell und lange laufen wollte. Irgendwann mal zog ich das Tempo an. Das Lauffieber packte mich. Nach 04.03 Stunden hatte ich bereits den ersten Marathon im Sack. Ich merkte, dass ich viel zu schnell lief. Doch ich verdrängte den Gedanken und lief weiter mein Ding. Nach ca. 60 Km fingen bereits meine Beine, Muskeln und Gelenke an zu schmerzen. Nun ich kannte diese Schmerzen und wussste auch, dass dies normal war und ich das wegstecken konnte. Bei etwa Km 70 war mir klar, dass es möglich sein sollte die 100 zu erreichen, besser noch, ich hatte mehr als genug Spatzung. Ich senkte das Tempo nicht, denn ich war in einer sehr konstanten Gruppe drin, die sich gegenseitig die Ränge streitig machten.

Sukzessive kämpfte ich mich von Platz 11 hoch bis Platz 8. Den wollte ich nicht mehr abgeben. Doch ich musste alles geben um den zu halten, denn das Niveau war hier sehr hoch. Markus war irgendwann mal verschwunden und legte sich ein paar Stunden aufs Ohr. Stolz erreichte ich knapp innert 11 Stunden die 100 Km-Grenze. Längst hatte ich mir nun ein höheres Ziel gesteckt, nun wollte ich meine pers. Bestzeit im 12 Stundenlauf knacken. Bei Km 100 war ich dann bereits vorgerückt auf Platz 7. Und ich merkte, dass ich nur eine Runde hinter Platz 6 lag. Nun peilte ich den an und ich lieferte mir mit meinem Widersacher ein hartes Duell. 14 Minuten vor Schluss lief ich auf ihn auf. Er ging nun humpelnd, so dass ich mein Tempo schnell anzog und zügig an ihm vorüberzog, nicht dass er noch das Gefühl hatte, er könne da noch kontern. Das klappte. Bis dahin hatte ich schon 107 Km. Das Läuferadrinalin schoss nun durch meine Adern und in meinem Übermut ging ich 7 Minuten vor Schluss nochmals auf die def. letzte Runde und lief den KM in 05.05, was für mich sicher eine der schnellsten Runden war, aber vor allem mir einen Rundenvorsprung einspielte der zu Platz 6 reichte. Voller Stolz lief ich unter dem Beifall der anwesenden Zuschauern ein und war einfach nur überwältigt von meinen Gefühlen.

Fakt: 109 Runden à 1 Km = 109 Km in 12 Stunden. Noch nie lief ich soweit und so schnell an einem 12 Stundenlauf und mein Marathonsaldo stieg innert 8 Wochen auf 9 an. Unglaublich zu was man fähig sein kann, wenn man nur will.

Jetzt ist erst mal 2 Wochen absolut Regeneration angesagt, denn das braucht mein Körper mehr als jeh zuvor.

Sonntag 18. Mai 2008

Winterhur-Marathon

Ziel ist es hier einen Marathon in regenerativem Tempo zu erlaufen, so dass ich fit für den 12 Stundenlauf in Dornbirn bin für das kommende Wochenende. Original-Webseite

pers. Marathonbestzeit im 2008

Laufbericht

Eigentlich standen ja die Vorzeichen schlecht für Winterthur. Einerseits war Regen angesagt und andererseits war ich nicht sonderlich motiviert heute einen Marathon zu laufen. So versprach ich mir nicht viel von dem heutigen Tag. Doch wie so oft im Leben kommt es anders.

Früh morgens fuhr ich mit Uli zusammen mit dem ICE nach Winterthur. Es sah irgendwie nie so nach Regen aus und je näher wir dem Start kamen um so besser wurde es. Doch ich traute der Sache nicht. Unser Bucheli hat ja Regen angesagt! So zog ich mir eine Regenjacke über und schon fiel der Startschuss. Ich lief zusammen mit meinem "Ex"-Fährtenleger die ersten 18 Km. Eigentlich schockte er mich als er mir sagte er wolle 4.15 laufen. Was so schnell?! Ich bin froh, wenn ich 04.30 schaffe. Er passte sich aber meinem Tempo an. Irgendwann meinte er dann, dass er etwas schneller laufen müsse um das Ziel noch zu erreichen. Das wurde wohl mein Verhängnis. Kurz darauf packte mich das Lauffieber. Bei KM 18 verabschiedete ich mich von Bruno und zog los. Stetig etwas schneller. Bei KM 21 war ich noch bei 2:01:30. So langsam fing ich an mit dem Gedanken zu spielen, evtl. wieder einmal "seit langem" unter 4 Stunden laufen zu können. Die Strecke war auf mich zugeschnitten. Irgendwie ist Winterthur ein gutes Pflaster für mich. Ich drehte kontinuierlich auf. Auf den Abwärtspassagen gab ich alles und ich merkte immer mehr, dass ich es schaffen könnte. Jetzt nur nicht nachlassen. Beissen kann ich ja, leichte Schmerzen verdrängen ist auch schon Gewohnheitssache. Ich rollte nun wie ein Uhrwerk. Bei Km 40 hatte ich noch 16 Minuten Zeit für die letzten 2.195Km. Mit grosser Freude und Stolz lief ich in 03:55:23 ins Ziel. Leider musste Bruno 3 Km vor dem Ziel wegen einer Zerrung hinter dem Knie aufgeben.

Fazit: An meinem 7. Marathon in 7 Wochen (davon 4 Ultras mit mind. 50 Km) lief ich meinen schnellsten Marathon in diesem Jahr.

MM45 29. Schäfer Walti 1961 St. Gallen 3:55.23,1 Schnitt: 5.34
1. Hälfte: 2:01:00 / 2. Hälfte: 1:55:23
Originalrangliste Datasport

Was mir einmal mehr zeigt, wenn man nur will, versetzt man Berge!

Ebenfalls in Winterthur sind 2 LGW-Mitglieder gelaufen:
HM-Distanz

Regula Vetsch und der Vater von Regula; Christian Vetsch, Herbert Solenthaler.

HM70: 1. Platz Vetsch Christian 1934 Abtwil SG 1:42.15,9 / 4.50 ¦
HF35: 040. Vetsch Regula 1971 Abtwil SG 2:03.25,3 / 5.50 ¦
HM40: 119. Solentahler Herbert 1965 CH 1:50.36,9 / 5.14

Dazu noch Uli aus Speicher:

HM55: 30. Seger Ulrich 1950 Speicher 1:48.50,5 / 5.09

Auch euch allen, herzliche Gratulation!

Samstag, 10. Mai 2008

ein inoffizieller 7 Stundenlauf

Aus Anlass von schweiz.bewegt, habe ich für mich beschlossen, dass ich für die Gemeinde Wittenbach versuchen werde, 7 Stunden durchzulaufen. Mit dabei war Markus Piasente. Markus habe ich es zu verdanken, dass mich das Ultrafieber gepackt hat, so ist es für mich immer eine Ehre mit ihm zusammen laufen zu dürfen.

Fotos

Nun sind sie da, die Bilder von einer fantastischen Veranstaltung. Wunderbare Aufnahmen, die die Stimmung nicht besser wieder geben könnten.

guckst du da

Ein grosses Danke unserem Fotographen Erich Huber

Bericht zum 7-Stundenlauf

Ich und Markus Piasente kündigten am Start an, dass wir gemeinsam die 7 Stunden durchlaufen wollen. Das Ziel war mind. 50 Km zu erlaufen. Die erste Runde von 7.73 Km liefen wir in 55 Minuten. So war auch gleich unser pers. Ziel mit 7 Runden besiegelt. Nach anfänglichen, unglaubwürdigen Blicken, kam auch langsam Stimmung auf und einige fingen an uns unterwegs anzufeuern. Am Start und nach der 5. Runde (40KM) rief der Speaker uns wieder aus. Wir Beide konnten von einem tollen Betreuerdienst profitieren bei den Streckenposten die uns immer Becher mit Wasser reichten und uns jedemal wieder motivierten. Beim Hörnli glaubten wir dann in Runde 5 an eine Fatamorgana, als wir eine kühle Büchse Bier auf der Strasse stehen sahen. Doch zu unserer Freude war dies keine optische Täuschung. Danke dem Spender! Wir waren auch in der 5. und 6. Runde immer noch genau gleich schnell unterwegs. Auf Runde 5 und 6 wurden wir von Dominik und Phillip begleitet. Auf der 7. Runde lief Toni Trunz mit uns mit, was vor allem mir gut tat, da ich gegen Ende ziemlich zu kämpfen hatte. Kurz vor Schluss kündigte uns dann Toni im Ziel an, wo wir vom Speaker und den anwesenden Zuschauern mit grossem Applaus empfangen wurden. Belohnt wurden wir mit einem Käse und einem kühlen Saft! Danke.
In 6 Stunden und 57 Minuten schafften wir 54.1 Km und dies auf einer doch ziemlich cupierten Strecke bei hohen Temperaturen.

Gewonnen wurde das Duell Wittenbach gegen Romanshorn klar von der Gemeinde Wittenbach.

04. und 05. Mai 2008

24 Stundenlauf in Basel

Die Höhen und Tiefen eines 24 Stundenlaufes ...

Der Versuch mal wieder über die 24 Stunden zu laufen ging gründlich in die Hose. Aus 24 wurden 11 Stunden. Den ersten Marathon lief ich noch ziemlich nach Plan. Leider begann dann aber das Elend. Entweder war es die Hitze von 27 Grad die mir zu schaffen machte oder das Essen. Ich bekam immer mehr Magenprobleme, so dass ich fast jede 2. Runde aufs Klo musste. Irgendwann kam dann noch das nächste Unheil dazu. Mein rechtes Fussgelenk fing an zu schmerzen worauf ich den Fehler machte die Laufart umzustellen. Das hatte zur Folge dass mein linkes Schienbein nun immer stärker schmerzte. Ich war zum Gehen verurteilt. Das versuchte ich noch eine Weile bis ich es dann aber einsah, dass ich so keine weiteren 12 Stunden laufen konnte. Ich meldete mich ab und versuchte etwas Schlaf zu finden. War es am Nachmittag noch zu heiss war es nun mit 5 Grad sehr kühl.

Freude bereitete mir vor allem Marcel der in Basel den ersten 24-h-Lauf lief. Trotz 2 oder 3 unfreiwilligen kurzen Aussetzer lief er einen starken ersten 24-h-Lauf. Auch hier nochmals herzliche Gratulation!
Huber Marcel CH 151.979 Km

Silke von den Streakrunern lief bei den Frauen ein Super Rennen. Sie beendete den 24-h-Lauf auf dem tollen 3.Platz.
Stutzke Silke Klosterfelde LG Nord Berlin DE 173.635 Km

Fazit: Nach meinem 3. Versuch über 24 Stunden, habe ich beschlossen, mich in Zukunft nur noch bis max. 12-h-Läufe anzumelden. 24 Stunden sind def. zu viel für mich!
... Nach ein paar Tagen sieht dann alles schon wieder ganz anders aus ;o)) ...

Als 99. nicht ganz 100 ;o))
Schäfer Walti St. Gallen CH 69.653 Km,
wobei ich die 69 Km in 11 Stunden lief.

Hier eine kleine Fotosammlung:

http://picasaweb.google.ch/ultravereinigung/24HLaufInBasel2008

Link zur Veranstaltung

Sonntag, 27. April 2008

Hamburg-Marathon
Original Webseite

Bei Traumwetter und Temperaturen von 23 Grad lief ich nun meinen
2. Marathon innert 7 Tagen.

Zu Gast war ich bei sehr lieben Freunden aus Hamburg die mich rundum verwöhnten und mir auch viele Sehenswürdigkeiten von Hamburg zeigten. Es war ein tolles und abwechslungsreiches Wochenende, das mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Ein ganz grosses Dankeschön der Familie Weigmann

Matthias und Line aus Hamburg
Meine Gastgeber: Matthias und Line

Fazit: Das war wohl der schönste Gross-Marathon den ich je gelaufen bin. Kann ich nur weiter empfehlen. Traumhafte Kulisse und mehrere 100`000 Zuschauer auf der ganzen Strecke, die für eine bombastische Stimmung sorgen!

Mit 04:23 bin ich nach nur 6 Tagen Erholung inkl. Erkältung mehr als nur zu frieden.

Weitere Resultate: guckst du da

Bericht: folgt noch

Fotos: guckst du da

Mein Ultralauftraining für den Trans Swiss Run 2008, läuft nun auf Hochtouren, schon nächstes Wochenende folgt dann der 24 Stundenlauf in Basel.

Mein 4. Start am Zürich-Marathon

Es war ein ziemlich verkorkter Marathon. Leider habe ich mich am Samstag noch ne Erkältung geholt die mich mit Halsschmerzen auf dem Marathon begleiteten. Hatte zwar das Gefühl, dass dies keinen Einfluss hat doch es war wohl doch ärger als vermutet. Denn heute liege ich flach mit einer ganz schön deftigen Erkältung. Habe mich zwar nach dem Marathon voll gebuttert mit Fitaminen, Tee plus VixMedi.. und vielem mehr ....

Naja, Unkraut verdirbt nicht. Jetzt heisst es, regenerieren und schauen, dass ich bis nächsten Sonntag wieder fit bin. Im schlechtesten Fall bin ich halt in Hamburg Zuschauer.

Meinem Bruder erging es ähnlich. Bei Km 30 war bei uns Beiden der Ofen aus. Er war vor 2 Wochen sehr stark erkältet. Das hat Ihn wohl auch noch geschwächt.

Trotzallem bin ich zufrieden, 4:05 ist ja auch nicht so schlecht und solche Erlebnisse gehören halt auch zu diesem Sport.

Leider habe ich keine meiner Lauffreunde in Zürich getroffen.

Edi, Martin und Hans haben ebenfalls Ihre Marathons erfolgreich gefinisht.

Herzliche Gratulation!

Wiler Abendlauf

Am Mittwochabend, 16. April 2008

Fakten:

10 Km, 2 Runden à 5 Km,
Zeit ca. 49 Minuten,
Pulswert 158
HM 75+/55-

Zusammen mit Erich fuhr ich nach Wil an den Wiler Abendlauf. Auf der Hinfahrt regenete es leicht und es war nicht allzu warm. Doch es war alles im Tolerierbar. In Wil traf ich dann meinen Fährtenleger Bruno, der auch startete. Für mich war es nach dem 6 Stundenlauf erst der zweiteLaufversuch. Die ersten 3 km waren auch dementsprechend harzig. Ich kam kaum in die Gänge. So langsam gings aber wieder besser und ich verabschiedete mich von Bruno und steigerte mein Tempo laufend. Ich wollte ja das Marathontempo laufen. Aber irgendwie hatte ich das nicht im Griff. Zu schnell liefen die um mich herum und auch die Steigungen zwischendurch machten meine Pläne zu nichte. Die letzten 4 Km gab ich dann ziemlich Gas. Zu viel Gas. Denn im Ziel hatte ich eine Ziehen in der Wade und auch im Oberschenkel. Werde heute noch in die Massage gehen und hoffen dass Ruth wieder mal ein Wunder bewirkt.
Das Problem war auch, dass es viele Wurzeln hatte und streckenweise war es sehr schlammig und rutschig, was auch nicht gerade so gut war für die Gelenke und Muskeln.

Das mit den 3.45 in Zürich wird eine harte Knacknuss werden. Sicher ist, dass ich anschl. in Hamburg kaum mehr Reserven haben werde. Hoffe, dass die Waden wieder fit werden bis am Sonntag.

ältere Laufberichte

Samstag, 05. April 2008

Laufbericht - Privater 6-Stundenlauf (Gübsensee)

Strecke:

fast flacher Rundkurs, 2.7 Km, Stausee. Ein Wasservogelparadies.

Gelaufen:

19 Runden à 2.7 Km, Total: 51.3 Km, Zeit 6 Std.

Laufbericht:

Um 09.30 Uhr traf ich am Parkplatz Gübsensee ein. Natürlich war ich alleine. Zu kurzfristig war der Aufruf um Mitläufer. Sind halt nicht alle so spontan wie ich. Damit möglichst viele Familien und Naturfreunde sich an der Natur erfreuen können, hat sich die Stadt St. Gallen was ganz besonders Freundliches ausgedacht. Pro Stunde 2.- Fr Parkgebühr. In St. Gallen wird überall abgezockt wo man kann. So musste ich dann 13..- Fr. bezahlen. Naja, ich betrachtete das eben als Startgebühr ;o)

Ich packte meine prallgefüllte Verpflegungstasche und richtete mir das Depot am Wachhäuschen des Gübsensees ein. Verdursten und verhungern war unmöglich.

10 Minuten vor dem Start sah ich von weitem einen Läüfe mit einer Tasche daher kommen. Kam da doch noch einer zum Lauf?
Hallo Walti rief es von weitem. Die Stimme kannte ich natürlich sofort, es war Markus Piasente (ex Odermatt). Ich freute mich sehr. Er wollte mich 2 1/2 Stunden begleiten. So starteten wir dann gemeinsam. Sieben Runden verliefen wie im Flug, denn wir hatten viel zu erzählen. Dann musste sich Markus leider verabschieden. (Danke Markus für die Begleitung auf dem 1. Drittel)

Zum Lauf gibt es nicht viel zu erzählen. Ich lief jeweils 4 Runden in eine Richtung und wechselte dann für weitere vier auf die andere Seite. Ich lief sehr konstant. Jede Runde so um die 20 Minuten, inkl. kleine Verpflegungspausen pro Runde.19 Runden insgesamt. Das Gute war, dass ich nie ernsthafte Probleme hatte.

Es war ein Kommen und Gehen um den See. Mal lief ne Familie um den See, dann wieder ein Sprinter oder auch mal wieder nen Pfunderausschwitzer und viele Spaziergänger. Auch ein paar Fischer versuchten ihr Glück. Doch den Forellen war es heute nicht zum anbeissen zu mute.

Es lief einfach rund. Ca. um 13.30 Uhr traf auch Esthi und Dominik ein, die mich die letzten 2 1/2 Stunden etwas motivieren wollten.

Um 15.00 Uhr kreuzte dann meine Mittwochslaufgruppe meine Runde um den See. Leider liefen sie auf der anderen Seeseite an mir vorbei. Aber wir hatten ja um 17.00 Uhr bei Christoph abgemacht.

Diese Vorfreude motivierte mich auch die letzten 2 Runden nochmals durchzubeissen. Glücklich und fertig beendete ich nach 6 Stunden meinen ersten privaten 6 Stundenlauf 2008 mit 51.3 Km.

Im Anschluss durften wir uns bei Christoph und seinen Söhnen verwöhnen lassen. Feine Nudelaufläufe (da war alles selber gemacht, sogar die Nudeln) und Spaghetti mit frischer Bärlauchsauce und dazu Wein und Bier. Es war einfach schön und sehr gemütlich. Herzlichen Dank an Christoph und seine Söhne.

Ultra in 2 Etappen

Samstag, 29. März 2008

Heute lief ich einen weiteren Ultra, diesmal aber in 2 Etappen. (51Km)

Am Morgen in Zürich auf der Originalstrecke des Zürich-Marathons 28 km in 2:30 h dazu 2 Km ein- und auslaufen. (30 Km) Die Strecke lief ich zusammen mit meinem Bruder im geplanten Zürich-Marathontempo. Im Ziel war ich ganz schön ausgebrannt und fertig. Ich konnte mich nur sehr schlecht an dem Gedanken zu erfreuen nun nochmals 21 Km zu laufen. Doch dies war so geplant und nun wollte ich dies auch durchziehen. Es ging mir dabei vorallem um das mentale Training.

Nach einer Pause von 3 1/2 Stunden war dann der Start am Halb-Marathon in Oberriet. Die erste Hälfte lief ich in 1:09, die 2. Hälfte dann in genau 1 Stunde. Nach 10 Km hatte ich meinen inneren Schweinehund definitiv überwunden und ich konnte soger noch ziemlich zu legen. Auch nutzte ich die 1. Runde mal ein paar Fotos von der Strecke zu schiessen. HM-Zeit: 2:09

49 Km 4:39 plus 2 Km 0:14 (ein-auslaufen)

Bilder zur Veranstaltung in Oberriet: guckst du da

Sonntag, 16. März 2008

Trainingslauf Bregenz - Lingenau

Das Profil von Bregenz nach Lingenau

Ein paar hartgesottene Langstreckenläufer machten sich am Sonntag auf den Weg nach Bregenz zum Trainingslauf nach Lingenau.
Die Strecke ist 32 Km lang, mit ca. 600 Hm sehr anspruchsvoll und dazu noch alles auf der Strasse. Leider war durch das schöne und warme Wetter auch so ziemlich alles auf der Strasse. Um mal Herbert zu zitieren; Wenn Jeder am Start 2 Päckli Zigaretten geraucht hätte, wäre das in etwa aufs Gleich gekommen.
Nichts desto Trotz liefen bis auf 2 Läufer alle die volle Distanz. Albert Fässler musste verletzungsbedingt nach etwa 8 km aussteigen und Jimmi Merk lief die ersten 25 Km.
Erich Huber lief von uns wohl am lockersten den Berg rauf. Herausragend aber war die Leistung von Herbert Solenthaler, der die 32 Km sehr gut zu Ende lief und auch mich nach 29 Km überholte und stehen liess. Sein Form wird immer besser.
Ein grosses Danke auch Rolf, unserem Fahrer, der uns hin und zurück fuhr. Mit dabei als persönliche Betreuerin auch Carla, Jimmis Frau.

Eine Woche mit Erkältung

Leider wurde mein Training durch eine starke Erkältung für eine Woche lahm gelegt. So werde ich nun wieder neu starten, doch diesmal ohne Streakrunning. Weniger Einheiten dafür am Wochenende mehr lange gemütliche Läufe.

Mal sehen was die nächste Woche so geht.

Nächstes Laufziel:

Götighofen, letzter Lauf der Wintermeisterschaft, 20 Km, ein gutes Training. Wenns gesundheitlich geht, sollte dies etwas schneller gehen. www.lauf-cup.ch

Samstag-Sonntag, 23./24. Feb. 2008

Leider hatte ich am Samstag noch zu viele Probleme mit dem atmen, so dass ich nach 7.8 Km aus dem Rennen musste. Das war meine erste Aufgabe in Götighofen. Eigentlich ist das einer meiner Lieblingsläufe.

Dafür gings dann am Samstagabend an den Match St. Gallen gegen Thun. Mit 3 zu 0 war dieser Matchbesuch ein grosser Erfolg. Was dann auch nach echter St. Galler Manier gefeiert wurde.

Am Sonntag dann bei immer noch strahlendem Wetter und sehr warmen Temeperaturen, wollte ich es dann doch noch wissen und ich lief einen 32 Km-Lauf. von St. Gallen-Goldach-Rorschach, am See entlang bis Arbon, dann wieder retour via Roggwil-Freidorf-Wittenbach und zurück nach St. Gallen. Landschaftlich ein wunderschöner Lauf, doch nach meiner 10-tägigen Abstinenz wegen Krankheit ganz schön hart am Schluss. Hier das Profil:

Samstag, 26. Januar 2008

Mein erster Ultra im 2008
(50 Km in Rodgau DE)

Resultatübersicht:
* Resultatlink

Fotos:
* Fotos von Rorgau

Split der Durchlaufzeiten

Laufbericht:

Freitagabend fuhr ich zusammen mit meinem Fährtenleser Bruno los. Vor uns lag eine Strecke von 440 Km. Ein kleiner Stau, ansonsten kamen wir ohne Problem voran. Um 19.55 Uhr trafen wir in Rodgau ein.
Übernachten konnten wir in einer grossen, alten Turnhalle. Sofort richteten wir unser Nachtlager ein.

Danach gings zum gemütlichen Teil über. In der benachbarten Wirtschaft gingen wir essen. Die Wirtschaft war gefüllt mit vielen Ultrahelden. So freute ich mich sehr auch gleich ein Mitglied meines Trans Swiss zu sehen. Claus Neumann.
Zum essen gab es eine Schnitzel das fast kein Platz auf dem Teller hatte, dazu Pommes und natürlich ein grosses Weizen.

Schnitzel extra large und Weizen


Da ich doch sehr müde war, ging ich früh in die Halle zum schlafen. Erstaunlicherweise war das Schnarchkonzert leiser als ich dachte.
Das Einzige was mich störte, war der leichte Durchzug der herrschte.
Tagwache war um 07.00 Uhr. Die vielen fleissigen ehrenamtlichen Helfer gaben nun Vollgas. (70 ehrenamtliche Helfer!)
Tische und Stühle wurden aufgestellt und eine andere Gruppe richtete das Frühstücksbuffet. Die Übernachtung und das Frühstück war gratis, wo findet man noch sowas?

Hier auch gleich ein Dank und grosses Kompliment an die Veranstalter. Ihr wart SPITZE!!!

Frühstücksbuffet

Natürlich war eine Spende gerne gesehen.
Nach dem Frühstück trafen dann die ersten Teilnehmer ein. Dabei auch ein weiteres Mitglied des Trans Swiss, Ullrich Zach.

Claus und Ullrich

Bald trafen dann einer nach dem anderen der Streakrunner ein. Ich freute mich sehr viele wieder zu treffen und auch ein paar neue kennen zu lernen. Es gab natürlich viel zu erzählen und ich wollte dann auch wissen was wer so laufen möchte.

streakrunner

Der Start des Laufes war etwa 1 Km entfernt. Pünktlich um 10.00 Uhr machten sich über 600Läufer und Läuferinnen auf die Strecke. Es galt eine Runde von 5 Km 10 mal zu laufen. Das Wetter war ideal, noch etwas kühl doch schon bald kam die Sonne hervor. Auf einem Stück von ca. 800 Meter herrschte jeweils ziemlich Gegenluft. Das Stück hatte es in sich. Sonst war die Strecke mehr oder weniger flach und auch trocken. Eine Verpflegungsstelle gab es ca. 400 Meter nach Start und Ziel.

Ich hatte mein eigenes Depot eingerichtet, 100 Meter vor dem Ziel.
Mein Wunschziel war die 50 Km unter 5 Stunden zu laufen. Doch ich war nicht sonderlich überzeugt, dass ich dies auch schaffe, da ich die letzten 3 Wochen vor Rodgau ziemlich erkältet war und 1 Woche davor mit starken Magenproblemen kämpfte.

Die ersten 2 Runden machten mir dann auch wirklich etwas zu schaffen. Mein Magen motzte schon wieder, was mir schon etwas zu schaffen machte. Doch ich versuchte das zu verdrängen. 1 1/2 Runden lief ich zusammen mit Running Eve. Sie und auch Sylvie sind ganz schöne Powerfrauen. Plötzlich aber war sie weg, und das ohne Redbull! ;o)) Leider habe ich kein Foto von Eve.

Silvie lief die 50 Km in sagenhaften 4 Stunden und ein paar wenigen Minuten!

Irgendwie hatte ich in der Aufregung mein Zeitmanagement nicht im Griff. Ich lief viel zu schnell. Ziel war die Runde knapp unter 30 Minuten zu laufen. Doch ich war meistens zu deutlich darunter. Dafür hatte ich mehr Zeit für die Verpflegungsstopps. 30 km schaffte ich so locker und auch mein Magen war nun ruhig. In der 6. Runde dann gings dann wieder los mit meinem Magen. Dazu merkte ich, dass meine Beine plötzlich sehr schwer wurden. Ich wollte jetzt aber nicht locker lassen. Runde 7 musste ich schon ganz deftig auf die Zähne beissen. Bernie, Sepp und ich liefen ziemlich identisch. Da ich meine Verpflegungsstation ausserhalb hatte, verloren wir uns immer wieder. Doch ich schaffte es immer wieder zu Bernie und Sepp aufzuschliessen. So konnten wir oft gemeinsam an Sabine vorbeilaufen. die uns immer wieder aufbaute und auch fotografierte. Es war eine tolle Stimmung. In der 7. Runde wurde dann auch Sepp plötzlich schneller und lief uns davon.

bebbo (links) und Sepp


Nun verlor ich auch den Anschluss zu Bernie. Die Runde 8 hatte es dann in sich. Ich ging nun durch die Hölle. Egal was ich zu mir nahm, ich bekam einfach keine Kraft mehr und meine Beine schmerzten. Ich fragte mich immer mehr was ich hier eigentlich suche. Wie konnte das sein, dass ich nach 35 km so einbreche? Ich stellte alles in Frage was ich noch so plante. Ab und an musste ich nun Gehpausen einlegen. Wenn ich eines hasse dann dies. Im Kopf hatte ich den Lauf schon abgehakt. Ich dachte mir nur noch, bei 40Km geh ich raus. Doch dann geschah etwas Seltsames. Als ich durchs Ziel war, liefen meine Beine einfach weiter. 100 Meter weiter unten bei der Wende stand Sabine zusammen mit Mathias und feuerten mich noch ein letztes Mal an. Sabine sagte ich noch, dass ich eigentlich gar nicht mehr weiter laufen wollte. Hatte mein Unterbewusstsein die Kontrolle über mich gewonnen? Als ich dann endlich die Marathonmarke erreichte kam ich wieder zur Besinnung. Wouw! Du hast es doch noch gepackt. Nun wollte ich das Ding nach Hause bringen.
Runde 9 war geschafft. Die Schmerzen immer noch gleich, doch es waren nur muskuläre Probleme. Nun hielt ich mich wieder an den Leitspruch von Beat Knechtle; solange nichts gerissen oder gebrochen ist, ist das kein Grund um aufzuhören.

Bei der Marke 47 lief dann ein Girl zu mir auf die eine Spur schneller als ich lief. Ich packte nochmals alles auf eine Karte und heftete mich an ihre Versen. Nun kamen die Glückshormone hoch. Ich lief mich in einen Rausch. Das Gefühl, die Vorfreude, der Stolz, bald die Ziellinie zu überlaufen, war so stark, dass mich jetzt nichts mehr aufgehalten hätte. So gings wohl auch der jungen Dame, denn wir wurden immer schneller.

Dann der grosse Moment, die Speakerin die meinen Namen ausrief und mir gratulierte. Ich hatte es geschafft! Ich war noch nicht sehr oft dermassen überwältigt, glücklich und stolz, einen Lauf fertig gelaufen zu haben. Nach der Vorgeschichte es dennoch geschafft zu haben. Einfach genial!

Im Ziel genoss ich dann ein feines Bier das ich dann auf dem Fussweg zurück in die Turnhalle genoss. Dort angekommen genoss ich eine kräftige Bohnensuppe, (die machte sich dann auf der Rückfahrt und am Abend im Bett wieder bemerkbar ;o)) und ein gutes Pils.
Bruno musste leider das Rennen nach 30 Km aufgeben wegen einer Zerrung. Auch Sepp stieg nach 45 Km aus. Nachdem wir uns von allen verabschiedeten machten wir uns auf die lange Heimreise.

An meine Streakrunner-Freunde:

Es war toll euch wieder zu treffen oder auch neu kennen zu lernen. Unseren beiden Frauen Sylvie und Eve; Ihr seid Extraklasse!
Und das grösste Kompliment natürlich gilt Sabine, die Motivatorin die 5 Stunden lang auf der Strecke ausharrte und uns immer wieder anfeuerte.

Sabine, Bernie und Bernhard

Und natürlich unserem Mathias, der über sich hinaus wuchs und 25 Km weit durch hielt! Du wirst einmal ein guter Ultra. Die Beisserqualitäten hast du!

1. Schneeschuhtour Winter 07/08
mit guten Freunden

Die komplette Bildreportage: guckst du da

Bei herrlichen Bedingungen

Mit vielen Möglichkeiten

Die Karte

Das Profil

Doppelschlag

Trotz etwas widrigen Verhältnissen (starkem Wind) und angesagtem Regen, starteten Herby und Ramona, Jimmi, Albert (in Begleitung von Beatrice und Déssirée) und ich am Staaner 1/4 bzw. 1/2 Marathon.

Walti, der nach den vielen Lobesgesängen am Chlausabend, wohl etwas übermütig wurde, lief am Samstag noch mit zwei Damen (Lisa und Elisabeth) einen Longjogg (33.2 Km). Die 2 netten Damen holten mich aber schnell aus meinen Himmelsträumen, denn ich hatte sie gewaltig unterschätzt. Zum Glück lief ihr Mundwerk noch etwas schneller als ihre Beine, so konnte ich gerade noch genug Luft schnappen damit ich nicht KO ging ;o))
Nach diesem Lauf wäre ich ja mehr als genug bedient gewesen, doch ich musste ja noch damit bluffen, dass ich morgen den Staaner Halb-Marathon laufen werde.

Mein männliches Ego war natürlich nicht bereit noch eine weitere Schmach zu erdulden um den beiden Damen noch mehr Genugtuung zu verschaffen :o)) und so meldete ich mich am Sonntag-Morgen eisern zum HM an.
Erstaunlicherweise lief es mir nun viel besser und ich konnte den HM ohne Probleme durchlaufen. Die Zeit war da Nebensache.

Ich lief als Einziger der LGW den HM. Die Anderen liefen den VM. Bei den Bedingungen liefen sie ein ganz beachtliches Rennen. Jimmi und Albert liessen es aber eher etwas ruhiger angehen.
Herby hatte leider wiedermal mit den Waden Probleme. Dafür scheint Ramona immer besser in Form zu kommen.

Rangliste: (Details siehe da)

Frauenfelder Militär-Marathon 2007

Hier mein Bericht zum erfolgreich bestanden Militär-Marathon 2007

Original-Page vom Frauenfelder

guckst du da

Man weiss ja nie wenn es der Letzte ist ;o)

Faszination Bergwelt

 

Bergtour-Lauf über den Säntis

Mittwoch, 01. August 2007

Bildergallerie

Steinböcke
Zur Ehren des Nationalfeiertages, machte ich mich heute mit meinem Freund auf eine Bergtour.
Unser Ziel war der Säntis, die Perle vom Alpstein. Wir starteten von Wasserauen, liefen über die Schrenne hoch zur Meglisalp und "ohne Einzukehren" direkt hoch zum Rotsteinpass. Wanderzeit wäre hier 3.30h. Wir schafften dies ohne Pause in einer neuen Wanderrekordzeit von 1.57h. Und dies nur 3 Tage nach dem K78. Auf dem Rotsteinpass genossen wir dann genüsslich den feinen Steinbockpfeffer mit Späzle und 2 Flaschen Bier. Mit vollem Bauch und etwas müden Beinen machten wir uns auf den Weg über den Lisengrath hoch zum Säntis. Das nahmen wir sehr locker, denn unterdessen war es sehr warm geworden. Das Wetter war ein Traum, kein Wölkchen am Himmel. Auf halber Höhe wurden wir von ein paar Steinböcken überrascht, die ganz in der Nähe von uns ihre Kletterkünste zur Schau stellten. Zum Glück hatte ich meine Digi gleich zur Hand. Für mich sind Steinböcke die schönsten Wildtiere überhaupt!

Nach vielen Fotos gings nun weiter. Der Lisengrat ist schon ganz schön anspruchsvoll, umsomehr wenn es so viele Leute auf dem Weg hat. Denn die Wege sind so schmal, dass man fast nicht aneinander vorbei kommt. In den Felspartien muss man dann fast klettern. Dort ist aber alles mit Drahtseilen gesichert.

Endlich hatten wir es geschafft, wir waren auf dem Säntis. Leider war der Säntis, wegen dem schönen Wetter total übervölkert! Auf dem Säntis trennten wir uns, denn Steff hate sein Auto in Wasserauen. Er lief zurück via Schäfler runter nach Wasserauen. Ich wollte meine Muskeln schonen und mit der Bahn runter, was ja sonst nicht meine Art ist. Aber da ich am Samstag ja noch die Säntis-Challenge bestreiten möchte, wollte ich mir das harte runterlaufen ersparen. Doch als ich rauf in die Halle kam traf mich fast der Schlag. Mehrere 100 Leute standen in einer ellenlangen Schlange vor der Bahn an! Da wäre ich über eine Stunde angestanden um da runter zu kommen.

So biss ich dann halt in den sauren Apfel und lief runter. Der Weg vom Säntis zur Schwägalp ist ein sehr steiler und kletterfreudiger Weg. Bis runter zur Tierwies ist man auf richtigem alpinen Gelände, nichts für Leute die nicht schwindelfrei sind. Auch nach der Tierwies geht es sehr steil runter. Von der Tierwies konnte ich dann leicht joggen, so gut das ging bei den vielen Steinen und der Steilheit.

Beim Gedanken daran, dass ich den Weg am Samstag "raufrennen-eher klettern" soll, wurde es mir ganz schön mulmig. Zumal ich ja vorher mit dem Velo schon mal hoch zur Schwägalp radeln muss! Schwitzs, baber ...

Gesund aber fix und foxi kam ich dann unten an und fuhr dann gleich nach Hause.

Was ist ein Leistungskilometer?

Eine Wanderstrecke kann auf verschiedene Arten leistungsmässig beurteilt werden, wobei im Endeffekt meistens die Marschzeit interessiert. Man kennt folgende Grössen:

  • Marschzeit in Stunden [h] (z.B. Angabe auf Wegweisern)
  • Horizontale Streckenlänge [km] plus positive Höhenmeter [hm]
  • Leistungskilometer [Lkm]
  • etc.

swissclassic verwendet für die Definition der Strecke das Prinzip der Leistungskilometer:

Leistungskilometer [Lkm] = Horizontaldistanz [km] +  Aufstieg [hm] + Abstieg [hm]

100

200

Dies bedeutet, dass pro 100hm Steigung sowie pro 200hm Gefälle "ein weiterer Kilometer dazu addiert" werden kann. Die berechneten Leistungskilometer ergeben eine klar definierte Grösse mit welcher sich unterschiedlichste Strecken vergleichen lassen. Zusammen mit der Marschgeschwindigkeit lässt sich einfach die Marschzeit ableiten.

Beispiel:
  • Gemessene Horizontaldistanz aus der Karte: 3.5 km
  • Aufstieg in Höhenmeter: 950 hm
  • Abstieg in Höhenmeter: 400 hm

Resultat:
  • Leistungskilometer: 3.5 + 9.5 + 2.0 = 15.0 Lkm
  • Marschzeit bei 5 km/h: Rund 3:00 h

In jedem Fall
  • ist der Marschzeit eine Pausenzeit zuzufügen (z.B. 10 min pro 1 h Marschzeit)
  • ist die Marschgeschwindigkeit bei felsigem Grund geringer
  • können bei sehr grosser Steigung mehr Leistungskilometer absolviert werden
  • sind bei starkem Gefälle (z.B. ab 600 m) ebenfalls analoge Zeitzuschläge zu machen

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